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Kreishaus
Wewelsburg

13. Juni 2018

Zahlreiche Gewerbegebiete im Kreis Paderborn werden von „Deutsche Glasfaser“ ausgebaut

Der Glasfaserausbau im Kreis geht weiter. Zahlreiche Projekte Gewerbegebieten im Kreis Paderborn werden jetzt realisiert. Nach den erfolgreichen Vermarktungen in den Kommunen Borchen, Delbrück und Paderborn, kündigte Deutsche Glasfaser Business jetzt den Ausbau an. 14 Gewerbegebiete in Delbrück werden mit Hilfe des Regionalen Wirtschaftsförderprogramms des Landes Nordrhein-Westfalens mit Glasfaser erschlossen. In der Gemeinde Borchen wird das an der Bundesautobahn A33 gelegene Gewerbegebiet und die Gewerbegebiete im Stadtgebiet von Paderborn, Alme (Heinz-Nixdorf-Ring), Benhauser Feld und Mönkeloh, mit kupferfreier Glasfaser versorgt.

Glasfaserausbau im Kreis Paderborn 
Rainer Szymanski von der „Deutschen Glasfaser“ (links im Bild) und Landrat Manfred Müller (rechts im Bild) freuen sich über den weiteren Glasfaserausbau im Kreis Paderborn

Glasfaserstratgegie des Kreises zeigt Wirkung

Der Glasfaserausbau im Kreis geht weiter. Zahlreiche Projekte Gewerbegebieten im Kreis Paderborn werden jetzt realisiert. Nach den erfolgreichen Vermarktungen in den Kommunen Borchen, Delbrück und Paderborn, kündigte Deutsche Glasfaser Business jetzt den Ausbau an. 14 Gewerbegebiete in Delbrück werden mit Hilfe des Regionalen Wirtschaftsförderprogramms des Landes Nordrhein-Westfalens mit Glasfaser erschlossen. In der Gemeinde Borchen wird das an der Bundesautobahn A33 gelegene Gewerbegebiet und die Gewerbegebiete im Stadtgebiet von Paderborn, Alme (Heinz-Nixdorf-Ring), Benhauser Feld und Mönkeloh, mit kupferfreier Glasfaser versorgt.

Diese freudige Neuigkeit teilte Landrat Manfred Müller im Rahmen eines Unternehmerfrühstückes am heutigen Mittwoch im Rathaus in Hövelhof mit. Damit könne der Kreis Paderborn einen weiteren Meilenstein zur Errichtung eines hochleistungsfähigen Glasfasernetzes im Kreis Paderborn verzeichnen. Sie sei das Ergebnis der engen Zusammenarbeit mit der „Deutschen Glasfaser“, die den eigenwirtschaftlichen Ausbau im Wettbewerb zu übrigen Anbietern am Markt voran treibe.

Müller verwies darauf, dass der Kreis Paderborn bereits im Jahr 2014 eine konsequente Glasfaserstrategie als reines Infrastrukturziel beschlossen habe. Dadurch seien die Fördermittel von Bund und Land kaum nutzbar gewesen. „Der Kreis hat daher von Anfang an das Ziel verfolgt, den Glasfaserausbau durch eigenwirtschaftliche Aktivitäten zu schaffen. Mit der „Deutschen Glasfaser“ haben wir ein investitionsbereites Unternehmen gefunden.

Alle Unternehmen die einen Vertrag mit Deutsche Glasfaser gezeichnet haben, werden an die zukunftsorientierte Telekommunikationsinfrastruktur angeschlossen. Das bedeute aber nicht, dass nicht noch weitere Unternehmen auf den Zug aufspringen und von symmetrischen Bandbreiten von mindestens 200 Mbit/s bis 10 Gigabit pro Sekunde profitieren können.

In den Gewerbegebieten in Hövelhof läuft aktuell noch die sogenannte Nachfragebündelung von Deutsche Glasfaser, teilte Bürgermeister Michael Berens mit. Wenn sich bis Ende Juli genügend Unternehmen für einen Glasfaseranschluss entscheiden, werden auch die Gewerbetreibenden in Hövelhof von der Glasfaserinfrastruktur profitieren.

„Der geplante Ausbau in den Gewerbegebieten wird mittels innovativer und modernster Verlegetechnik durchgeführt und garantiert einen schnellen und exzellenten Zugang zur Datenautobahn des 21. Jahrhunderts“, erklärt Dipl.-Ing. Marcus Klein, Bereichsleiter Geschäftskundenvertrieb bei Deutsche Glasfaser. Er ergänzt: „Über die einzelnen Phasen der anstehenden Planungs-, Bau- und Anschlussarbeiten werden die Unternehmen von Deutsche Glasfaser in den kommenden Wochen detailliert informiert.“

Unternehmen, die jetzt noch einen Glasfaseranschluss in den genannten Gewerbegebieten bestellen möchten, können sich telefonisch unter 0800-281 2812 (gebührenfrei) sowie per Email (business@deutsche-glasfaser.de) bei Deutsche Glasfaser Business informieren.



 
 
 
 
 
 

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6  Kommentare

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    Schnurz
    26.07.2018 11:04 Uhr

    Warum dieses "Angebot" nur für Geschäftskunden?
    Warum nicht mal eine kreisweite Umfrage, welche Gebäudeeigentümer oder Mieter Interesse an einem GF-Anschluss haben. Entsprechende, Unternehmensneutrale, grundlegende und ausführliche Information in den Medien (Print und Online) über Technik und Funktion vorausgesetzt, wäre eine allgemeine Erhebung nicht verkehrt. Wer hat schon einen Vertrag mit z.B. Deutsche Glasfaser, wer hat Interesse an einem GF-Anschluss, wer denkt neutral darüber, wer will definitiv nicht. Das freiwillig aber mit Adressangabe könnte schon eine einigermassen brauchbare Basis ergeben. Oder auch eine Umfrage in Zusammenarbeit mit der Uni als Hausumfrage um mal eine umfassende Datenbasis zu erhalten.

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    Schnurz
    26.07.2018 11:47 Uhr

    Nachtrag: Ich, Bewohner und Eigentümer in der Kernstadt, würde einen GF-Anschluss der DG bestellen wollen, wenn ich denn überhaupt einen bekommen könnte. Denn hier ist derzeit, und auf Nachfrage auch bei der Stadt, gar keine Nachfragebündelung, geschweige denn ein Ausbau vorgesehen, weil ja highspeed via Kabel möglich wäre. Ich hätte aber gerne symetrische Datenrate und nicht nur auf Konsum ausgelegte Asymetrie.

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    Schnurz
    26.07.2018 11:47 Uhr

    Nachtrag: Ich, Bewohner und Eigentümer in der Kernstadt, würde einen GF-Anschluss der DG bestellen wollen, wenn ich denn überhaupt einen bekommen könnte. Denn hier ist derzeit, und auf Nachfrage auch bei der Stadt, gar keine Nachfragebündelung, geschweige denn ein Ausbau vorgesehen, weil ja highspeed via Kabel möglich wäre. Ich hätte aber gerne symetrische Datenrate und nicht nur auf Konsum ausgelegte Asymetrie.

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    Kreis-Paderborn Logo
    Kreis Paderborn
    26.07.2018 15:07 Uhr

    Der Kreis Paderborn setzt seit Jahren auf Glasfaser. Daher begrüßen wir den eigenwirtschaftlichen Glasfaserausbau, der derzeit im Kreisgebiet stattfindet. Dort wo es sich für die Telekommunikationsunternehmen wirtschaftlich nicht lohnt zu investieren und es daher zum sogenannten Marktversagen kommt, wird der Ausbau über Förderanträge möglich gemacht. Dabei lag die Priorität bisher auf Gewerbegebieten. Öffentliche Gebäude (insbesondere Schulen) und Privathaushalte folgen sukzessive. Allerdings gelten gemäß aktueller Förderkulisse alle Privathaushalte mit einer Versorgung von 30 Mbit/s oder mehr als versorgt. Eine Förderung ist folglich lediglich unterhalb dieser Schwelle möglich.

    Eine Abfrage, wie vorgeschlagen, wäre mit großem Kostenaufwand verbunden. Was schwerer wiegt: Vor dem o.a Hintergrund würden wir mit so einer Abfrage Erwartungen wecken, die angesichts der derzeitigen Förderbestimmungen nicht erfüllt werden können. Die Kosten für einen flächendeckenden Glasfaserausbau, d.h. auch dort, wo derzeit Versorgung im Sinne der Förderrichtlinien gegeben ist, liegt im mehrstelligen Millionenbereich.

    Erst wenn die Förderkulisse geändert wird, also Glasfaser überall gefördert werden kann, wo noch nicht vorhanden, ist tatsächlich ein flächendeckender Ausbau zu erwarten. Diese Vorgaben können jedoch nur auf EU-Ebene geändert, die daraus resultierenden Förderrichtlinien von Bund und Land angepasst werden. Alternativ kann natürlich auch immer ein privatwirtschaftliches Unternehmen in den flächendeckenden Glasfaserausbau investieren. Insbesondere die 2017 durch den Kreis und neun Kreiskommunen gegründete kommunale Breitband OWL eG ist bestrebt, derartige Marktaktivitäten im Kreis Paderborn zu forcieren.

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    Schnurz
    26.07.2018 16:32 Uhr

    Wie möchte man denn den Bedarf, insbesondere auch in der Kernstadt Paderborn feststellen, wenn, nach Aussage von gut unterrichteten Kreisen, kein eigenwirtschaftlicher Ausbau parallel zum Koax-Kabel angedacht ist, und daher von DG auch keine Vorvermarktung angestrebt ist. In anderen Bereichen im Kreis PB gibt es aber sehr wohl das vorhandensein von Kabelabieter, outdoor DSLAM der Telekom und Nachfragebündelung von DG.
    Ohne flächendeckende Befragung der Bürger/Gebäudeeigentümer kann nun mal nicht wirklich das Interesse emittelt werden. Jedem Anbieter von studentischem Wohnraum müsste das Herz aufgehen, wenn er den potentiellen Mietern einen wirklich schnellen und vor allen Dingen im Upload performanteren Internetzugang anbieten kann. Und solche Erkundungen kann die Genossenschaft doch organisieren?! Oder welche Aufgabe verfolgt diese? Das Ergbnis kann auch eine weitergehende Grundlage für die DG darstellen und aufzeigen wo noch Aufklärung in der Bevölkerung notwendig ist. Wo ist der Einsatz für die vielbeschworene digitale Zukunftsregion?

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    Schnurz
    29.08.2018 10:46 Uhr

    Und auch gerade für die Stadt bietet die Regelung der EU im Punkt "3. PRÜFUNG STAATLICHER BEIHILFEN IM BREITBANDSEKTOR" und dort mit dem Unterpunkt 3.6 entsprechende Möglichkeiten gerade die Variante FTTB/H auch gefördert durchzusetzen (siehe Randnummer 82 ff der Mitteilung der Kommission "Leitlinien der EU für die Anwendung der Vorschriften über staatliche Beihilfen im Zusammenhang mit dem schnellen Breitbandausbau" 2013/C 25/01). Einzig der Punkt b der Randnummer 84 könnte zu Problemen führen, die in Zusammenarbeit mit dem möglichen Ersteller des Netzes (DG?) zu klären wären. Ob und in wieweit hier z.B. eine Ausgründung der Universität als Provider dienlich wäre, müsste geklärt werden.

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