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19. Oktober 2017

Rettungswachen im Kreis Paderborn von der Unfallkasse NRW für Arbeits- und Gesundheitsschutz prämiert

Unternehmen, die für die Zukunft aufgestellt sein wollen, brauchen vor allem eines: Gesunde Mitarbeiter, die sich in einem sicheren Arbeitsumfeld bewegen. Beides haben die zehn Rettungswachen des Kreises Paderborn. Die Unfallkasse NRW honoriert dies mit einer Prämie von 4.000 Euro.

Die Unfallkasse NRW hat die Rettungswachen im Kreis Paderborn prämiert (von links): Christian Nolte (Sicherheitsingenieur Kreis Paderborn), Benedikt Michaelis (Qualitätsmanagement-Beauftragter Kreisfeuerwehrzentrale Paderborn), Theodor Kleemann (Leiter der Kreisfeuerwehrzentrale Paderborn). (Foto: Unfallkasse NRW/Frauke Schumann) 
Die Unfallkasse NRW hat die Rettungswachen im Kreis Paderborn prämiert (von links): Christian Nolte (Sicherheitsingenieur Kreis Paderborn), Benedikt Michaelis (Qualitätsmanagement-Beauftragter Kreisfeuerwehrzentrale Paderborn), Theodor Kleemann (Leiter der Kreisfeuerwehrzentrale Paderborn). (Foto: Unfallkasse NRW/Frauke Schumann)

„Wir alle haben nur eine Gesundheit und daher sollten wir so viel wie möglich dafür tun, um sie zu erhalten“, sagt der Leiter der Kreisfeuerwehrzentrale Theodor Kleemann. Er betonte, dass sich der Kreis Paderborn als Träger des Rettungsdienstes mit der Organisation von Sicherheit und Gesundheit intensiv auseinandersetze und so nachhaltige Strukturen schaffe. „Wir freuen uns sehr, dass unser Engagement mit einer Prämie belohnt wird, wenngleich die größte Belohnung natürlich gesunde Mitarbeiter sind“, sagt Kleemann.

Neben den gesetzlichen Vorschriften wie regelmäßige Sicherheitsprüfungen und ärztliche Untersuchungen der Mitarbeiter hat der Kreis Paderborn für seine Rettungswachen 2008 ein Qualitätsmanagementsystem (QM) nach DIN EN ISO 9001:2008 eingeführt, welches regelmäßig vom TÜV Hessen überprüft wird. Aktuell steht die Rezertifizierung mit der DIN EN ISO 9001:2015 an.

„Das Qualitätsmanagementsystem dient dazu, uns kontinuierlich zu verbessern und die Erwartungen des Patienten noch besser zu erfüllen oder ihnen einen Schritt voraus zu sein“, beschreibt QM-Beauftragter Benedikt Michaelis die Qualitätspolitik des Rettungsdienstes. In den Richtlinien ist beispielsweise festgelegt, dass die Mitarbeiter des Rettungsdienstes ihre persönliche Schutzausrüstung tragen, wie sie infektiöses Patientenmaterial entsorgen oder welchen Behandlungspfad sie im Falle einer Verletzung einhalten.

Der Sicherheitsingenieur des Kreises Paderborn, Christian Nolte, prüft außerdem regelmäßig die Rettungswachen und Fahrzeughallen. Dabei achtet er darauf, dass es keine Unfallgefahren gibt und dass, die gesetzlichen Vorschriften an die Arbeitsschutzorganisation umgesetzt wurden. „Für Tätigkeiten mit Biostoffen und Gefahrstoffen müssen beispielsweise entsprechende Betriebsanweisungen in den Wachen vorliegen, damit die Mitarbeiter im Gefahrenfall wissen, wie sie sich zu verhalten haben“, sagt Nolte. Er schaut außerdem, ob die Prüffristen der Arbeitsmittel wie Leitern und Tritte, Rolltore, elektrische Geräte eingehalten wurden oder die Verkehrs- und Fluchtwege erreichbar sind.

Im Bereich Gesundheitsförderung lobte die Unfallkasse NRW die Sportmöglichkeiten für die Mitarbeiter. In der Kreisfeuerwehrzentrale in Büren-Ahden gibt es einen Sportraum mit Laufband und Krafttraining und der Kreis Paderborn übernimmt jedes Jahr die Startgebühr für Laufveranstaltungen wie den Osterlauf oder den Martinslauf.

Die Rettungswachen des Kreises Paderborn wurden bereits 2013 mit 4.000 Euro prämiert. „Die Begutachtung durch Externe ist immer wieder wichtig, um nicht betriebsblind zu werden und um Verbesserungsvorschläge zu bekommen“, sagt Kleemann. Umso mehr freut es ihn, dass durch die Prämie eine weitere Sicherheitsmaßnahme finanziert werden kann – 100 Schutzbrillen, die die Mitarbeiter in Einsätzen vor Gefahren wie Körperflüssigkeiten schützen.

Hintergrund:
Seit 2008 zeichnet die Unfallkasse NRW Kommunal- und Landesbetriebe für ihr Engagement im Arbeits- und Gesundheitsschutz aus.
Für die Auszeichnung müssen sich die Betriebe bewerben und auflisten, welche Maßnahmen sie neben den gesetzlichen Anforderungen durchführen. Eine Bewerbung ist alle drei Jahre möglich.

 
 
 

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