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28. Januar 2026

Stummfilmklassiker im Kreismuseum Wewelsburg: „Die Nibelungen – Kriemhilds Rache“ mit historischer Einordnung

Donnerstag, 5. Februar um 18.30 Uhr

Stummfilmklassiker am 5. Februar im Kreismuseum Wewelsburg: „Die Nibelungen – Kriemhilds Rache“ mit historischer Einordnung ©Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung 
Stummfilmklassiker am 5. Februar im Kreismuseum Wewelsburg: „Die Nibelungen – Kriemhilds Rache“ mit historischer Einordnung ©Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung

Das Kreismuseum Wewelsburg zeigt am Donnerstag, 5. Februar um 18.30 Uhr den Films „Kriemhilds Rache“, den zweiten Teil des Films „Die Nibelungen“ von Fritz Lang (1924).

Bereits 1923 verfügte der ländliche Kreis Büren über ein kreisgetragenes Wanderkino. Damit wurde die Region unterhaltungstechnisch an die Moderne angeschlossen. Das Kreiskino zeigte bereits 1924, wenige Monate nach der Berliner Premiere, den damaligen Blockbuster „Die Nibelungen“ von Fritz Lang. Der Stummfilm war der seinerzeit teuerste deutsche Film und wurde zu einem Meilenstein der Filmgeschichte. Der nun hier gezeigte zweite Teil mit dem Titel „Kriemhilds Rache“ erzählt in sieben Kapiteln frei die Inhalte der Nibelungensage. Fritz Lang setzte mit großem Aufwand und opulenten Bildkompositionen die Erzählung in Szene. Damals innovative Tricks und visuelle Effekte sowie die Leistung der Schauspieler begeisterten die Zuschauer. In der Vorführung wird der erste Teil des Films gezeigt und einleitend eingeordnet.

Im Rahmen der Sonderausstellung „Aufbruch in die Moderne? Das Paderborner Land in der Weimarer Republik“, die bis September 2025 im Kreismuseum gezeigt wurde, wurde unter anderem der Frage nachgegangen, inwieweit sich die neuen demokratischen Verhältnisse der jungen Weimarer Republik auch in den damaligen Kreisen Büren und Paderborn bemerkbar machten. Die Geschichte der 1923 gegründeten Kreislichtspiele war dabei ein wichtiger Teil. Der Film ist ein Meilenstein der Filmgeschichte, der in den Babelsberger Studios in Potsdam gedreht wurde und Standards setzte. Nachdem im August 2025 bereits der erste Teil gezeigt wurde, kommt nun auf den Wunsch des Publikums hin auch der zweite Teil des Films zur Vorführung.

Der Film aus dem Bestand der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung in Wiesbaden wird in der Erinnerungs- und Gedenkstätte gezeigt. Die Veranstaltung geht bis ca. 22 Uhr, der Eintritt ist frei.

 
 
 

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