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21. Oktober 2019

Feuchtwiesen als Lebensraum gefährdeter Pflanzenarten erhalten

Landschaftspflegearbeiten im Thüler Moorkomplex

Thüler Moorkomplex (rot) erstreckt sich zu beiden Seiten der Heder, von der Stadt Salzkotten und den Ortsteilen Verne, Thüle und Schwelle bis andie südliche Grenze der Stadt Delbrück. Nur ein kleiner Teil (grün) westlich der Fichtenstraße ist von den Arbeiten betroffen. © Kreis Paderborn 
Thüler Moorkomplex (rot) erstreckt sich zu beiden Seiten der Heder, von der Stadt Salzkotten und den Ortsteilen Verne, Thüle und Schwelle bis andie südliche Grenze der Stadt Delbrück. Nur ein kleiner Teil (grün) westlich der Fichtenstraße ist von den Arbeiten betroffen. © Kreis Paderborn

Wollgras, Knabenkräuter, Bachnelkenwurz oder verschiedene Seggen und Simsen – diese auf der „Roten Liste“ der gefährdeten Pflanzen stehenden Arten wachsen im Naturschutzgebiet Thüler Moor zwischen Thüle und Verne. Die meisten dieser seltenen Pflanzarten benötigen Licht und Platz zum Wachsen.

„Daher ist es wichtig, dass die Feuchtwiesen im Thüler Moorkomplex regelmäßig gemäht und wuchernde Gebüsche und Gehölze entfernt werden“, erläutert Marion Schnell vom Umweltamt des Kreises Paderborn.

Mitte Oktober bis Ende November werden daher in einem rund 1000m² großen Teilbereich westlich der Fichtenstraße Pflege- und Schutzmaßnahmen durch eine beauftragte Landschaftsbaufirma vorgenommen.

 

Weidengebüsche und Erlen, die nun die Fläche überwuchern und beschatten, werden bei den Arbeiten entnommen. „Wir kommen damit unseren Schutzauftrag nach und erhalten den Lebensraum der seltenen Pflanzen“, so Schnell. Auftraggeber ist der Kreis Paderborn, die Mittel werden durch die Bezirksregierung Detmold bereitgestellt.

Die Arbeiten werden vor Ort durch Mitarbeiter der Biologischen Station Kreis Paderborn-Senne fachlich begleitet.

 
 
 

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