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Kreishaus
Wewelsburg

21. Februar 2018

Integration durch Sport

Kreis Paderborn und KreisSportBund schließen Kooperationsvereinbarung

Wollen in Zukunft weitere gemeinsame Aktionen starten (von links): Landrat Manfred Müller, Katrin Neumann (Kommunales Integrationszentrum), Julia Meier (KreisSportBund), Diethelm Krause (Präsident des KreisSportBundes), Bernhard Lünz (Geschäftsführer des Kommunalen Integrationszentrums). (Foto: Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kreis Paderborn, Anna-Sophie Schindler) 
Wollen in Zukunft weitere gemeinsame Aktionen starten (von links): Landrat Manfred Müller, Katrin Neumann (Kommunales Integrationszentrum), Julia Meier (KreisSportBund), Diethelm Krause (Präsident des KreisSportBundes), Bernhard Lünz (Geschäftsführer des Kommunalen Integrationszentrums). (Foto: Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kreis Paderborn, Anna-Sophie Schindler)

Landrat Manfred Müller und der Präsident des KreisSportBundes (KSB), Diethelm Krause, haben im Paderborner Kreishaus eine Kooperationsvereinbarung unterschrieben. Darin verständigen sie sich, in den kommenden drei Jahren noch intensiver zusammenzuarbeiten. „Nirgends kommen Menschen so schnell zusammen wie im Sport. Sport baut Brücken zwischen den Kulturen und sorgt dafür, dass Menschen, die verschiedene Sprachen sprechen, sich auch ohne Worte verständigen“, sagte Landrat Müller. Krause machte dies an einem Beispiel deutlich: „Man nehme einen Ball und zwei Tore und jeder weiß, was zu tun ist: Fußballspielen.“

Die Zusammenarbeit des Kreises Paderborn mit seinem Kommunalen Integrationszentrum (KI) und dem KSB ist nicht neu. Seit 2013 organisieren die beiden Partner immer wieder gemeinsame Projekte - zuletzt im Oktober 2017 den „Tanz aller Kulturen“.

200 Besucherinnen und Besucher sind dazu in den Ahorn-Sportpark gekommen, um in Workshops verschiedene Tänze wie Flamenco, Bollywood und Volkstanz kennenzulernen und ein buntes Bühnenprogramm zu bestaunen.

Der „Tanz aller Kulturen“ fand im Rahmen des Projektes „Tage der offenen Tür“ statt. Es wurde 2013 ins Leben gerufen, damit sich Migrantenselbstorganisationen und Sportvereine besser kennenlernen und sich gegenseitig zu ihren Angeboten austauschen können.

Unterschreiben eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem Kreis Paderborn mit seinem Kommunalen Integrationszentrum und dem KreisSportBund: Landrat Manfred Müller (links) und Diethelm Krause, Präsident des KreisSportBundes (rechts). (Foto: Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kreis Paderborn, Anna-Sophie Schindler)
Unterschreiben eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem Kreis Paderborn mit seinem Kommunalen Integrationszentrum und dem KreisSportBund: Landrat Manfred Müller (links) und Diethelm Krause, Präsident des KreisSportBundes (rechts). (Foto: Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kreis Paderborn, Anna-Sophie Schindler)
 

Interkulturelle Kompetenz in Sportvereinen
Seit 2014 gibt es das Projekt „Mehr interkulturelle Kompetenz in Sportvereinen“, denn nach wie vor übernehmen vergleichsweise wenige Menschen mit Migrationshintergrund dort Funktionen. Um dies zu ändern und die interkulturelle Öffnung der Vereine zu fördern, wurde ein Anreiz geschaffen: Das KI übernimmt für Menschen mit Migrationshintergrund die Kosten für eine Übungsleiter-C-Qualifizierung – bei erfolgreichem Abschluss. Angeboten wird die Schulung vom KSB. Bisher wurde dieses Angebot von 29 Personen genutzt. Sie dürfen seitdem Sportgruppen leiten.

Im vergangenen Jahr wurde das Projekt auf die Gruppenhelfer-Qualifizierung erweitert. Gruppenhelfer unterstützen Trainer und Übungsleiter von Sportvereinen. Zielgruppe waren Internationale Förderklassen an Berufskollegs. Insgesamt haben drei Klassen des Ludwig-Erhard-Berufskollegs Büren und des Berufskollegs Schloß Neuhaus die Gruppenhelfer-Qualifizierung I durchlaufen. Zusätzlich zum sportfachlichen Wissen und zur Erweiterung der Sprachkenntnisse in der Qualifizierung haben die Klassen in einem Teambuilding ihren Zusammenhalt gestärkt.

2016 veranstalteten das KI und der KSB einen Netzwerktag unter dem Titel „Integration durch Sport“. 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer tauschten sich über ihre Integrationsarbeit aus. Unter dem Motto „Best Practice zum Nachmachen“ präsentierten verschiedene Vereine, Migrantenselbstorganisationen und Flüchtlingsinitiativen ihre Projekte – den Film „Sport braucht Farben“, einen Reitkurs für einheimische und geflüchtete Kinder und einen Tanzkurs, der die Begegnung zwischen Geflüchteten und Einheimischen fördert.

Integration - Sport - Sprachbildung
Mit der Kooperationsvereinbarung wollen das KI und der KSB weitere Aktionen ins Leben rufen. „Mit der Vereinbarung sagen wir einander zu, uns noch stärker zu vernetzen“, sagte Projektkoordinatorin Katrin Neumann vom KI. 2005 hat sich der Kreis Paderborn auf den Weg gemacht, die Integration von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte zu unterstützen und zu fördern. Es folgten ein erstes Integrationskonzept und die Gründung des Kommunalen Integrationszentrums mit den Schwerpunkten Integration durch Sport und Sprachbildung.

Fachkraft für „Integration durch Sport“ Julia Meier vom KSB betonte, dass durch die Vereinbarung Synergien genutzt werden. Seit 2014 setzt der KSB das Programm „Integration durch Sport“ des Deutschen Olympischen Sportbundes um und wird dabei vom Bundesinnenministerium und dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gefördert. Außerdem unterstützt der KSB Sportvereine in ihrer Integrationsarbeit. „Dadurch haben wir sehr viele Kontakte und können uns gut mit dem Kommunalen Integrationszentrum ergänzen“, sagte Meier.

Gemeinsame Aktionen und Veranstaltungen der Kooperationspartner

 
 
 

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