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Europäischer Sozialfonds

Für viele Vorhaben zur Verbesserung der Lebenssituation der Menschen in Nordrhein-Westfalen werden Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) eingesetzt. Für die Förderperiode 2014 bis 2020 stehen in NRW rund 627 Mio. € zur Verfügung, um den Übergang von der Schule in die Ausbildung und den Beruf zu gestalten, die Fachkräftesicherung durch die Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen zu begleiten, die Erwerbsintegration von Menschen mit schwierigen Voraussetzungen zu fördern und Armut zu bekämpfen.

Die ESF-Förderrichtlinie konkretisiert die im Operationellen Programm des Landes festgelegten Ziele und Prioritäten:

Schwerpunkte und spezifische Ziele

Die Prioritätsachse A "Förderung der Beschäftigung und Unterstützung der Mobilität der Arbeitskräfte" besteht aus zwei Investitionsprioritäten:

• Dauerhafte Eingliederung von jungen Menschen in den Arbeitsmarkt
• Anpassung der Arbeitskräfte, Unternehmen und Unternehmer an den Wandel

Die Prioritätsachse B "Förderung der sozialen Eingliederung und Bekämpfung der Armut" besteht aus einer Investitionspriorität, in denen spezifische Ziele verfolgt werden:

• Aktive Inklusion durch die Förderung der Chancengleichheit und aktiver Beteiligung und Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit

Die Prioritätsachse C "Investitionen in Bildung, Kompetenzen und lebenslanges Lernen" der ESF Förderphase 2014 – 2020 besteht aus zwei Investitionsprioritäten mit spezifischen Zielen:

• Förderung des gleichen Zugangs zum lebenslangen Lernen

• Verbesserung der Arbeitsmarktrelevanz der Systeme der allgemeinen und beruflichen Bildung

Querschnittsziele für alle Programme

Als Querschnittsziele werden in der Strukturfondsförderung Aufgaben bzw. Zielstellungen bezeichnet, die prinzipiell bei der Planung und Umsetzung der Programme und Vorhaben in den entsprechenden Politikbereichen berücksichtigt werden müssen. Für die aktuelle Förderphase sind dies:

Nachhaltige Entwicklung
Die ökonomischen und sozialen Dimensionen der Nachhaltigkeit haben die Chancen der jungen Generation im Fokus. Dabei geht es einerseits um die Erhaltung des Schutzes der Umwelt und die Verbesserung ihrer Qualität. Andererseits soll das Risiko einer langfristigen Arbeitslosigkeit reduziert und die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen gesichert werden.

Chancengleichheit und Nichtdiskriminierung
Es gilt, jede Form der Diskriminierung aufgrund des Geschlechts, der Rasse oder ethnischen Herkunft, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Ausrichtung zu verhindern. Insbesondere die Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderungen soll bei der gesamten Vorbereitung und Umsetzung der Programme berücksichtigt werden.

Gleichstellung von Frauen und Männern
Das Ziel ist, die dauerhafte Beteiligung von Frauen am Erwerbsleben zu erhöhen und ihr berufliches Fortkommen zu verbessern und dadurch gegen die Feminisierung der Armut vorzugehen. Zudem ist intendiert, die geschlechtsspezifische Segregation abzubauen, Geschlechtsstereotypen auf dem Arbeitsmarkt und in der allgemeinen und beruflichen Bildung zu bekämpfen, sowie die Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben für alle und die gleichberechtigte Verteilung von Betreuungspflichten zwischen Frauen und Männern zu fördern.


Ansprechpartner

Frau Rehmann-Decker
Servicestelle Wirtschaft
Amtsleiterin

Tel. 05251 308-9100
Fax 05251 308-899199
E-Mail-Adresse E-Mail senden
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Anschrift

Kreis Paderborn
Aldegreverstraße 10 – 14
33102 Paderborn

Kontakt

Telefon: 05251 308 - 0
Telefax: 05251 308 - 8888
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