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Kreishaus
Wewelsburg

05. März 2019

Fluchtgeschichte(n) 1945/2019

Die Ausstellung "Fluchtgeschichte(n) 1945/2019" wird bis zum 17. März im Filmraum der Wewelsburg gezeigt. Am Sonntag, den 10. März um 14 Uhr und 17 Uhr führen Schülerinnen und Schüler durch die Ausstellung.

Ausstellung im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus 
Internationale Wochen gegen Rassismus: Kreismuseum Wewelsburg zeigt Fluchtgeschichte(n) 1945/2019, ein Kooperationsprojekt mit Schulen aus der Region.

Die Ausstellung „Fluchtgeschichte(n) 1945/2019“ erzählt von den Erfahrungen zweier Geflüchteter aus den Nachkriegsjahren und aus diesen Tagen. Sie teilten ihre Fluchtgeschichten und Erlebnisse mit Schülerinnen und Schülern aus der Region. Dabei berichteten sie von ihren Lebensumständen, Ängsten und Verlusten, aber auch neuen Hoffnungen. Gezeigt werden die persönlichen Erfahrungen der Geflüchteten und die Gedanken und Gefühle der Schülerinnen und Schüler, die diese künstlerisch zum Ausdruck brachten. Die Ausstellung lädt dazu ein, sich mit diesen Fluchtgeschichten, ihren Unterschieden und Parallelen zu beschäftigen und sich eine eigene Meinung zu bilden.

Am Sonntag, den 10. März um 14 Uhr und 17 Uhr führen Schülerinnen und Schüler durch die Ausstellung. Die Sonderausstellung wird bis zum 17. März im Filmraum gezeigt. Der Zugang erfolgt durch die Erinnerungs- und Gedenkstätte. Der Eintritt ist frei.


Flucht und Vertreibung sind keine Erscheinungen des 21. Jahrhunderts. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges im Mai 1945 kamen bis zu 14 Millionen Flüchtlinge und Vertriebene aus den ehemaligen Ostgebieten nach Deutschland. So bot auch das ehemalige Konzentrationslagergelände in Büren-Wewelsburg ab 1946 Obdach und eine neue Heimat für Geflüchtete und Vertriebene.
Von Juli 2015 bis Frühjahr 2016 kamen über eine Million aus Krisengebieten, wie unter anderem Eritrea, über das Mittelmeer oder die Balkanroute nach Deutschland. Im Jahr 2018 suchten 161.931 Geflüchtete hier Schutz und neue Perspektiven. Trotz sinkender Zahlen stellt der Zuzug das Land auch weiter vor große Herausforderungen bei Fragen des Asyls und der Integration.

 
 
 

Seit Januar 2016 werden die Internationalen Wochen gegen Rassismus von der gleichnamigen Stiftung koordiniert. Vor dem Hintergrund der bevorstehenden Europawahlen stehen die diesjährigen Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 11. bis zum 24. März 2019 unter dem Motto „Europa wählt Menschenwürde“. Ziel ist es insbesondere, den nationalistischen, rassistischen und autoritären Angriffen von rechtsaußen ein Europa der Freiheit, der Demokratie und der Menschenrechte entgegenzustellen.

Quelle: https://stiftung-gegen-rassismus.de/iwgr

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