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20. Januar 2026

„Unser Schmerz ist unsere Kraft – Neonazis haben unsere Väter ermordet“

Moderierte Lesung mit den Autorinnen am Mittwoch, 28. Januar, um 19 Uhr im Burgsaal der Wewelsburg

Die Autorinnen Gamze Kubaşik und Semiya Şimşek.v.r. © Simon Milz 
Die Autorinnen Gamze Kubaşik und Semiya Şimşek, v.r. © Simon Milz

Das Kreismuseum Wewelsburg lädt am Mittwoch, den 28. Januar, zu einer besonderen Lesung „Gegen das Vergessen und für eine Zukunft ohne Ausgrenzung“ ein. Zu Gast sind die Autorinnen Gamze Kubaşik, Semiya Şimşek und Christiane Werner, die aus dem Jugendsachbuch „Unser Schmerz ist unsere Kraft – Neonazis haben unsere Väter ermordet“ lesen. Das Buch ist aktuell für den Deutschen Hörbuchpreis 2026 nominiert.

Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Burgsaal der Wewelsburg. Der Eintritt ist frei. Eine empfohlene Platzreservierung (Online-Ticket) ist auf der Homepage www.wewelsburg.de möglich.

"Unser Schmerz ist unsere Kraft." ©Buchcover
"Unser Schmerz ist unsere Kraft." ©Buchcover
 
Christine Werner © Karin Maigut
Christine Werner © Karin Maigut

Semiya Şimşek und Gamze Kubaşik waren vierzehn und zwanzig Jahre alt, als ihre Väter von der rechtsextremen Terrorzelle „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) ermordet wurden. In Gedächtnisberichten, Telefonaten und Chats erzählen sie von den Geschehnissen – und wie Verurteilung der deutschen Polizei und Desinteresse der Öffentlichkeit die beiden mit voller Wucht trafen. Aber auch, wie sie miteinander eine ungeheure Kraft entwickeln konnten, die sie bis heute kämpfen lässt.

Ein emotionales Buch das über ein wichtiges Kapitel jüngster deutscher Geschichte aufklärt: Der NSU ermordete zwischen 2000 und 2007 zehn Menschen, neun hatten eine Migrationsgeschichte. Es ermutigt, politisch wach zu bleiben und Haltung gegen Rechts zu zeigen.

Die Veranstaltung des Kreismuseums Wewelsburg findet in Kooperation mit dem DemokratieBüro „Vielfalt lieben“ sowie dem „Gedenktag 2. April in Wewelsburg – Verein wider das Vergessen und für Demokratie e.V.“ statt. Sie wird gefördert von der Landeskoordinierungsstelle gegen Rechtsextremismus und Rassismus im Rahmen des Landesprogramms „NRWeltoffen“.

 
 
 
 

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