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Kreishaus
Wewelsburg

19. Mai 2021

Zwei weitere Todesfälle, 72 neue Corona-Fälle

Sieben-Tage-Inzidenz bei 94,2

CoronaUpdate Headerbild mit einem dargesteltem Virus
Foto: © iStock.com/ BlackJack3D
Corona-Update vom 19. Mai 2021

Zwei weitere Todesfälle sind zu beklagen: Zwei 82-Jährige aus Paderborn sind in Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion verstorben. 72 neue Corona-Fälle sind laut Lagebericht des Kreises Paderborn am Mittwoch, 19. Mai, Stand 11.00 Uhr, gegenüber dem Vortag dazu gekommen. 41 weitere Corona-Erkrankte haben eine akute Infektion mit dem Coronavirus überstanden und gelten als genesen. Unterm Strich sind aktuell sind 699 Menschen im Kreis Paderborn mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert (aktive Fälle). Betroffen sind Paderborn mit 368 aktiven Fällen, Delbrück (85), (Hövelhof (50), Bad Lippspringe (45), Bad Wünnenberg (45), Büren (38), Salzkotten (27), Borchen (21), Lichtenau (16) und Altenbeken (4). 1.869 befinden sich in Quarantäne. 52 Corona-Patienten befinden sich im Krankenhaus, von denen 20 intensivmedizinisch behandelt werden müssen.

Das Landeszentrum Gesundheit NRW und das Robert Koch-Institut weisen eine Sieben-Tage-Inzidenz von 94,2 aus, Datenstand 19.05.2021, 00:00 Uhr. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist die Anzahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus innerhalb einer Woche, umgerechnet auf 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Die Zahl der aufsummierten und laborbestätigten Coronavirus-Infektionen seit Ausbruch der Pandemie beträgt 10.101, Stand 19.05.2021, 11:00 Uhr. Die aufsummierte Zahl der Corona-Erkrankten, die eine akute Infektion überstanden haben und als genesen gelten, beträgt 9.248. 154 Menschen sind in Zusammenhang mit einer COVID-19-Infektion verstorben.

Die auf dem Dashboard des Kreises Paderborn ausgewiesenen lokalen Sieben-Tage-Inzidenzen weisen eine große Spannbreite auf: Derzeit ist die lokale Sieben-Tage-Inzidenz in Hövelhof mit 190,4 am höchsten. Altenbeken hat eine lokale Inzidenz von null: Hier hat es seit einer Woche keine Neuinfektionen gegeben. Entscheidend für die Bewertung und somit Lockerung oder Verschärfung von Maßnahmen zur Eindämmung des Pandemiegeschehens sind jedoch die vom RKI und dem Landeszentrum Gesundheit NRW ausgewiesenen Werte. Noch greift im Kreis Paderborn die seit dem 24. April in Kraft getretenen Bundesnotbremse, unter anderem mit Kontaktbeschränkungen und der Ausgangssperre. Nach dem Infektionsschutzgesetz kann die Corona-Notbremse aufgehoben werden, wenn der Kreis Paderborn an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen (Mo - Sa) die Sieben-Tage-Inzidenz von 100 unterschreitet. Dann treten ab dem übernächsten Werktag die verschärften Maßnahmen der Corona-Notbremse außer Kraft. Im Kreis Paderborn wurde erstmals am Samstag, 15. Mai der Schwellenwert von 100 unterschritten. Frühestens Samstag, 22. Mai, könnte die Coronanotbremse, nach Feststellung durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales, außer Kraft treten. Dann gelten aber weiter die Regelungen der Coronaschutzverordnung NRW, jedoch mit Erleichterungen vor allem auch für den Einzelhandel und die Gastronomie. Der Kreis Paderborn wird umgehend informieren, wenn die Corona-Notbremse außer Kraft treten sollte und welche Regelungen dann im Einzelnen gelten.

Das Corona-Geschehen im Kreis Paderborn im Überblick:

Grafiktabelle der bestätigten Fälle, der Todesfälle, der Genesenen und der aktiven Fälle eingeteilt in Städten und Gemeinden des Kreises Paderborn © Kreis Paderborn 
Grafiktabelle der bestätigten Fälle, der Todesfälle, der Genesenen und der aktiven Fälle eingeteilt in Städten und Gemeinden des Kreises Paderborn © Kreis Paderborn

Die Zahl der aktiven Fälle erhält man, wenn man von der aufsummierten Gesamtzahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen die Todesfälle und Zahl der Genesenen abzieht.

Impfbericht der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) – Stand 19. Mai:

Laut Impfbericht der KV – Stand 19. Mai – haben im Impfzentrum des Kreises Paderborn in Salzkotten 56.866 ihre Erstimpfung, 22.441 ihre Folgeimpfung erhalten. In den Arztpraxen erhielten 45.904 ihre Erstimpfung, 2.503 ihre Folgeimpfung. Die Mobilen Teams haben 11.814 Erstimpfungen und 9.774 Folgeimpfungen durchgeführt. In den Krankenhäusern wurden 16.221 Erstimpfungen und 3.333 Folgeimpfungen verabreicht. In der Summe erhielten im Kreis Paderborn 130.805 (42,49 %) ihre Erstimpfung und 38.051 ihre Folgeimpfung (12,36 %).

Das Paderborner Kreisgesundheitsamt ist Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr,
Sa von 12 bis 16 Uhr unter der 05251 308-3333 zu erreichen.

Sie möchten wissen, ob Ihnen bereits ein Impfangebot gemacht werden kann?

Informationen hierzu finden Sie auf unseren Impfsonderseiten: www.kreis-paderborn.de/impfen.

 
 

Wenn Sie weitere Fragen haben,

wenden Sie sich bitte an das Infotelefon des Gesundheitsamtes,
 05251 308-3333,
erreichbar Mo-Fr von 9 bis 16 Uhr, Sa von 12 bis 16 Uhr.

 
 
 

Kontakt

Frau Pitz
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Amtsleiterin, Pressesprecherin

Tel. 05251 308-9200
Fax 05251 308-899200
E-Mail-Adresse E-Mail senden
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3  Kommentare

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    Petra
    20.05.2021 08:56 Uhr

    Hallo,
    wenn ich mir hier die Neuinfektionen der letzten 7 Tage anschaue dann komme ich Stand heute morgen 20.5. auf 317 im Kreis Paderborn. Auf 100.000 Einwohner würde das aber eine Inzidenz nahe der 100 ausmachen und nicht 87 wie das LZG heute schreibt. Somit werden doch Zahlen unter den Tisch fallen gelassen.

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    Sarah
    20.05.2021 12:39 Uhr

    Hallo Petra!
    Ich bin mir nicht mehr sicher, meine aber, dass mal hier stand, dass Paderborn alle positiven Coronatests nennt, also auch die Schnelltests während das LZG nur laborbestätigte PCR Tests mit einbezieht, weil die ja genauer sind und die Schnelltests dann noch im PCR überprüft werden. Stimmt das Kreis PB?

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    Kreis-Paderborn Logo
    Kreis Paderborn
    20.05.2021 12:53 Uhr

    Hallo Petra,
    wir erläutern unter unserem Dashboard, warum es zu Abweichungen kommt, hier gern der Auszug:
    Das Gesundheitsamt meldet die Zahlen an das LZG, das LZG seinerseits übermittelt sie an das Robert-Koch-Institut (RKI). Beide weisen einmal täglich zum Tageswechsel einen aktualisierten Stand aus. Dieser mehrstufige Meldeprozess ist vor allem in den örtlichen Gesundheitsämtern arbeits- und zeitaufwändig. So werden nicht einfach nur Fallzahlen übermittelt sondern digitale "Fallakten" mit detaillierten Angaben zum Infizierten, um das Pandemiegeschehen wissenschaftlich auswerten zu können. Das geschieht beim RKI. Daher kommt es immer wieder vor, dass die Angaben auf der örtlichen, der Landes- und der Bundesebene nicht vollständig deckungsgleich sind.

    Alle Beteiligten sind grundsätzlich bemüht, diese Abweichungen möglichst gering zu halten. Sie sind aber teils aufgrund der Abläufe im Meldeprozess, teils aber auch aus den unterschiedlichen Aufgabenstellungen der verschiedenen Ebenen nie gänzlich vermeidbar.

    Fazit: Alle Zahlen werden erfasst, wenn auch manchmal zeitlich versetzt.

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erreichbar Mo – Fr von 9 bis 16 Uhr, Sa von 12 bis 16 Uhr.

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