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Kreishaus
Wewelsburg

06. April 2021

Sonderkontingent AstraZeneca für Über-60-Jährige

Die Entscheidung des Kreises Paderborn, das Sonderkontingent des AstraZeneca-impfstoffes dezentral über die Hausärzte zu verimpfen, hat zu vielen, zum Teil sehr unterschiedlichen Reaktionen geführt.

© iStock.com - kovop51 
Neuer Impferlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales © iStock.com - kovop51

Die Entscheidung des Kreises Paderborn, das Sonderkontingent des AstraZeneca-impfstoffes dezentral über die Hausärzte zu verimpfen, hat zu vielen, zum Teil sehr unterschiedlichen Reaktionen geführt.

Landrat Christoph Rüther erläutert daher erneut, die Gründe für diese gemeinsame Entscheidung mit den Bürgermeistern der Städte und Gemeinden und der Kassenärztlichen Vereinigung.

 

„Wir haben gemeinsam mit der Bürgermeisterin und den Bürgermeistern am Mittwoch beraten wie wir das Sonderkontingent so schnell wie möglich an die Bürgerinnen und Bürger verteilen können. Das Land hat uns die Nachricht, dass wir 6.000 Dosen für die Über-60-jährigen Bürgerinnen und Bürger kurzfristig zur Verfügung gestellt bekommen, einige Stunden nach der Pressekonferenz von Minister Laumann mitgeteilt. Die Bürgermeisterin und die Bürgermeister haben sofort Kontakt zu der Ärzteschaft in ihren Kommunen aufgenommen, die eine dezentrale Verteilung ebenfalls begrüßten. Wir haben die rund 6.000 Dosen des Landes aufgestockt mit weiteren Dosen AstraZeneca, die auf Grund des abrupten Impfstopps nicht wie geplant verimpft werden konnten. Trotzdem war uns allen klar: Bei über 77.000 Impfberechtigte wird Angesicht der zur Verfügung stehenden Impfmenge die Enttäuschung bei vielen groß sein wird. Hier wurden vom Land Hoffnungen geweckt, die so – egal über welches System die Impfdosen verteilt werden – nicht erfüllbar sind.

Hinter unserer gemeinsamen Entscheidung stehe ich. In jeder Stadt und Gemeinde haben Ärztinnen und Ärzte zugegriffen und machen mit, der Impfstoff ist am Sonntag im Kreis Paderborn angekommen und zeitnah von den Städten und Gemeinden abgeholt worden. Das Impfen in den Hauspraxen hat bereits begonnen. Im MZG in Bad Lippspringe werden Dienstag und Mittwoch bereits alle Dosen verimpft. Weitere Bürgerinnen und Bürger werden den ersehnten Anruf von ihrem Hausarzt oder seiner Vertretung in den nächsten Tagen bekommen. Wir wollten für unsere Bürgerinnen und Bürger Schnelligkeit und eine möglichst gerechte und sichere Verteilung. Genau das haben wir erreicht. Szenen, wie sie in anderen Kreisen und kreisfreien Städten passiert sind, wo die Polizei Warteschlangen auflösen musste, Impftermine abgebrochen wurden, gibt es bei uns nicht.

Die Impfdosen wurden nach Einwohnerzahl auf die Städte und Gemeinden verteilt. In jedem Ort hatten die Bürgerinnen und Bürger damit dieselbe Chance einen Termin zu bekommen! Im Kreis Paderborn galt nicht allein das „Windhundprinzip“ des Schnellsten und Stärksten – sprich: der Bürger, der eine große Familie hat, die alle gleichzeitig für ihn bei der 116 117 anriefen, während Bürgerinnen und Bürger ohne Familie weniger Chancen haben. Gelebte Solidarität und Zusammenhalt, auf die wir im Kreis Paderborn zu Recht stolz sind, heißt auch, dass in allen Städte und Gemeinden die Bürgerinnen und Bürger die gleiche Chance haben!


Die Nerven liegen bei vielen blank, das kann ich nachvollziehen. Ich kann Ihnen versichern, jeder Impfstoff, den wir bekommen, wird zeitnah verimpft. Wir haben die Kapazitäten im Impfzentrum Salzkotten bereits erhöht. Diese Woche werden hier 1.100 Personen pro Tag geimpft. Zusätzlich unterstützt und das MZG mit Impfungen von berechtigten Berufsgruppen mit weiteren 300 Terminen an sechs Tagen die Woche.


Impfdosen Sonderkontingent pro Stadt und Gemeinde

Altenbeken: 230
Bad Lippspringe: 420
Bad Wünnenberg 310
Borchen: 350
Büren: 550
Delbrück: 820
Hövelhof: 420
Lichtenau: 270
Stadt Paderborn: 3.050
Salzkotten: 640

 
 
 

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76  Kommentare

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    Markus Biermann
    06.04.2021 18:53 Uhr

    Es wäre schön, wenn jetzt noch folgende Fragen beantwortet würden: Wurden alle Hausärzte in den Orten beteiligt? Erfolgte die Verteilung unter den Hausärzten anteilig nach Patienten? Und nach welchen Kriterien wird er Hausarzt die Impfdosen, die nicht nach Priorisierung verteilt werden sollten, vergeben?

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    Kreis-Paderborn Logo
    Kreis Paderborn
    07.04.2021 09:11 Uhr

    Ich beantworte die Fragen gerne nochmals: Die Städte und Gemeinden haben von uns den Impfstoff bekommen und diesen an die Hausärzte verteilt - mit Ausnahme von Bad Lippspringe, was sich für das MZG als Impfort entschieden hat. Die Städten und Gemeinden waren zuvor auf die Ärzteschaft in ihrer Kommune zugegangen und hatten das Vorgehen mit diesen vereinbart. Wie die Städte und Gemeinden die Dosen auf die Ärzte verteilt haben, mit welcher Quote etc. kann Ihnen die jeweilige Kommune beantworten. Für die Stadt Paderborn kann ich Ihnen sagen, dass der Sprecher der Kassenärztlichen Vereingigung letzte Woche die Ärzteschaft in der Stadt kontaktiert hat und alle konnten sich melden und Impfdosen anfordern. Einzige Vorgabe an die Ärzte für die Verimpfung ist das Alter.

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    Jürgen B.
    06.04.2021 19:50 Uhr

    Wie bereits an anderer Stelle angemerkt, ist die Aussage der gleichen Chance nicht richtig.
    Das MZG hat nicht die Ärztepriorität (Vorerkrankung etc. ) berücksichtigt , sondern Prio hatten "Bad Lippspringer Einwohner" und "wer zu erst kommt , mahlt zuerst". Nachlesbar auf der Homepage des MZG.
    Bürger der Stadt Paderborn wurden nicht zur Terminvergabe zugelassen.
    Einwohner der Stadt Paderborn mit Hausarzt in Bad Lippspringe hatten "keine" Chance.

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    Joe
    06.04.2021 20:13 Uhr

    Sehr geehrter Herr Landrat,
    eigentlich ist es sehr mutig, nach all der Kritik die Art der Verteilung des zusätzlichen Impfstoffs im Kreis Paderborn weiter vehement zu verteidigen. Nur der Kreis Paderborn habe als einziger Kreis in NRW das richtige Verteilungsmodell gewählt, in allen anderen Kreisen hätte es ein ungerechtes "Windhundrennen" gegeben.

    Ich hatte eigentlich schon meinen Frieden damit gemacht, dass es in unserem Kreis anders gehandhabt werden sollte als sonst in NRW. Aber die jetzige Argumentation finde ich, tja, wie soll ich es nennen: Schwach, frech, abgehoben? Als Ostwestfale möchte ich sagen: Wollt ihr uns vereimern? Das meine ich wirklich nicht respektlos, aber es drückt einfach meine Gefühlslage aus.

    Ich finde, Sie haben einen wesentlichen Fehler gemacht: Sie haben aus einem Verfahren, das zwar glücksbasiert war, aber für jedermann transparent, ein undurchsichtiges Verfahren gemacht. Das ist das Gegenteil von guter Politik.

    Zudem werden in Ihrer Stellungnahme kaum die Kritikpunkte, die in den vielen Beiträgen zu der vorangegangen Pressemitteilung nachzulesen sind, adressiert.

    Das Kernproblem Ihrer Entscheidung ist die sich ergebende Intransparenz der Verteilung. Und das hätten Sie wissen müssen, dass es Bedenken geben wird, ob das denn gerecht aufgeht. Tatsächlich kursieren schon die Verdächtigungen, dass willkürlich Impfangebote gemacht werden, dass vielleicht doch eher die ein Impfangebot bekommen, die entgegen der Bitte, ihren Arzt nicht anzurufen, selbst aktiv geworden sind oder - noch schlimmer - bestimmte Versicherungsgruppen bevorteilt werden. Ich behaupte nicht, dass das wahr ist. Aber die Berichte gibt es. Auch fragt man sich, wieso man sich schon am Freitag bei einer Fach(!)arztpraxis selbst aktiv und mit Erfolg um einen Impftermin am Mittwoch bemühen konnte, an dem 100 der - wie jetzt bekannt wurde - 640 für einen Ort vorgesehenen Impfdosen verimpft werden sollen. (Ich habe mich daran nicht beteiligt, weil ich es nicht richtig fand). Ich kritisiere das alles noch nicht einmal. Gut ist ja, dass der Impfstoff unter die Leute kommt. Aber das Verteilverfahren jetzt so darzustellen, als sei es das beste Modell gewesen, um "kleine Familien nicht zu benachteiligen" und um keinem "Windhundprinzip" zu folgen, finde ich - wie ich schon sagte - schwach, frech, abgehoben.

    Es hätte doch ausgereicht, zu sagen, dass das Impfzentrum nicht in der Lage ist, die zusätzlichen Dosen in der vorgebenen Zeit zu verimpfen. Vorausgesetzt natürlich, dass das auch der Wahrheit entspricht. Natürlich wäre dann die Frage zu beantworten, warum die anderen Kreise das schaffen. Aber ich bin mir sicher, auch darauf gibt es eine gute Antwort. Denn die gibt es immer: Nämlich die ehrliche.

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    U
    06.04.2021 20:29 Uhr

    Die Argumentation zur Verteidigung der gewählten Sonderregelung wird immer schwächer, da sie von mal zu mal wechselt. Zuerst wurde die bereits vorhandene Vollauslastung des Impfzentrums angeführt, dann sollte den Bürgermeistern und Hausärzten ein Wunsch erfüllt werden und jetzt schon wieder was Neues ?!?! Wer soll damit überzeugt werden? Ich schließe mich meinem Vorgänger an: Wie wäre es mit einer ehrlichen Antwort?

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    Monika Vonnahme
    06.04.2021 20:34 Uhr

    Dieses Verfahren, Verteilung durch die Hausärzte und dann noch der Hinweis man solle ihn nicht anrufen. Er ruft seine Patienten an .Ich habe meinen Hausarzt trotzdem angerufen, und wurde auf eine lange Liste? gesetzt mit der Aussage Sie rufen keine Patienten an das wäre viel zu Zeitaufwendig. Ich müsste mich eben immer mal wieder melden ??
    Wenn es nicht so traurig wäre hätte ich gelacht. Das war wahrscheinlich so etwas wie ein Schildbürgerstreich.
    Aber es entbehrt jeder Komik.

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    Werner
    06.04.2021 20:55 Uhr

    Sehr geehrter Herr Landrat,
    diese Entscheidung gegen den Strom zu schwimmen und zu glauben das man damit schneller ans Ziel gelangt, diese haben Sie alleine. Da keiner der anderen Bürgermeister gegen die Entscheidung gestimmt hat, macht diese nicht besser, denn einen "Ahnungslosen" könnte ein Unternehmen verkraften. Die Impfungen an die Hausärzte zu delegieren mit dem Wissen, daß ca. 40 % dieser sich im Osterurlaub befinden und die Kollegen Vertretungen für diese durchführen, dann ist das schon bevormunden.
    Ich weiss nicht wer Sie beraten hat, aber es hat den Anschein nach Lobbyismus bzw. Kirchturm denken.

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    Christian
    07.04.2021 00:49 Uhr

    Das angekündigte Verfahren, dass die Hausärzte ihre infrage kommenden Patienten anfrufen, klappt ja wohl nicht. Bei meiner Hausärztin muss ich mich telefonisch oder über Email melden, wenn ich Interesse habe. So sieht es auch bei anderen Hausärzten aus, wie meine Internetrecherche ergeben hat. Selbst bei der Praxis des Vorsitzenden des Hausärzteverbandes in Paderborn müssen sich die Patienten melden und nicht umgekehrt.
    Wer also auf einen Anruf wartet hat schlechte Karten. Das Argument der Chancengleichheit wird durch die falsche Info des Kreises Paderborn ad absurdum geführt. Von Solidarität kann ich da auch nichts sehen.

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    Rainer
    07.04.2021 06:45 Uhr

    Die Stadt Salzkotten vergibt lt. dem „Westfalen Blatt“ ab morgen (08.04.) Impftermine über eine Terminhotline an über 60- Jährige Einwohner !
    Herr Berger, dass ist aber sicher nicht mit Herrn Rüther abgestimmt !!

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    Kreis Paderborn
    07.04.2021 09:16 Uhr

    Die Städte und Gemeinden haben von uns den Impfstoff bekommen mit der Vorgabe, sie an die Über-60-Jährigen zu verimpfen. Wenn Salzkotten nun eine Telefonnummer zur Terminvereinbarung herausgibt, müssen sie das selbstverständlich nicht mit uns absprechen.

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    Rudi
    07.04.2021 07:06 Uhr

    Ich habe jetzt die Pressemeldungen der Polizei in NRW hoch und runter durchsucht und auch mit verschiedenen Suchbegriffen das Internet auf Vorfälle der geschilderten Art in anderen Kreisen gefahndet und finde nicht die kleinste Meldung, die der Landrat zur Verteidigung seiner Entscheidung aufzählt. Geht es hier um ein befürchtetes Szenario von Beratern des Landrates zur Entscheidungsfindung des Paderborner Sonderweges oder um tatsächliche Vorgänge?

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    J. Dahm
    07.04.2021 08:28 Uhr

    Wenn Herr Rüther der Meinung ist, dass das 116117-Buchungssystem Großfamilien, die Schnellsten, die Stärksten und die Windhunde bevorzugt sowie Polizeieinsätze in Impfzentren auslöst, dann müsste Herr Rüther das Buchungssystem
    für den Kreis Paderborn sofort stoppen. Herr Rüther spricht von Gerechtigkeit und Schnelligkeit. Als am Dienstag die Paderborner Praxen nach Ostern öffneten, waren in NRW bereits Ü60-Bürger in einer fünfstelligen Größenordnung geimpft.
    Der Grund: die NRW-Impfzentren hatten über Ostern geöffnet und haben sogar die Kapazitäten ausgeweitet, während die Paderborner Hausarztpraxen geschlossen waren. Die anderen Städte und Kreise waren schneller!
    Gerechtigkeit? Alle Ü60-Patienten der Hausarztpraxis in Paderborn-Dahl werden benachteiligt, da diese aus Kapazitätsgründen an der AstraZeneca-Aktion gar nicht teilnimmt. Sie haben eine sehr seltsame Auffassung von Schnelligkeit und Gerechtigkeit, Herr Rüther.
    Und selbst im eigenen Kreis folgen Ihnen nicht alle Gemeinden wie Salzkotten und Bad Lippspringe zeigen.

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    Martin
    07.04.2021 10:30 Uhr

    Mein Hausarzt hat mich immer noch nicht angerufen, obwohl ich den ganzen Tag neben dem Telefon gesessen habe, um den von Kreis versprochenen Anruf auf der beim Arzt hinterlegten Festnetznummer nicht zu verpassen. Wie lange soll ich nun eigentlich darauf warten, bevor ich dort mal nachfragen darf? Noch einen Tag, eine Woche, einen Monat oder vielleicht bis nächstes Jahr? Und wann darf ich meinen Arzt anrufen, um meine aktuelle Mobilnummer zu hinterlassen?

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    Rudi
    07.04.2021 11:25 Uhr

    Sehr geehrte Damen und Herrn,
    Sie schreiben ".... Szenen, wie sie in anderen Kreisen und kreisfreien Städten passiert sind, wo die Polizei Warteschlangen auflösen musste, Impftermine abgebrochen wurden, gibt es bei uns nicht."
    Zwei einfache und sachliche Fragen dazu:
    1. Wo gab es in NRW Polizeieinsätze, die mit der Verteilung der Sonderkontingente in Verbindung standen?
    2. Wo wurden NRW-Impftermine in Verbindung mit dem Sonderkontingent abgebrochen?

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    Karin Koppe-Bonsack
    07.04.2021 12:00 Uhr

    Sehr geehrter Herr Landrat, meine Hausärztin ist in den Osterferien. Ob diese mit ihrer recht kleinen Praxis überhaupt am Impfen teilnehmen wird, ist mehr als fraglich und bislang noch nicht geklärt. Ihre Entscheidung in eigener Machtvollkommenheit empfinde ich als eine glatte Unverschämtheit. Sie haben sich nicht abgestimmt, Verantwortung einfach mal so abgeschoben - sehr bequem. Sie haben die Rede unseres Bundespräsidenten zur Coronanotlage vielleicht auch gehört?

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    Patricia DSilva
    07.04.2021 12:02 Uhr

    Ich sollte of Hausarzt anruf warten fur Astra.wohn Paderborn.Mein Hausarzt braucht ich nicht besuchen seit mindesten 15jahre wie weis ich das ich nicht unter die radar fallen?

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    Schmidt
    07.04.2021 12:17 Uhr

    Hier ist die Rede von 300 weiteren Terminen für Gruppe 2,
    wann ist die buchung endlich möglich ?!
    und gibt es für die unter 60 jährigen einen anderen Imfstoff ? Da sich regelungen ja geändert haben und SIe die Terminbuchung leider noch nicht angepasst haben ( Astrazenica- IMpftermin) , führt es zu großer Verwirrung und Sorgen
    Ich bitte um eine klärende Antwort !!

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    Kreis Paderborn
    07.04.2021 12:23 Uhr

    Nicht 300 weitere Termine für Gruppe 2, sondern im MZG werden 300 Personen pro Tag aus den berechtigten Berufsgruppen geimpft. Diese sind aktuell ausgebucht. Es werden aber spätestens morgen weitere Termine freigeschaltet. Das Buchungssystem wird gerade angepasst. Das Infotelefon des Gesundheitsamtes steht Ihnen für solche klärenden Fragen gerne zur Verfügung. Sie erreichen es unter der 05251 308-3333 montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr und samstags von 12 bis 16 Uhr.

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    Jürgen
    07.04.2021 15:33 Uhr

    Ich wohne in Paderborn. Kann ich mich im MZG oder wo anders zum Impfen anmelden? (60-79 jährige). Wann werden 75 jährige benachrichtigt.

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    Kreis Paderborn
    07.04.2021 15:40 Uhr

    Nach der Impfpriorisierung des Bundes und des Landes werden seit dieser Woche die 79-Jährigen geimpft. Nach und nach werden die weiteren Jahrgänge der Über-70-Jährigen zur Impfung vom Land berechtigt. Der Zeitpunkt ist abhängig von der Menge des zur Verfügung stehenden Impfstoffes (zurzeit werden die 79-Jährigen mit BionTech geimpft). Das Sonderkontingent AstraZeneca (rund 6.000 Dosen für über 77.000 Über-60-Jährige) werden in der Stadt Paderborn über die Hausärzte verimpft.

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    U
    07.04.2021 16:10 Uhr

    Warum erfolgt keine Antwort auf die Fragen von Rudi, von 7.06 Uhr und 11.25Uhr? Würde auch mich sehr interessieren.

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    Kreis Paderborn
    07.04.2021 17:38 Uhr

    Google bringt hier schnell Ergebnisse: In Essen musste die Impfaktion abgebrochen werden, in Höxter gab es 2 1/2-Stunden Wartezeit, die Kassenärztliche Vereinigung hatte mit ihrem Buchungssystem Probleme, da innerhalb von zwei Stunden die Webseite 25 Millionen Zugriffe verzeichnete ...

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    Lars
    07.04.2021 17:43 Uhr

    Mich auch. Im Grunde steht damit implizit der Vorwurf im Raum der Kreis Paderborn arbeite hier mit Fake-News. Das muss unbedingt entkräftet werden bzw. sofern es sich nicht entkräften lässt sollten unbedingt drastische personelle Konsequenzen folgen.
    Das Vertrauen in den Staat ist in der Pandemie schwer belastet - auch hierzu legen ich Ihnen die Rede unseres Bundespräsidenten ans Herz. Ich hoffe sehr es läßt sich schnell entkräften, dass staatliche Einrichtungen hier mit Lügen oder Übertreibungen argumentieren. Die Fragen ohne Reaktion zu lassen ist Gift für unsere Gesellschaft.

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    Lars
    07.04.2021 17:50 Uhr

    Da waren Sie schneller als ich. Danke für die Antwort. Das konnte so ja nicht im Raum stehen bleiben. Allerdings geht Ihre Anwort etwas an Rudis Fragen vorbei. Rudi fragt explizit nach Polizeieinsätzen, auf die sich Herr Rüther ja bezieht und nciht nach überlasteten Internetseiten. Das es die gab zieht wohl niemand in Zweifel.
    Könnten Sie daher bitte klarstellen wo es diese Polizeieinsätze gab und ddamit den impliziten Vorwurf der Fake-News ausräumen? Mit google ist es mir nicht gelungen eine Polizeieinsatz im Zusammenhang mit den Sonderkontigenten zu finden. Auch in den Mitteilungen zum Abruch in Essen wird keine Polizei erwähnt.

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    Kreis Paderborn
    07.04.2021 20:08 Uhr

    Dass die Polizei unterstützend eingreifen musste, ist leider immer mal wieder passiert – auch in OWL. Ein Fall ereignete sich zum Beispiel in Minden-Lübbecke. Die Kassenärztliche Vereinigung, die verantwortlich ist für die 116 117 , hatte vor dem Osterwochenende schon angekündigt, dass sie mit Problemen rechnet und die Bürger viel Zeit in Warteschlangen am Telefon verbringen werden, um dann doch keinen Termin zu bekommen. Das sind alles Szenarien, die vor einer solchen Entscheidung abgewogen und überlegt werden. Viele Menschen warten mit wachsender Ungeduld auf einen Impftermin, das ist verständlich. Besonders, wenn sie so ein überraschendes „Ostergeschenk“ bekommen und plötzlich außerhalb der Impfpriorisierung geimpft werden können. Der Impfstoff reichte in NRW für jeden 10. Über-60-Jährigen. Wir hatten die Impfdosen bereits aufgestockt, um mehr Bürgerinnen und Bürgern die Chance auf einen Termin zu geben. Trotzdem gehen die meisten leer aus und müssen weiter warten. Den Frust darüber sehen wir auch hier in den Kommentaren. Wir sollten nichtsdestotrotz darauf achten, in der Diskussion miteinander den gegenseitigen Respekt nicht zu verlieren.

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    Jörg
    07.04.2021 20:10 Uhr

    In Essen wurde die Impfaktion nicht abgebrochen. Auch gibt es keinen Hinweis auf einen Polizeieinsatz. Auslöser waren 300 bis 600 Personen ohne Termin, die zum Impfzentrum kamen. Ich muss hier jetzt mal Radio Essen zitieren:
    "...... Wir von Radio Essen haben mit dem leitenden Impfarzt Dr. Stefan Steinmetz gesprochen. Er sagte im Radio Essen-Interview, dass es eine spontane Aktion gab, bei der auch alle Menschen, die älter als 60 Jahre sind, und keinen Termin für den Ostersonntag hatten, trotzdem geimpft wurden. Er bezeichnete das als "ein kleines Ostergeschenk". ...... Trotzdem sagt Steinmetz er würde eine solche Aktion immer wieder machen. 'Wenn sich die Möglichkeit bietet, 300 weitere Menschen gegen Corona zu impfen, würde ich eine solche Aktion nochmal machen. Es konnten alle Termine eingehalten werden. Die Wartezeiten, die dabei entstanden sind, sind in der Relation zu den zusätzlichen Impfungen zu verkraften.' ...."

    Quelle:
    https://www.radioessen.de/artikel/chaos-am-impfzentrum-essen-lange-wartezeiten-das-war-der-grund-913162.html
    Bitte nennen Sie eine Quelle in welcher der behaupete Polizeieinsatz erfolgte, Herr Rüther!

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    Kreis Paderborn
    08.04.2021 08:16 Uhr

    Es gabe in Essen Sitzstreiks aus Protest. Um 14 Uhr wurden dann die Wartenden nach Hause geschickt.
    https://www.t-online.de/region/essen/news/id_89789972/essen-ansturm-auf-impfungen-ohne-termin-an-ostern.html

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    Lars
    08.04.2021 08:49 Uhr

    Jörg fragte nach der Quelle für den behaupteten Polizeieinsatz. In Ihrer Quelle wird von einem Sitzstreik gesprochen. Von einem Polizeieinsatz ist dort nicht die Rede. Könnten Sie mir und vielen anderen Fragenden und Interessierten bitte die Quelle für dne Polizeieeinsatz nennen? Die Bitte kommt hier ja sehr oft und wurde bisher nicht erfüllt.
    Langsam habe ich den Verdacht, dass hier kleine Probleme in anderen Kommunen überdramatisiert werden um die eigene (sagen wir mal ) suboptimale Entscheidung zu rechtfertigen. Das geht gar nicht! Wie unser Bundespräsident richtig sagt haben wir eine Vertrauenskrise in den Staat. Mit so etwas gefährdet man Zusammenhalt, Vertrauen und Demokratie. Sollte der Kreis Paderborn hier dramatisiert oder gar gelogen habe wird es Zeit das endlich zuzugeben und den Schaden nciht weiter zu vergrößern. Noch möchte ich aber gern glauben, dass Sie eine Quelle haben, die sie uns endlich nennen werden.

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    Kreis Paderborn
    08.04.2021 08:56 Uhr

    Die Frage wurde weiter oben bereits beantwortet.

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    Lars
    08.04.2021 09:17 Uhr

    Danke, dass Sie die FRage bereits beantwortet haben. Leider kann ich aber nichts dergleichen finden. Die frage war ja nach einer Quelle.
    Sie schreiben oben von einem Einsatz in Minden-Lübecke. Nennen aber keine Quelle. Dies beantwortet die Frage also nicht. Mir gelingt es auch in eigener Recherche nicht eine Quelle dafür zu finden. Andere Foristen berichten oben ebenfalls, dass sie keinerlie Hinweise auf Polizeieinsätze im Zusammenhang mit der Sonderimpfaktion finden können. Können Sie daher die Frage bitte nocheinmal erneut beantworten. Da Sie dies bereits getan haben wird der Verwis auf die Antwort bzw. eine Kopie ja wenig Aufwand bedeuten. Danke.

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    Kreis Paderborn
    08.04.2021 10:30 Uhr

    Unter anderem hier: https://www.nw.de/lokal/kreis_minden_luebbecke/luebbecke/22976530_Schlangen-Tumult-Polizeieinsatz-Das-ist-am-Impfzentrum-in-Hille-passiert.html

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    Lars
    08.04.2021 10:54 Uhr

    Danke für den Link. Leider gibt es auch hier keinerlei Beleg für die Behauptung des Landrates. Der Bericht stammt vom 19.03. und steht somit in keinerlei Zusammenhang mit der Sonderimpfaktion.
    Ich nehme das zur Kenntnis und gehe davon aus dass Sie trotz gegenteiliger Behauptung keinerlei Belege für die behaupteten Polizeieinsätze haben. Mein Vertrauen ist wirklich erschüttert und ich denke das vielenr anderer Bürger auch. Mir geht es dabei nicht um die Entscheidung einen Sonderweg zu wählen, die ich für falsch halte, sondern um den Umgang damit. Fehler können passieren, die sollte man zugeben und daraus lernen. Gerade jetztwo viele Verantwortliche unter großem Entscheidungsdruck stehen. Wir sehen am Osterlockdown wie das gehtauch mal Fehler zuzugeben... Im Kreis Paderborn kann man das aber offensichtlich nicht zugeben sondern rechtfertigt die Entscheidung mit immer wechslenden Begründungen (Auslastung des Impfzentrums, Chancengleichheit die so gar nicht gegeben ist etc.). Wie wäre es wenn man einfach mal zugibt, dass man Dinge nicht Bedacht hat und da gibt es ja hier im Forum etliche Erwähnungen (Menschen ohne Hausarzt, Hausarzt in anderer Stadt etc.). Den eigentlichen Skandal finde ich, dass man mit unbegelegten Behauptungen so tut als habe man alles besser gemacht als andere. Sie sind offenkundig nicht in der Lage belege zu liefern und das werde ich nun auf sich beruhen lassen. Es gibt dringendere Fragen, die Sie zum Ablauf beantworten müssen.
    Wie unser Bundespräsident sagte haben wir eine Vertrauenskrise in den Staat - diese Vertrauenskrise wird hier gefördert. Auch mein Vertrauen in den Kreis Paderborn ist erschüttert und offensichtlich auch das vieler anderer Bürger. Sollte es sich bezüglich des Polizeieinsatzes tatsächliche um eine Lüge oder Übertreibung handeln, halte ich auch den Rücktritt des Landrates und die Entlassung/ Freistellung aller an der Pressemitteilung Beteiligter für angemessen. Vertrauen ist ein hohes Gut gerade in unserer Situation und das wird so zerstört. Für eine gezielte Lüge oder Übertreibung habe ich natürlich keinen Beleg, und ziehe mich daher einfach resigniert zurück.

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    Elia
    07.04.2021 16:56 Uhr

    Oh! Es wird täglich interessanter!
    Eine kurzes: "es tut mir leid, ich habe nicht alles bedacht" ist offenbar keine Option.
    So bleibt es ein Schildbürgerstreich

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    Kreis Paderborn
    07.04.2021 17:30 Uhr

    Wir können hier gerne diskutieren - auch kritisch. Viele Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit in den letzten Tagen wahrgenommen. Kommentare, die böswillige Unterstellungen und Vorwürfe ohne jeden Beleg enthalten, werden jedoch gelöscht.

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    Dorothea
    07.04.2021 18:17 Uhr

    Ich würde mir eine klare Kommunikation über den Kreis wünschen.
    Es ist nicht in Erfahrung zu bringen wann Pflegende Angehörige (Stufe 4) geimpft werden. Die Pflegebedürftige ist 50 Jahre alt.
    Es gibt auch bei der Hotline keine Auskunft über das Vorgehen.
    Die Empfehlung rufen Sie in einer Woche wieder an. Wenn das alle machen ist die Hotline auch überlastet.
    Mein Hausarzt schickt uns zum Gesundheitsamt. Über 60 jährige sind dort auch noch nicht an der Reihe.


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    Kreis Paderborn
    07.04.2021 18:28 Uhr

    Pflegende Angehörige gehören zur Prioritätsstufe 2. Diese ist aber vom Land erst in Teilen zur Impfung zugelassen worden. Wir gehen zurzeit davon aus, dass wir dieser Gruppe ab der 16. Kalenderwoche ein Impfangebot machen können. Voraussetzung ist, dass genügend Impfstoff vorhanden ist.

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    R
    07.04.2021 19:22 Uhr

    Mich würde vor allem eines interessieren: was unterscheidet den Kreis Paderborn und das hiesige Impfzentrum von allen anderen Kreisen in NRW, die sich einfach an die Vorgaben des Landes zum Sonderkontingent gehalten haben? Hier wurde ohne Not ein riesiges Chaos gestiftet - musste das sein, ist der hiesige Landrat und die hiesigen Bürgermeister so viel klüger als der Rest des Landes?
    Berufspolitiker sind keine Virologen, keine Ärzte und auch keine Logistiker - das ist ok. Ihre Kernkompetenz sollte das politische Gespür sein. Es ist erschreckend zu erleben, wie überfordert ein ganzer Berufsstand angesichts der aktuellen Situation ist.

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    S.
    07.04.2021 20:09 Uhr

    Als Beschäftigter im öffentlichen Dienst finde ich diese Reaktionen erschreckend. Die Gemeinen und auch der Kreis arbeiten seit Monaten an der Schmerzgrenze um es allen Recht zu machen und die Regelungsflut umzusetzen. Das Kernproblem ist der Mangel an Impfstoff, was vor Ort nicht zu verantworten ist. Den berechtigten Frust jetzt auf diese Leute zu projizieren, ist schon sehr befremdlich. Die Verantwortlichen sollten das nicht zu ernst nehmen. Nur eine Handvoll Menschen kritisieren hier, 6.000 werden in Kürze glücklich gemacht.

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    X
    07.04.2021 21:36 Uhr

    Eine Pandemie wie diese hätte die Chance gehabt eine Sternstunde des öffentlichen Dienst zu werden: eine funktionierende Verwaltung schleust uns schnell und effizient durch die Krise.
    Es kann sich jeder ein eigenes Urteil darüber bilden wie gut uns das gerade gelingt. Der Mythos "die da oben haben alles falsch gemacht, vor Ort wird gut und hart gearbeitet" entlarvt sich angesichts des eigentlichen Themas hier (Paderborner Sonderweg bei den Ü60 Impfungen) von selbst.

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    Lars
    07.04.2021 22:15 Uhr

    S., Sie haben Recht und Unrecht zu gleich. Grundsätzlich stimmt was Sie schreiben und oft (nicht immer und nicht von allen) wird tolle Arbeit geleistet. Es geht aber auch vieles schief - das sagt sogar der höchste Repräsentant unseres Staates...
    Und hier geht es um ein komplett hausgemachtes(=kreisgemachtes) Problem.

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    A.T.
    07.04.2021 20:38 Uhr

    Hallo!
    Ich hatte bereits in einem anderen Chat nachgefragt, leider ohne Antwort:
    Wie kann ich meine 77jährige Mutter für die zusätzlichen Impfungen anmelden: sie ist zurück nach Wewelsburg gezogen, hat ihren langjährigen Hausarzt aber noch in Bali. Dieser kann sie offensichtlich nicht impfen, da das in BaLi über das MZG läuft. Das MZG hat sie Sonntag abgelehnt (obwohl sie seit Freitag sicher als eine der Ersten) angemeldet war, weil sie jetzt in Wewelsburg wohnt. Auf Rückruf beim MZG hat man mir geantwortet, dass sie dann wohl leider außen vor sei. Auf Nachfrage beim Kreis PB verwies man mich an die KVNO, da man dort nichts von dieser Regelung wisse. Dort wisse man nur, dass im Kreis die Hausärzte impfen würden (obwohl auch auf den Seiten vom Kreis auf das MZG verwiesen wird). Ich weiß, es kann nicht jeder sofort geimpft werden, aber zumindest sollte das ganze doch fair verlaufen. Wieso können sich Anfang 60jährige in Nachbarkreisen und hier impfen lassen und 77jährige aus Wewelsburg werden in Bad Lippspringe abgewiesen. Muss meine Mutter erst einen Zweitwohnsitz bei mir anmelden oder einen neuen Hausarzt in einer anderen Stadt suchen? Ich wäre über einen Lösungsvorschlag sehr dankbar..... da werde ich wohl nicht die Einzige sein.

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    U
    07.04.2021 20:54 Uhr

    Als ehemalige Beschäftigte im öffentlichen Dienst könnte ich den 6000 Glücklichen ihre Impfung neidlos gönnen, wenn diese auf gerechtem, transparentem Weg zustande gekommen wäre, wie in den anderen Kreisen. Dort habe ich keine solchen Diskussionen wie diese finden können. Beim Paderborner Weg wurde der Kungelei Tür und Tor geöffnet, weil man theoretisch durch persönliche Bekanntschaft mit einem Impfarzt einen Termin bekommen konnte ( mir ist tatsächlich ein solcher Fall bekannt, da Impfling aber Ü60 ist, kann man nichts machen). Schon ein solcher Fall ist zu vie!! Übrigens, die andere handvoll Menschen sind ca. 70000! Ich kritisiere nicht, dass nur wenige eine Impfung erhalten, sondern wie diese Termine zustande kommen. Wer sich dann noch an den dringenden Rat gehalten hat, nicht in der Hausarztpraxis anzurufen, sondern auf einen Anruf des Hausarzt zu hoffen ,hatte überhaupt keine Chance. Also alles richtig gemacht und in die Röhre geguckt. Gerechtigkeit sieht anders aus!

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    Joe
    07.04.2021 21:12 Uhr

    U, Sie sprechen mir aus der Seele.

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    M. Langen
    08.04.2021 08:04 Uhr

    Guten Tag!
    Mich interessiert wann es wieder Impftermine in Salzkotten zu buchen gibt. Aktuell steht nach Eingabe der Geburtsdaten nur, dass derzeit keine Termine gebucht werden können.
    Vielen Dank für die Antwort!

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    Kreis Paderborn
    08.04.2021 08:30 Uhr

    Guten Tag!
    Heute werden im Laufe des Tages weitere Termine freigeschaltet.

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    Sebastian
    08.04.2021 10:00 Uhr

    Guten Tag,
    wie sieht es mit engen Kontaktpersonen von Schwangeren aus?
    Diese sind lt. https://www.kreis-paderborn.de/kreis_paderborn/impfen/impfen.php für Impfungen zugelassen, aber bei der Terminvergabe über den darunter liegenden Button ist diese Personengruppe auf einmal nicht mehr erwähnt.
    Woran liegt das? Darf man dennoch als enge Kontaktperson einen Termin in Salzkotten machen?
    Würde mich über eine Antwort freuen!

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    Kreis Paderborn
    08.04.2021 10:27 Uhr

    Guten Tag,
    das Buchungssystem wird gerade überarbeitet, dann werden auch neue Termine freigegeben. Dies sollte heute im Laufe des Tages erfolgen.

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    Andreas
    08.04.2021 13:10 Uhr

    Mir wurde vor einer Woche trotz gebuchtem Impftermine vom Impfzentrum Salzkotten mitgeteilt, das sie die Begleitpersonen von Schwangeren nicht. impfen. Dieses würde die Gynäkologin machen. Diese wusste von dieser Endscheidung überhaupt nichts.

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    Kreis Paderborn
    08.04.2021 13:21 Uhr

    In Salzkotten werden die Kontaktpersonen von Schwangeren nicht geimpft. In dem Online-Buchungsportal auf unserer Impfseite kreis-paderborn.de/impfen werden heute weitere Termine freigeschaltet. Die Impfung erfolgt im MZG in Bad Lippspringe (wäre Ihr Termin vielleicht dort gewesen?) Ich werde mit den Kollegen im Impfzentrum sprechen, dass künftig auf das Buchungsportal verwiesen wird.

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    Sebastian
    08.04.2021 14:10 Uhr

    Läuft die Terminbuchung für Kontaktpersonen von Schwangeren auch über das Buchungsportal unter https://www.kreis-paderborn.de/kreis_paderborn/impfen/impfen.php oder muss man diesen Termin an einer anderen Stelle buchen?
    Es geht nicht klar hervor, wie man wo etwas buchen kann.

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    Kreis Paderborn
    08.04.2021 14:15 Uhr

    Ja, über das Formular auf www.kreis-paderborn.de/impfen. Noch sind die Termine nicht freigeschaltet.

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    Jürgen B.
    08.04.2021 10:52 Uhr

    Leider ist trotz mehrfachen Hinweises die Frage bzgl. MZG nicht beantwortet.
    Insbesondere ist ja das MZG auch in Zukunft die Ausweichstelle für Salzkotten und alle Hausärzte haben das Angebot
    ihre Patienten im MZG impfen zu lassen.
    Wenn aber das MZG nur Bad Lippspringer Bürger impft, so wie es mittlerweile sogar auf deren Homepage steht,
    wie kann man dann als Bürger des Kreises mit Wohnsitz außerhalb Bad Lippspringe mit Hausarzt in Bad Lippspringe
    geimpft werden?? De facto wird ja dann das MZG auch keine "Überlaufpatienten" aus Salzkotten übernehmen können.
    Da muss nachgebessert werden!!

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    Jürgen B.
    08.04.2021 11:42 Uhr

    Mittlerweile hat das MZG geantwortet und die Verantwortung an den Kreis zurückgegeben:
    "Es handelt sich hierbei um ein „Sonderkontingent“ (AstraZeneca) die vom Kreis Paderborn der Stadt Bad Lippspringe und damit ausschließlich den Bürgern der Stadt Bad Lippspringe zugewiesen wurden."

    Damit ist klar dass die Bürger der Stadt Paderborn mit Hausarzt in Bad Lippspringe definitiv von der Verteilung ausgeschlossen wurden. Chancengleichheit ??
    Warum wurde der Sonderweg "die Hausärzte impfen" denn nicht konsequent durchgezogen??

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    Jürgen B.
    08.04.2021 17:23 Uhr

    Leider keinerlei Stellungnahme bzw. Eingeständnis der Ungereimtheiten, die der Presseerklärung voll widersprechen!
    Hier der Wortlaut: "Gelebte Solidarität und Zusammenhalt, auf die wir im Kreis Paderborn zu Recht stolz sind, heißt auch, dass in allen Städte und Gemeinden die Bürgerinnen und Bürger die gleiche Chance haben!"

    Nein, genau das war nicht gegeben durch verschiedene Verteilwege Feuerwehr mit Weiterverteilung an "interessierte Ärzte" (38 von 250), MZG mit Impfung nur Bad Lippspringer Bürger, wie andere Gemeinden weiterverteilt haben wurde nicht berichtet, Hausärzte im Osterurlaub wurden nicht bedient, weil sie nicht abgerufen haben, also konnten auch deren Patienten nicht bedient werden, Chancengleichheit???

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    Jörg
    08.04.2021 11:04 Uhr

    Vielen Dank für den Link bzgl. des Impfchaos in Essen
    https://www.t-online.de/region/essen/news/id_89789972/essen-ansturm-auf-impfungen-ohne-termin-an-ostern.html
    Leider gibt es in diesem keinen Beleg für den Einsatz der Polizei. In Essen fehlte die Konsequenz auswärtige Bürger und Bürger ohne Termin sofort abzulehnen.

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    Schmidt
    08.04.2021 11:06 Uhr

    Guten Tag ,
    kann ein grober Zeitraum bezüglich der Terminfreischaltung genant werden ? Berufsbedingt ist es unmöglich den ganzen Tag vor dem Pc zu sitzen und abzuwarten. Ich würde mir rechtzetig feierabend einrichten und endlich einen Termin zu bekommen.
    Ich bitte um Antwort
    MFG

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    Kreis Paderborn
    08.04.2021 11:37 Uhr

    Wir werden mit einer Pressemitteilung informieren, wenn es soweit ist. Eine genaue Uhrzeit kann ich Ihnen leider noch nicht sagen.

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    L.E.
    08.04.2021 12:04 Uhr

    *Ironie an*
    Machen Sie sich keine Sorgen, das "Windhundeprinzip" bei dem sich die Schnellsten und Stärsten durchsetzen möchte man im Kreis Paderborn ja unbeindgt vermeiden. Vermutlich werden Sie angerufen.
    *Ironie aus*
    Sorry, ich konnte es mir nicht verkneifen. - Wenn das nicht alles so traurig wäre, wäre es echt zum lachen...

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    J. Dahm
    08.04.2021 12:37 Uhr

    Jetzt wurde hier eigentlich genug argumentiert und aufgezeigt an welchen Stellen der Paderborner Alleingang Schwächen hat. Ich meine, es gilt nun nach vorne zu schauen. Denn solche kurzfristigen Impfangebote können aufgrund der schwankenden und nicht vorhersehbaren Liefermengen des AstraZenica-Impfstoffes wieder auftreten.

    Wenn Herr Dr. Polenz und Herr Christoph Rüther auch in Zukunft von Vorgaben des NRW-Ministeriums abweichen wollen, dann ist es jetzt m. E. an der Zeit in eine Supervision einzusteigen bzw. eine kritische Selbstreflexion durchzuführen.

    Das Ziel ist, zu erkennen was ist gut und was ist schlecht gelaufen, wo waren die Schwachstellen. Viele Hinweise und Fragen gibt es ja in diesem und dem vorangegangenem Forum. Dann sollte im Anschluss eine Vorgehensweise erarbeitet werden unter Einbeziehung des Landrates, der Bürgermeister aus dem Kreis Paderborn, des Leiters der KVWL-Bezirksstelle Paderborn, der Leiter der Impfzentren Salzkotten und Bad Lippspringe und einem Vertreter des PatientInnen-Netzwerks NRW. Auch müssen die Hausärzte in Bezug auf ihre Kapazitäten eingebunden werden. Abschließend sollte das Gremium die Lessons Learned und die erarbeitete Vorgehensweise offen kommunizieren.

    Ja, ich weiß, das ist erst einmal zusätzliche Arbeit. Dennoch hat man eine Basis für ähnliche Vorfälle und Notlagen. Und das Wichtigste: es schafft Vertrauen und Akzeptanz. Ich möchte daran erinnern: wir sind in einer Pandemie mit täglich hunderten pandemiebedingten Toten.

    Wenn ich Landrat wäre, hätte ich nach Sichtung der Kritik folgendes Statement abgegeben: "Wir haben im Kreis Paderborn im guten Glauben anders entschieden als in NRW, leider hat sich nun herausgestellt, dass es auch bei uns Schwachstellen gab. Das wollen wir beim nächsten Mal besser machen." Ich hoffe, dass es künftig besser läuft.

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    R
    08.04.2021 13:00 Uhr

    Leider wurde meine Frage nicht beantwortet, ich stelle sie daher nochmal (sie war ernst gemeint): was unterscheidet den Kreis Paderborn von allen anderen Kreisen in NRW, weshalb hat man sich hier für einen Sonderweg entschieden? Haben wir eine besonders hohe Hausärztedichte? Ist das Impfzentrum besonders limitiert?

    Heute war in der Tagespresse zu lesen, dass in Paderborn nur 38 von 250 möglichen Praxen den Zusatz-Impfstoff bestellt hätten. Angesichts dieser Fakten wirkt die "Windhund"-Aussage nur noch lächerlich. Es drängt sich der Verdacht auf, als hätte man vor allem seine Ruhe haben und die Dienstpläne nicht durcheinanderbringen wollen. Ein trauriges Bild gibt der Kreis hier ab. :(

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    Kreis Paderborn
    08.04.2021 13:12 Uhr

    Der Weg über die Hausärzte war neben der Termin über die KV eine Möglichkeit, die der Erlass der Landes NRW erlaubte. Gründe dafür haben wir in zwei Pressemitteilungen erläutert.

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    F.H.
    08.04.2021 14:39 Uhr

    Stimmt es, dass nur ein Bruchteil der Hausärzte in Paderborn Impfstoff bestellt haben? Und dass das Sonderkontingent dadurch nicht vollständig abgerufen wurde? Während der Impfstoff in den Windhundkreisen längst in den Armen der Bürger ist, liegt er bei uns in den Kühlschränken. Dafür "Dienst nach Vorschrift" im Kreis und der schwarze Peter bei den Hausärzten. Wollte man das mit dem Paderborner Sonderweg erreichen?

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    Kreis Paderborn
    08.04.2021 16:22 Uhr

    Das Sonderkontingent ist wie geplant über die Stadt Paderborn vollständig auf die Ärzte verteilt worden. Unabhängig davon gab es Dosen, die der Kreis aufgrund des zwischenzeitlich angeordneten Impfmoratoriums mit dem Impfstoff AstraZeneca vorübergehend nicht verimpfen durfte und danach ebenso der Stadt Paderborn zur Verfügung gestellt hatte. Hiervon sind Dosen übrig geblieben, die an das Impzentrum zurückgingen und nun dort weiter verimpft worden sind bzw. werden.

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    Michael W.
    08.04.2021 16:23 Uhr

    Das Verteilverfahren: wenig durchdacht, völlig intransparent und für viele ungerecht.
    Die Antworten der Kreispressestelle auf die Kritiken, Fragen und Kommentare: ausweichend und an Arroganz schwer zu überbieten.
    Welche Konsequenz bleibt dem Bürger? Leider nur der entsprechende Einsatz seiner Wahlzettel.

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    R
    08.04.2021 16:54 Uhr

    Dem kann ich leider nur voll und ganz zustimmen. Sieh die Frage von F.H. um 14:39.
    "Stimmt es, dass nur ein Bruchteil der Hausärzte Impfstoff bestellt haben?" - das wird einfach ignoriert bzw. gar nicht erst beantwortet - Fakten sind unbequem.
    Die Pressestelle legt sich die Welt so zurecht, wie sie ihr ins Bild passt. Bemerkenswerte Kommunikationsstrategie.

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    J
    08.04.2021 17:03 Uhr

    Ich finde es wirklich traurig dass geantwortet wird , es würde heute im laufe des Tages die terminfreischaltung erfolgen . Jetzt ist es schon 17.00 und ich bin m sicher heute passiert GARNICHTS.
    unnötiges warten lassen ... ich denke das muss nicht sein schade dass es keine klaren Ansagen gibt .

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    Kreis Paderborn
    08.04.2021 18:20 Uhr

    Guten Tag!
    Gerade eben sind neue Termine eingestellt worden und können jetzt gebucht werden. Es sind Termin bis zum 18. April freigeschaltet - an 6 Tagen die Woche mit über 300 Terminen pro Tag.

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    Lara
    08.04.2021 17:05 Uhr

    Bezüglich Desswegen hätte ich auch eine Frage : WANN und wieviele Termine werden freigeschaltet ???

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    Markus Biermann
    09.04.2021 06:18 Uhr

    Zum Thema "Verteilung von Impfdosen der Fa. AstraZeneca" sei aus Nr. 2 des Erlasses des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW vom 31. März 2021 - V A 3, der auch an den Landrat des Kreises Paderbon gerichtet war, folgendes zitiert:

    "Darüber hinaus stellt das MAGS den Impfzentren einmalig 384.000 Impf­ dosen der Firma AstraZeneca zur Verfügung . Für die KW 15 stehen dar­über hinaus weitere 50.400 Impfdosen zur Verfügung . Damit sind ab Os­tersonntag bis zum 14. April Impfangebote für Personen ab 60 Jahren zu schaffen. Die Priorisierung ist für diese Impfangebote ausgesetzt. Die Terminierung erfolgt dabei über die Terminbuchungssysteme der Kas­senärztlichen Vereinigungen. Die zur Verfügung gestellten Impfdosen - einschließlich der bisher zugewiesenen Kontingente, die nicht weiter für die berufsindizierten Impfungen genutzt werden können - sind vollständig der Terminvereinbarung zuzuführen. Die Vereinbarung eines Impftermins über die Terminbuchungssysteme wird ab dem 3. April 2021 bis einschließlich zum 5. April 2021 möglich sein. Danach wird eine Terminie­ rung nur noch für die 79-jährigen Personen und deren Partner/-innen möglich sein.

    Um die Verimpfung des Impfstoffs kurzfristig zu ermöglichen, sind die Öff­nungszeiten auszudehnen und - sofern möglich - weitere Impfstraßen in Betrieb zu nehmen.

    Sofern lokal die Möglichkeiten bestehen, können durch die Kreise und kreisfreien Städte auch ambulante Arztpraxen in die Impfung einbezogen werden. In diesem Fall erfolgt die Meldung der Arztpraxen für die lmpfsur­veillance nach § 7 Abs . 1 Satz 2 der CoronalmpN als beauftragte Arzt­ praxen in Form einer aggregierten täglichen Meldung. Die Vergütung er­ folgt für diese Arztpraxen nach § 9 der CoronalmpN.

    Der Impfstoff ist (mit der Gesamtbestellung für das Impfzentrum) in das Impfzentrum zu bestellen. Dort kann er samt Impfstoffzubehör von den Praxen abgeholt werden. Alternativ kann der qualitätsgesicherte Trans­ port in die Praxisräumlichkeiten durch das jeweilige Impfzentrum erfolgen. Der qualitätsgesicherte Transport in die Praxisräumlichkeiten erfolgt in beiden Fällen gemäß den arzneimittelrechtlichen Vorgaben und auf Basis der Ziff. 14 des 9. Erlasses zur Impfung der Bevölkerung gegen COVID- 19.

    Die Impfzentren dokument ieren praxisscharf die ausgegebenen Char­ gennummern .

    Die Verteilung des Impfstoffs auf die Kreise und kreisfreien Städte erfolgt anhand des Anteils der Bevölkerung im Alter von 60 bis unter 80 Jahren."

    Jede und jeder interessierte Leser darf sich jetzt eine Meinung darüber bilden, ob die Umsetzung dieser Inhalte im Kreis Paderborn sachgerecht erfolgt ist. Die Position des Kreises Paderborn ist aufgrund der oben stehenden Ausführungen ja hinlänglich bekannt.



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    Dr. Thomas Adloff
    09.04.2021 07:58 Uhr

    Sehr geehrter Herr Landrat Rüther,
    auch ich muss mich der deutlichen Kritik an Ihrem in Abstimmung mit den Bürgermeistern erfolgten Vorgehen für Paderborn anschließen. Da ich in Schloss Neuhaus nach dem Weggang meines Hausarztes und bei Bestehen der bekannten Versorgungssituation in diesem Stadtteil über keinen Hausarzt verfüge, war für mich und auch viele andere der Weg zu dem Sonderkontingent von vornherein verschlossen. Dass Sie den von Ihnen eingeschlagenen Weg nach wie vor verteidigen, nehme ich darüber hinaus mit Bedauern zur Kenntnis. Einsicht und das Versprechen, die Vorgehensweise für die Zukunft zu überdenken, wäre aus meiner Sicht das einzig richtige gewesen. Im übrigen zeigt ihr Amtskollege Adenauer für den Kreis Gütersloh, dass es schneller und vor allem transparenter gehen kann.
    Mit freundlichen Grüßen
    Dr. Thomas ADLOFF

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    U
    09.04.2021 16:13 Uhr

    Sachlicher kann man die Misere und Benachteiligung einiger Bürger nicht schildern. Ich wiederhole: Gerechtigkeit sieht anders aus!

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    B.
    09.04.2021 18:20 Uhr

    Sehr geehrter Herr Landrat Rüther,
    ich kann der sachlichen Kritik von Herrn Dr. Adloff nur zustimmen.
    Ich versuche sachlich und freundlich zu bleiben. Aber hoffentlich erlebe ich den Anruf meines Hausarztes noch vor meinem Ableben!
    Freundliche Grüße

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    Theo
    09.04.2021 19:04 Uhr

    Je mehr Fakten auf den Tisch kommen - der geringe Anteil impfender Ärzte, der Wortlaut des Erlasses vom 31.3. - desto mehr wandelt sich der "Paderborner Sonderweg" in einen handfesten Skandal; und desto weniger hört man hier noch von offizieller Seite.
    Während alle anderen Kreise in NRW das AZ Sonderkontingent zügig und chancengerecht verteilt haben, hat man es sich im Kreis Paderborn damit offensichtlich sehr bequem gemacht. Und anstatt für Transparenz zu sorgen, um Vertrauen für die Zukunft zurückzugewinnen, liefert sich eine heillos überforderte Pressestelle seitenweise Scharmützel mit kritischen Bürgern über angebliche Polizeieinsätze. Ein trostloses Bild.

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    U
    10.04.2021 12:40 Uhr

    Ich vermisse eine Stellungnahme des Kreises Paderborn zu der von Herrn Adloff geschilderten Ungerechtigkeit, die durch den gewählten Sonderweg entstanden ist.

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    Wolfgang F
    13.04.2021 13:51 Uhr

    Ich kann nicht nachvollziehen, dass die Menschen mit Vorerkrankungen an den Hausarzt verwiesen werden. Da ist Paderborn ganz allein in NRW. Warum wird nicht auch hier die bestens funktioniernde Organisation des Impfzentrums Salzkotten genutzt? Ich wünsche mir das sehr.

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    Elia
    20.04.2021 09:59 Uhr

    Nun habe ich doch überraschend durch Freunde vermittelt einen Impftermin aus diesem Sonderkontingent bekommen und allen Unkenrufen zum Trotz gut vertragen. Nun gibt es ein Problem mit dem 2.Termin. Unter der offiziellen Terminvermittlungs war man sprachlos und der Meinung, da wurde etwas nicht zu Ende gedacht. So ist es wohl.
    Bitte, wie komme ich an einen 2. Impftermin?

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