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Kreishaus
Wewelsburg

26. Mai 2020

Markus Moors übernimmt stellvertretende Leitung im Kreismuseum Wewelsburg

Der 53-jährige Markus Moors ist neuer stellvertretender Leiter des Kreismuseums Wewelsburg.

Markus Moors ist neuer stellvertretender Leiter des Kreismuseums Wewelsburg. Bildnachweis: Lina Loos für das Kreismuseum Wewelsburg 
Markus Moors ist neuer stellvertretender Leiter des Kreismuseums Wewelsburg. Bildnachweis: Lina Loos für das Kreismuseum Wewelsburg

Der 53-jährige Markus Moors ist neuer stellvertretender Leiter desKreismuseums Wewelsburg. Der Diplom-Politologe und Diplom-Archivar ist in beiden großen Abteilungen, dem Historischen Museum des Hochstifts Paderborn sowie der Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 – 1945, fest verwurzelt und wissenschaftlich verankert. Moors freut sich darauf, nicht nur ein persönliches sondern auch ein neues historisches Kapitel aufzuschlagen: Im Fokus steht künftig die regionalgeschichtliche Erforschung des 19. und 20. Jahrhunderts im Paderborner Land.

Moors stammt gebürtig aus Scherfede im benachbarten Kreis Höxter. Nach dem Abschluss seines Studiums in Marburg lernte er 1994 die Wewelsburg bei der Vorbereitung der Sonderausstellung „Endlich Frieden!? Das Ende des Zweiten Weltkriegs im Paderborner Land“ kennen und blieb. Er betreute zunächst Besuchergruppen als Museumsführer. 2004 gehörte er der wissenschaftlichen Projektgruppe für die Konzipierung der neuen Dauerausstellung „Ideologie und Terror der SS“ an, die 2010 eröffnet wurde. In der Ausstellung im ehemaligen Wachgebäude werden alle weltanschaulich-ideologischen und verbrecherischen Facetten der SS auf Grundlage des aktuellen Forschungsstandes gezeigt. Moors war zudem maßgeblich an der kritischen Edition des privaten Taschenkalenders von Heinrich Himmler aus dem Jahr 1940 beteiligt. Das Original, dessen Echtheit vom Bundesarchiv in Koblenz überprüft worden war, ist eines der wichtigsten Exponate der Ausstellung. Moors begleitete auch die Neukonzipierung und Modernisierung des Historischen Museums des Hochstifts Paderborn, das 2015 wiedereröffnet wurde und Regionalgeschichte zum Anfassen und Ausprobieren anbietet. Moors ist seit mehr als 20 Jahren an vielen wissenschaftlichen Projekten zur Erforschung und Präsentation der regionalen Geschichte beteiligt. Dazu zählen Sonderausstellungen des Kreismuseums sowohl zur nationalsozialistischen Zeitgeschichte (Die Körper der SS) als auch zur Regionalgeschichte des Paderborner Landes (Wir machen ein Fass auf! Bier brauen und trinken im Paderborner Land, „Aus zwei Quellen“ – Vom Leben und Wirken Jakob Loewenbergs 1856–1929“ sowie „Die Briten in Westfalen“.
Als Archivar und erfahrener Kurator liegt sein Augenmerk auch auf der umfangreichen Sammlung des Museums. So wird unter seiner Verantwortung die archivalische Sammlung umstrukturiert und neu verzeichnet.

Von 2013 -2019 war Moors Sekretär des Internationalen Komitees der Gedenkstätten und Museen zur Erinnerung an die Opfer öffentlicher Gewalt (ICMEMO), seit 2019 ist er stellvertretender Vorsitzender. ICMEMO ist ein internationales Fachkomitee des internationalen Museumsverbandes ICOM. Moors gehört auch dem Vorstand des Vereins „Gedenktag 2. April in Wewelsburg – Wider das Vergessen und für Demokratie“ an.

 
 
 

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