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13. Januar 2026

Erich von dem Bach-Zelewski: Karrieren der Gewalt zwischen Kaiserreich und Bundesrepublik

Vortrag von Dr. Jan Kreutz am Donnerstag, 22. Januar, um 19 Uhr im Kreismuseum Wewelsburg

Erich von dem Bach-Zelewski (nicht im Bild) nahm im Juni 1941 am Treffen von SS-Gruppenführern auf der Wewelsburg teil. (Foto: Archiv Kreismuseum Wewelsburg, Inventar-Nr. 21602) © Foto (Datei 21602): Archiv Kreismuseum Wewelsburg 
Erich von dem Bach-Zelewski (nicht im Bild) nahm im Juni 1941 am Treffen von SS-Gruppenführern auf der Wewelsburg teil. (Foto: Archiv Kreismuseum Wewelsburg, Inventar-Nr. 21602) © Foto (Datei 21602): Archiv Kreismuseum Wewelsburg

Erich von dem Bach-Zelewski nahm im Juni 1941 am Treffen von SS-Gruppenführern auf der Wewelsburg teil. Seine Aussage vor dem Internationalen Militärgerichtshof in Nürnberg im Jahr 1946 machte diese Zusammenkunft berühmt-berüchtigt. Im Vorfeld des Holocaust-Gedenktags am 27. Januar berichtet Dr. Jan Kreutz am Donnerstag, den 22. Januar, im Kreismuseum Wewelsburg über einen der markantesten Nazi-Täter, der für seine Beteiligung an zahlreichen Massenmorden nie verurteilt wurde.

Demnach habe Heinrich Himmler bei dieser Gelegenheit die Zahl von 30 Millionen Menschen genannt, die während des bevorstehenden Krieges in der damaligen Sowjetunion ermordet werden sollten, um Platz für „germanische“ Siedler zu schaffen. Von dem an war Bach-Zelewski führend an zahlreichen Terror- und Vernichtungsaktionen der SS beteiligt.

Der Werdegang Erich von dem Bach-Zelewskis (1899-1972) entspricht in vielerlei Hinsicht einer klassischen Karriere der Gewalt im NS-Staat. Nach seiner Teilnahme am SS-Gruppenführertreffen in der Wewelsburg im Juni 1941 koordinierte Bach-Zelewski die Ermordung der jüdischen Bevölkerung entlang des Mittelabschnitts der Ostfront und als Chef der »Bandenkampfverbände« entwickelte er die Strategie der Entvölkerung ganzer Landstriche, die er im August 1944 bei der Niederschlagung des Warschauer Aufstands anwendete.

Buchcover
Buchcover

Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr in der Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 – 1945, am Vorplatz der Wewelsburg. Der Eintritt ist frei.

 
 
 
 

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