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Kreishaus
Wewelsburg

17. Juli 2020

Kräftige Finanzspritze aus Berlin für superschnelles Internet im Kreis Paderborn

Keine weißen Flecken mehr: 35,8 Millionen Euro aus dem Breitband-Förderprogramm des Bundes fließen in den flächendeckenden Glasfaserausbau.

Kräftige Finanzspritze für den Breitbandausbau im Kreis Paderborn 
Turbointernet für alle: Kräftige Finanzspritze für den flächendeckenden Breitbandausbau im Kreis Paderborn. Foto: Meike Delang, Kreis Paderborn.

Der Kreis Paderborn erhält eine kräftige Finanzspritze vom Bund für den Glasfaserausbau im gesamten Kreisgebiet. Wie der Bundestagsabgeordnete Carsten Linnemann mitteilt, fließen rund 35,8 Millionen aus dem Breitband-Förderprogramm in die Region.

Carsten Linnemann: „Die Corona-Pandemie hat uns noch einmal deutlich vor Augen geführt, wie wichtig der Zugang zum schnellen Internet für alle Menschen im Land ist. Unser Ziel ist es, alle verbliebenen weißen Flecken mit superschnellem Internet zu versorgen, gerade dort, wo die privaten Anbieter nicht ausbauen.“


„Weiße Flecken“ sind unterversorgte Gebiete mit einer Bandbreite von weniger als 30 Mbit/s. Ziel der Förderung sind Glasfaseranschlüsse bis zum Gebäude (FTTB). „Von der Millionenförderung profitieren nicht nur die Haushalte in unserem Kreis, sondern auch die regionale Wirtschaft. Der Aufbau von Gigabitnetzen ist Grundvoraussetzung für wirtschaftliches Wachstum und steigenden Wohlstand in Deutschland“, bekräftigt Linnemann. Landrat Manfred Müller freut sich über die Finanzierungszusage aus Berlin.

Landrat Manfred Müller: „Ziel der Glasfaserstrategie des Kreises Paderborn war es von Anfang an dort, wo Unternehmen nicht eigenwirtschaftlich ausbauen, mit Hilfe von Fördergeldern eine flächendeckende Versorgung sicherzustellen“.


Gemeinsam mit den Bürgermeistern der Städte und Gemeinden habe man sich auf den Weg gemacht, alle unterversorgten Adressen im Kreisgebiet an ein zukunftsfähiges Breitbandnetz anzuschließen. Sämtliche Formalitäten der Antragstellung für die einzuwerbenden Fördergelder für die Kommunen habe die Servicestelle Wirtschaft der Paderborner Kreisverwaltung übernommen. „Turbointernet für alle“ wird zu 50 Prozent vom Bund und 40 Prozent vom Land finanziert. Der Eigenanteil von zehn Prozent ist von den Kommunen zu leisten. Die in einem ersten vorläufigen Bescheid des Bundes genannten Beträge basierten noch auf einer ersten Grobnetzplanung mit Modellrechnungen, die keine vorhandenen Infrastrukturen berücksichtigten.

Jetzt ist es noch einmal preiswerter geworden. Ursprünglich standen einmal rund 97 Millionen Euro im Raum. Damit sinkt auch der Eigenanteil der Kommunen. Die Zusage des Bundes in Höhe von 35,8 Millionen Euro ist jetzt da, Landrat Manfred Müller rechnet auch in Kürze mit der Freigabe der Landesmittel. Insgesamt 71,6 Millionen Euro (35,8 Millionen Euro Bundesmittel, 28,7 Millionen Euro Landesmittel, 7,1 Millionen Euro kommunale Gelder) sollen in den flächendeckenden Glasfaserausbau investiert werden. Durch den kreisweiten Ausbau wird zudem ein für weitere eigenwirtschaftliche Ausbauaktivitäten wichtiges Backbone-Netz geschaffen, die von Telekommunikationsunternehmen für den weiteren, eigenwirtschaftlichen Ausbau genutzt werden können.

„Wenn wir als digitale Modellregion weiter vorn bleiben und voranschreiten wollen, brauchen wir diese schnellen Datenautobahnen“, bekräftigt Müller. Auch der Mobilfunk werde davon profitieren. Für die fünfte Generation des Mobilfunks in Deutschland würden 5G-Funkmasten gebraucht, die wiederum auf Glasfaserleitungen angewiesen seien. Neben der Beseitigung der weißen Flecken durch den Breitbandausbau sei genau das die zweite große Zielsetzung des Kreises: alle nervenden Funklöcher im Kreisgebiet zu schließen.

 
 
 

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