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Kreishaus
Wewelsburg

20. Dezember 2016

„Immer das Beste für die Menschen und immer das Beste für die Stadt und Region“: Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland für Meinolf Päsch

Der Bundespräsident hat Meinolf Martin Päsch aus Delbrück vor allem für sein jahrzehntelanges kommunalpolitisches Engagement das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland verliehen.

Landrat Manfred Müller (links) überreicht Meinolf Päsch (rechts) das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland (Foto: Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kreis Paderborn, Anna-Sophie Schindler) 
Landrat Manfred Müller (links) überreicht Meinolf Päsch (rechts) das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland (Foto: Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kreis Paderborn, Anna-Sophie Schindler)

Landrat Manfred Müller überreichte im Rahmen einer Feierstunde im Großen Sitzungssaal des Paderborner Kreishauses die Ordensinsignien und richtete gleichzeitig die Glückwünsche der Ministerpräsidentin, des Ministers für Inneres und Kommunales sowie der Regierungspräsidentin aus.
Päsch habe sich in den vergangen Jahrzehnten intensiv für seine Heimatstadt Delbrück, die Region und die hier lebenden Menschen eingesetzt, stellte der Landrat heraus. Als Politiker und Einwohner der Stadt Delbrück habe er zwei Ziele im Auge gehabt: immer das Beste für die Menschen und immer das Beste für die Stadt und Region erreichen zu wollen.
Seine parteipolitische Arbeit begann 1970 mit seinem Eintritt in die Junge Union Delbrück 1975 übernahm er für die folgenden zwölf Jahre den Vorsitz. Seit seinem Eintritt in die CDU Delbrück im Jahr 1974 engagierte er sich in unterschiedlichen Funktionen auf verschiedenen Vorstandsebenen der CDU Delbrück und im Kreis Paderborn. Schwerpunkt seiner politischen Arbeit war die Stabilisierung der Beziehungen zwischen dem Oberzentrum Paderborn und den übrigen neun kreisangehörigen Städten und Gemeinden. Seit 1990 gehört er dem CDU-Kreisvorstand an.

Zunächst unterstützte er als sachkundiger Bürger die Arbeit des Rates der Stadt Delbrück. Von 1984 bis 2014 war er Mitglied des Stadtrates und hatte hier die verschiedensten Ämter inne. So war er z.B. lange Jahre Vorsitzender bzw. stellvertretender Vorsitzender des Haupt- und Finanzausschusses und zuletzt für fünf Jahre Fraktionsvorsitzender. Insgesamt elf Jahre war er stellvertretender Bürgermeister, von 1994 bis 1999 Bürgermeister der Stadt Delbrück. Das Motto „Delbrück 10 Orte – eine Stadt“ habe er verinnerlicht, die Entwicklung der zehn Ortsteile trage in vielen Bereichen seine Handschrift, betonte der Landrat. Die Förderung des Ehrenamtes in allen Ortsteilen sowie die finanzielle Situation der Stadt „waren und sind Päsch stets ein Herzensanliegen“, so Müller. Es sei ihm immer wieder gelungen, mit seiner ruhigen, sachlichen Art und gut durchdachten Konzepten die Menschen zu überzeugen und zu begeistern.


von links: Gisela Päsch-Pilz, Meinolf Päsch und Landrat Manfred Müller, freuen sich über die Auszeichnung des Bundesverdienstkreuzes (© Foto: Kreis Paderborn Anna-Sophie Schindler)
von links: Gisela Päsch-Pilz, Meinolf Päsch und Landrat Manfred Müller, freuen sich über die Auszeichnung des Bundesverdienstkreuzes (© Foto: Kreis Paderborn Anna-Sophie Schindler)

Von 1990 bis 2012 war er Vorsitzender der Kommunalpolitischen Vereinigung (KPV) der CDU im Kreis Paderborn. 2013 wurde er zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Päsch organisierte Informations- sowie Fach- und Weiterbildungsveranstaltungen für die über 200 kommunalen Mandatsträger der CDU im Kreis Paderborn. Seit 1999 ist er Vorsitzender der KPV des Bezirks Ostwestfalen-Lippe. Darüber hinaus ist er Mitglied des KPV-Landesvorstandes und seit mehr als zehn Jahren des Hauptausschusses der Bundes KPV in Berlin.

Seit 2014 ist Meinolf Päsch Mitglied im Kreistag des Kreises Paderborn und bekleidet hier ebenfalls zahlreiche Ämter.

Müller erinnerte zudem an sein Engagement Anfang der 90er Jahre beim Aufbau der kommunalen Selbstverwaltung in den neuen Bundesländern. Vorrangig ging es ihm hier um den Aufbau der Ratsarbeit in der Region Ludwigsfelde.

Neben der Kommunalpolitik setzte Päsch sich in vielfältiger Weise für seine Heimat ein. „Wir brauchen eine Stadthalle“: Unter diesem Motto formierte sich 1986 der Stadthallenbauverein. Päsch war Gründungsmitglied und von Beginn an als Schriftführer im geschäftsführenden Vorstand tätig. Unter seiner Mitwirkung gelang es, Ende der 80er Jahre die „Katharinenmarktlotterie“ ins Leben zu rufen. Die über mehrere Jahre durchgeführte Lotterie erwies sich als Grundstock für den Hallenbau. Von 1992 bis 2014 war er ehrenamtlicher Aufsichtsratsvorsitzender der Stadthallenbetriebsgesellschaft. Für das Bauherrenmodel und die große Mitwirkung von Bürgern erhielt der Hallenbauverein 1991 den „Konrad-Adenauer-Preis in Bronze“.

Landrat Manfred Müller würdigte zudem sein Engagement bei der Stadtsparkasse Delbrück. Seit 1994 sei er im Verwaltungsrat tätig. Von 1995 bis 2014 übte er den Vorsitz aus. Zudem engagiere er sich in Gremien des Sparkassenverbandes Westfalen-Lippe und der LBS Westdeutschen Landesbausparkasse. Hier habe er sich insbesondere für die Interessen der kleineren Sparkassen vehement eingesetzt.

Auf seine Initiative hin fusionierten in 2000 der „Delbrücker Verkehrsverein“ und die „Werbegemeinschaft“ zur heutigen „Delbrücker Marketinggemeinschaft e.V. (DEMAG). Die DEMAG fördert die Weiterentwicklung und Attraktivitätssteigerung von Einzelhandel, Gewerbe, Handwerk und Dienstleitungsunternehmen in der Stadt Delbrück. Als erster Vorsitzender steuerte er von Beginn an Ideen bei und trägt im Vorstand Verantwortung für die Marketinggemeinschaft.

Seit 2000 setzte er sich für die Wiederbelebung des großen Reitturniers auf dem Paderborner Schützenplatz ein. Drei Jahre später, in 2003, knüpfte Paderborn wieder an die große Reitsporttradition an, die vor ca. 30 Jahren zunächst beendet worden war. Seither lockt die Challenge etliche Top-Reiter und regionale Reiter an. Seit 2006 zählt die Veranstaltung als Etappe der „RIDERS TOUR“ zu den wichtigsten Ereignissen im deutschen Springsport und ist eines der gesellschaftlichen Highlights in der Region. 2009 initiierte der die Gründung des Vereins “Turniergemeinschaft Paderborn und Region e.V.“, um das Turnier noch professioneller weiterzuentwickeln und auf sichere Beine zu stellen. Päsch ist seit Beginn der Gründung Vorsitzender des Vereins.

In 2000 wurde die Naturschutz-Stiftung Senne ins Leben gerufen, mit dem Ziel, den Natur- und Landschaftsschutz in der Senne und im Paderborner Land zu fördern. Acht Jahre lang war er Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung. Er habe maßgeblich dazu beigetragen, die Stiftung in der Öffentlichkeit bekannt zu machen und die finanziellen Möglichkeiten der Stiftung zu erweitern. Besondere Verdienste habe er sich bei der Gründung des integrativen, zweisprachigen Waldkindergartens der Stiftung in Hövelhof erworben.

Seit 2009 gehört er dem Beirat der Förderstiftung Paderborn an. Die Stiftung unterstützt Projekte in den Bereichen Kultur, Sport und Wohlfahrtswesen sowie Bildung im Raum Paderborn. Im Förderverein des Richard-von-Weizäcker Berufskollegs übte er von 2002 bis 2008 den Vorsitz aus. Früh habe er erkannt, dass insbesondere an den Berufsschulen die Akzeptanz und Unterstützung der Fördervereine gering ausgeprägt sei.

Päsch engagiert sich seit 2003 in der seinerzeit neu gegründeten Initiative „Paderborn überzeugt“. 2011 wurde sie als Verein umformiert. Päsch ist seither Mitglied im Vorstand. Zweck des Vereins ist, die Attraktivität und das Image der Stadt lokal, regional und überregional zu fördern. Ziel ist es auch, insbesondere Leistungsträger für den Standort Paderborn zu gewinnen bzw. diese zu halten.

Päsch zählt zu den Gründungsmitgliedern des Rotary Clubs Paderborn Stadt + Land in 2002/2003. In den Jahren 2011 und 2012 war er Präsident des Clubs.

Seit 1972 ist er Mitglied in der Kolping Familie Delbrück. Hier verankert er den Beginn seines kommunalpolitischen Wirkens. Seit 1979 gehört er der St. Johannes Schützenbruderschaft an. Nach seiner Bundeswehrzeit wurde er Mitglied in der Soldatenkameradschaft. Landrat Manfred Müller betonte abschließend, dass er als echter Delbrücker natürlich auch dem Karnevalsverein „Eintracht“ von 1832 Delbrück e.V. angehöre. 1982 war Päsch Kranzkönig, 1996 Prinz-Karneval.

Im März 2014 wurde ihm für sein jahrzehntelanges kommunalpolitisches Engagement die „Ehrennadel mit Diamant“ der Stadt Delbrück verliehen.

Für die musikalische Rahmenbegleitung sorgten die Schülerinnen der Kreismusikschule, Julia Vellet Brückner und Lea Dubs, mit ihrem Violinenspiel.

 
 
 

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