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Kreishaus
Wewelsburg

01. April 2021

Land kündigt rund 6.000 AstraZeneca-Impfstoff für Über-60-Jährige an Hausärzte impfen,

Terminvereinbarung erfolgt nicht über die 116117 im Kreis Paderborn

Das Land NRW hat in einem Erlass am Mittwochabend angekündigt, Samstag oder Sonntag zusätzliche Dosen des Impfstoffes AstraZeneca an die Kreise und kreisfreien Städte zu liefern. Für den Kreis Paderborn sind dies rund 6.000 Impfdosen für die über 77.000 Über-60-Jährigen, die im Kreisgebiet wohnen.

„Wir haben der Bürgermeisterin und den Bürgermeistern unserer Städte und Gemeinden angeboten, ihnen diesen Impfstoff zur Verfügung zu stellen. Es war schon lange der Wunsch der Bürgermeister und der Hausärzte selbst vor Ort zu impfen. Wir freuen uns, mit dieser unerwarteten und kurzfristig angekündigten zusätzlichen Lieferung diesem Wunsch nachkommen zu können“, erklärt Landrat Christoph Rüther.

Der Impfstoff, der im Laufe des Osterwochenendes im Kreis Paderborn eintreffen soll, wird proportional auf die Städte und Gemeinden im Kreisgebiet verteilt. Neun der zehn Städte und Gemeinden haben sich entschieden in Absprache mit der Kassenärztlichen Vereinigung, die Impfdosen über die Hausärzte zu verimpfen. „Die Hausärzte gehen aktiv auf ihre Patienten zu. Bitte rufen Sie nicht in der Praxis an“, erläutert Dr. Ulrich Polenz, Leiter der Bezirksstelle der Kassenärztlichen Vereinigung Paderborn. Da viele Hausärzte über Ostern ihre Praxen geschlossen haben, wird vielfach der ersehnte Anruf erst ab Dienstag erfolgen. Bad Lippspringe wird seine Impfdosen über das MZG verimpfen, ein System zur Terminvereinbarung ist dort für Anfang nächster Woche angekündigt. „Ich bedanke mich ausdrücklich bei der Bürgermeisterin, den Bürgermeistern und den Ärzten, dass wir so schnell ein Impfsystem aufbauen konnten, mit dem wir die Bürgerinnen und Bürger wohnortnah und vor allem schnell impfen können“, betont Landrat Rüther. Das Impfzentrum Salzkotten impft bereits bei Vollauslastung der Kapazitäten von 1.000 Impfungen pro Tag. „Auch, wenn wir durch eine Ausweitung der Öffnungszeiten 200 Leute pro Tag zusätzlich in Salzkotten impfen würden, würden die Über-60-Jährigen wesentlich länger auf einen Impftermin warten, als über ihren Hausarzt“, so Rüther.

Die Ankündigung des Landes die Impfung für alle Menschen über 60 Jahre zu öffnen, bezieht sich allein auf die zusätzliche Impfstofflieferung. Alle weiteren Impfstoffdosen werden weiterhin ausschließlich innerhalb der priorisierten Impfgruppen verimpft.

Landrat Rüther geht davon aus, dass die Impfbereitschaft unter den Über-60-Jährigen sehr hoch sein wird, denn diese Gruppe war eigentlich zum jetzigen Zeitpunkt in der Impfstrategie des Bundes und des Landes noch nicht für eine Impfung vorgesehen. Der Kreis betont aber auch, dass bei rund 6.000 Impfdosen nur ein kleiner Teil der über 70.000 impfberechtigen Über-60-Jährigen geimpft werden kann.

Da die Hausärzte sich bei ihren Patienten melden werden, um einen Termin zu vereinbaren, entfällt die Terminvergabe über die Telefonnummer der Kassenärztlichen Vereinigung 0800 116117 02.

Die Kassenärztliche Vereinigung hatte bereits gestern in einer Pressemitteilung angekündigt, dass sie am Wochenende aufgrund einer Vielzahl von Anrufen mit erneuten Problemen, ähnlich wie im Februar, rechnet.

Impfungen im Impfzentrum Salzkotten

Im Impfzentrum werden weiterhin die Über-80-Jährigen und die zugelassenen Teilgruppen aus der Priorisierungsstufe 2 geimpft. Am Osterwochenende werden zusätzlich noch Menschen mit Vorerkrankungen, die unter § 3 der Impfverordnung fallen, geimpft. Das Impfzentrum Salzkotten wird das gesamte Osterwochenende geimpft – ausschließlich nach Terminvereinbarung. Nach Ostern werden Menschen mit Vorerkrankungen durch ihre Hausärzte geimpft. Im Impfzentrum Salzkotten beginnt dann die Impfung der 79-Jährigen des Jahrgangs 1941.

Diese können ab dem 6. April einen Impftermin über die Kassenärztlichen Vereinigungen buchen im Internet
unter www.116117.de sowie unter der Telefonnummer 0800 116117 02.

 
 
 

Sie möchten wissen, ob Ihnen bereits ein Impfangebot gemacht werden kann?

Informationen hierzu finden Sie auf unseren Impfsonderseiten: www.kreis-paderborn.de/impfen.

 
 

Wenn Sie weitere Fragen haben,

wenden Sie sich bitte an das Infotelefon des Gesundheitsamtes,
 05251 308-3333,
erreichbar Mo-Fr von 9 bis 16 Uhr, Sa von 12 bis 16 Uhr.

 
 
 

Kontakt

Frau Delang
Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Stellvertr. Amtsleiterin, Stellvertr. Pressesprecherin

Tel. 05251 308-9201
Fax 05251 308-899201
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Ihr Kommentar

119  Kommentare

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    Jürgen Bonsack
    01.04.2021 18:53 Uhr

    Bad Lippspringe wird seine Impfdosen über das MZG verimpfen, ein System zur Terminvereinbarung ist dort für Anfang nächster Woche angekündigt
    1. was ist mit den anderen Gemeinden des Kreises? impft da der Hausarzt oder impft das MZG für den gesamten Kreis ?
    2. welche der 10 Gemeinden macht nicht mit? und was geschieht mit deren Bewohner?
    3. was ist mit Bürgern , die ihren Hausarzt in der Nachbargemeinde haben , z.B. wohnhaft in Paderborn, Hausarzt in Bad Lippspringe?

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    Kreis Paderborn
    01.04.2021 19:04 Uhr

    In der Pressemittteilung steht: "Neun der zehn Städte und Gemeinden haben sich entschieden in Absprache mit der Kassenärztlichen Vereinigung, die Impfdosen über die Hausärzte zu verimpfen." Also: überall bei den Hausärzten, nur in Bad Lippspringe im MZG. Der Arzt geht auf seine Patienten zu und vereinbart einen Termin.

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    Rainer
    01.04.2021 19:50 Uhr

    Rund 77000 Ü60 jährige Personen sind im Kreis Paderborn berechtigt, kappt 8 Prozent werden kurzfristig ein Impfangebot bekommen. Grundsätzlich eine prima Sache, aber wie wird wird der elitäre Kreis der knapp 8 Prozent ausgewählt? Woher bekommen die Praxen die Daten der berechtigten Personen? Was ist mit Personen, die keinen Hausarzt haben? Wie wird der Datenschutz gewährleistet?
    In den Medien wird groß mit der 116117 auf den Titelseiten geworben. Wie werden Doppelbuchungen unterbunden? Das Impfzentrum soll auf maximaler Last laufen. Warum wird nicht die Öffnungszeiten ausdehnen, um mehr Personen impfen zu? Wie erfolgt die Aufbereitung des Impfstoffes für die Praxen? Erfolgt die Aufbereitung im Impfzentrum und wird dann an die Praxen verteilt?

    Vielen Dank für ein Feedback.

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    Kreis Paderborn
    01.04.2021 19:57 Uhr

    Ja, nur ein sehr kleiner Teil der impfwilligen Über-60-Jährigen wird sich zum jetzigen Zeitpunkt impfen lassen können. Mehr Impfstoff für diese Gruppe bekommen wir nicht vom Land geliefert, wir verimpfen alle Impfdosen, die wir bekommen. Die Hausärzte kennen ihre Patienten und werden diese kontaktieren. Datenschutz ist hier nicht betroffen, denn die Ärzte haben bereits die Daten ihrer Patienten. Für eine Aufbereitung des Impfstoffes besteht kein Grund - Hausärzte sind dafür ausgebildet zu impfen und tun dies jedes Jahr vielfach, z.B. gegen Grippe. Wir bereits in der Presseinformation beschrieben, erfolgt im Kreis Paderborn keine Terminvergabe über die 116 117, wie gestern vom Land per Pressemitteilung verkündet. Eine Doppelbuchung ist daher nicht möglich.

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    Jürgen W.
    01.04.2021 20:19 Uhr

    Da bleibt noch die Frage offen, was mit den Personen geschieht, die keinen Hausarzt haben bzw. dieser im Nachbarkreis ist.
    LG

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    Rainer
    01.04.2021 20:36 Uhr

    @Jürgen: hier wurde zu kurz gedacht. Auch diejenigen, die keinen Hausarzt haben, fallen durch das Raster.
    Warum werden nicht die bestehenden Kanäle verwendet? Jetzt wird wieder einer mit den Anrufen der Praxen eröffnet. Ich hoffe, die Praxen haben die Kapazitäten. Man weiß langsam nicht mehr, wo man sich für was melden soll...

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    Kreis Paderborn
    02.04.2021 11:01 Uhr

    Das Impfzentrum impft bereits unter Volllast, das MZG unterstützt bereits das Impfzentrum in seiner Arbeit.

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    Hubertus Weitekamp
    01.04.2021 21:56 Uhr

    Hier wird jetzt gegen die ImpfschutzV verstoßen. Gerecht wäre es, wenn die in Paragraph 3 genannten Gruppen berücksichtigt werden. Ein Lex Paderborn und unfassbar

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    Tom
    01.04.2021 23:02 Uhr

    Kein Lex PB. Dieses Kontingent ist außerhalb der Priorisierung

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    Kreis Paderborn
    02.04.2021 11:03 Uhr

    Nein, kein Lex Paderborn. Minister Laumann hat am Mittwoch in einer Pressekonferenz verkündet, dieses Kontigent an Impfstoff für die Über-60-Jährigen frei zur Verfügung zu stellen. Wir haben dies dann in kürzester Zeit umgesetzt.

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    Wolfgang D.
    01.04.2021 22:09 Uhr

    Als über 60-jähriger Renter mit einer immer noch aktiven Lehrerin, die ebenfalls über 60 Jahre alt ist, würden wir uns natürlich freuen, auch möglichst bald eine Impfung zu bekommen. Aber müssten nicht erst alle 70-79-jährigen an die Reihe kommen? Laut Presseinformationen haben doch gerade erst die ca. 2000 79-jährigen im Kreis ein Angebot bekommen, dass für diesen Jahrgang ab dem 6. April über die bekannten Nummern Impftermine vereinbart werden können. Was ist mit den 70-78-jährigen? Dürfen die jetzt plötzlich von den zehn Jahre jüngeren überholt werden? Die 6000 zusätzlichen Dosen sollten daher doch am ehesten für die 77 und 78 Jahre alten Menschen genutzt werden. Aber 60-69 jährige? Das sehe ich noch lange nicht.

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    Hubertus W
    02.04.2021 08:44 Uhr

    Der Landrat und die Kassenärztliche Vereinigung haben einfach keine Lösung an der Hand. Warum wird jetzt außerhalb der Prioritätenliste geimpft? Die Ärzte haben immer um Beteiligung gebeten. Herr Landrat: rufen die Ärzte jetzt Ü60 - U70 aus der Gruppe 2 der Prio-Liste an? Die 70 aufwärts sind bereits in der Liste, ebenso die Schwerkranken. Dann muss sich niemand rechtfertigen. Das wäre dann nachvollziehbar. „Landrat Rüther geht davon aus, dass die Impfbereitschaft unter den Über-60-Jährigen sehr hoch sein wird, denn diese Gruppe war eigentlich zum jetzigen Zeitpunkt in der Impfstrategie des Bundes und des Landes noch nicht für eine Impfung vorgesehen.“ Der Kreis betont aber auch, dass bei rund 6.000 Impfdosen nur ein kleiner Teil geimpft werden kann. Frecherweise wird dabei auch noch gesagt, dass das entgegen jeglicher Verlautbarung geschieht.

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    Kreis Paderborn
    02.04.2021 11:05 Uhr

    Minister Laumann hat auf einer Pressekonferenz dieses Kontingent AstraZeneca für NRW, dass außerhalb der Prioritätsstufen in den Kreisen und kreisfreien Städten verimpft werden soll, angekündigt. Dies gilt in Paderborn nur für die rund 6.000 Dosen, alle anderen Impfdosen werden innerhalb der Priorisierung verimpft. Nach Ostern können die 70-Jährigen einen Termin unter 116 117 buchen für den Impfstoff BioNTech/Pfizer

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    Beate H.
    12.04.2021 13:31 Uhr

    Das sehe ich genau so !!
    Frechheit. Alles schön und gut wg Schwangeren.
    Die können 2 Kontakte nennen .

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    Günther H.
    01.04.2021 22:49 Uhr

    Nach welchem Kriterium werden die Impfwilligen von den Hausärzten denn jetzt angerufen. Sieht ganz nach einer Priorisierung aus. Bei einer freien Terminvergabe hätte jeder über 60 jährige eine Chance bekommen. Die scheint jetzt wohl nicht mehr gegeben zu sein.

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    Kreis Paderborn
    02.04.2021 11:08 Uhr

    Das Land hat für diese Impfdosen nur eine Priorisierung vorgegeben: das Alter. Bei rund 6.000 Dosen für über 77.000 Über-60-Jährige wird nur ein sehr kleiner Teil der Impfwilligen geimpft werden können.

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    Monika B.
    02.04.2021 11:23 Uhr

    Läuft die Buchung im MZG auch über die Hausärzte ?

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    Kreis Paderborn
    02.04.2021 11:28 Uhr

    Bitte beachten Sie unsere obige Pressemitteilung: "Bad Lippspringe wird seine Impfdosen über das MZG verimpfen, ein System zur Terminvereinbarung ist dort für Anfang nächster Woche angekündigt."

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    Jürgen B.
    02.04.2021 11:36 Uhr

    Da bleibt noch meine Frage offen: was ist mit Bürgern , die ihren Hausarzt in der Nachbargemeinde haben , z.B. wohnhaft in Paderborn, Hausarzt in Bad Lippspringe?

    Diese Frage ist weiterhin nicht beantwortet

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    Kreis Paderborn
    02.04.2021 11:46 Uhr

    Auch hier wird der Hausarzt in Bad Lippspringe entscheiden, welche Patienten er anruft.
    Korrektur: Hier habe ich zu schnell geschrieben. In Bad Lippspringe wird im MZG geimpft auf Wunsch des Bürgermeisters. Dies ist auch der obigen Pressemitteilung zu entnehmen.

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    Norbert E.
    02.04.2021 11:46 Uhr

    Kann man sich auch in den Impfzentren anderer Kreise an der segensreichen „Osterlotterie“ beteiligen oder ist dies ausgeschlossen? Dass der Impfstoff jetzt in den wenigen beteiligten Hausarztpraxen bis nach Ostern ungenutzt rumliegt, ist nicht nachzuvollziehen und widerspricht auch den Ankündigungen des Gesundheitsministeriums.

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    Kreis Paderborn
    02.04.2021 11:51 Uhr

    Das Gesundheitsministerium gibt den Kreisen und kreisfreien Städten einen Zeitraum von zwei Wochen vor, in denen die Dosen verimpft werden sollen. Das Impfzentrum impft bereits unter Vollauslastung, daher unterstützt bereits das MZG das Impfzentrum. Das heißt eine Verimpfung über das Impfzentrum würde westenlich länger dauern, als über die Hausärzte. Drüber hinaus hat die Kassenärztliche Vereinigung schon einmal vorsorglich verkündet, dass sie davon ausgehen, dass es am Samstag zu Problemen mit der 116 117 kommen wird (wir alle erinnern uns noch daran, wie im Februar die Telefonleitungen und die Internetseite ausgefallen sind). Das vermeiden wir für den Kreis Paderborn durch die Impfung über die Hausärzte

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    Norbert E.
    02.04.2021 12:52 Uhr

    Die Frage, ob die Bewerbung in Imfzentren außerhalb des Hochstifts möglich ist, ist damit leider noch nicht beantwortet.

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    Kreis Paderborn
    02.04.2021 13:24 Uhr

    Die Impfdosen werden nach Kreisen bzw. kreisfeien Städten verteilt. Wie auch bei den bisherigen Impfungen geht die Impfung nach Zugehörigkeit zum Kreis/kreisfreien Stadt. Also nein, Sie können nicht in ein anderes Impfzentrum ausweichen. Die anderen Kreise bekommen im übrigen auch nicht mehr Impfdosen proportional zur Bevölkerung geliefert als wir.

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    J. Dahm
    02.04.2021 12:52 Uhr

    Zitat Kreis Paderborn: "Das Impfzentrum impft bereits unter Vollauslastung"
    Lösung: Impfzeiten ausweiten, z. B. 5:00 bis 24:00 Uhr. Dann gibt es auch mehr Kapazitäten. Und bitte jetzt nicht mit dem Hinweis "es fehlen dazu die Mitarbeiter" kommen. Nächste Lösung: mehr Mitarbeiter einstellen.
    Zitat Kreis Paderborn: "wir alle erinnern uns noch daran, wie im Februar die Telefonleitungen und die Internetseite ausgefallen sind"
    Lösung: die technische Infrastruktur entsprechend der Nachfrage skalieren. Was für Unternehmen in der freien Wirtschaft problemlos möglich ist, bekommt die öffentliche Hand anscheinend seit Februar nicht im Ansatz hin.
    Angesichts der Lockdown-Kosten sind Investitionen in das Impftempo die günstigste Lösung.
    Was machen eigentlich die Ü60-Impfwilligen, wenn der eigene Hausarzt keine Corona-Impfungen durchführt?
    Pech gehabt?

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    Gabi
    02.04.2021 13:29 Uhr

    Die technische Lösung ist durch das Buchungssystem vom Kreis bereits vorhanden. Warum wird dieses nicht verwendet? Jede Person über 60 hätte die Chance einen von 6000 Terminen zu buchen. So wurde es doch für die Personen ü80, Beschäftigen und Personen mit Vorerkrankungen auch getan.

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    Kreis Paderborn
    02.04.2021 13:29 Uhr

    Mittwoch wurde uns vom Land mitgeteilt, dass wir diese rund 6.000 Impfdosen bekommen. Donnerstag musste die Organisation stehen. Die 116 117, die im Februar zusammengebrochen war, ist die Telefonnummer der Kassärztlichen Vereinigungen, die mit der Terminvergabe für die Über-80-Jährigen betraut war.
    Das Land liefert uns rund 6.000 Dosen für über 77.000 Über-60-Jährige. Das heißt, es können 7,8 Prozent geimpft werden. Für die meisten Über-60-Jährigen heißt es daher leider weiter warten, bis sie nach der Priorisierung an der Reihe sind.

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    Peter E
    02.04.2021 14:01 Uhr

    Warum fragt man sich kann ein Landrat einfach vom vorgesehenen Weg abweichen und somit dem Bürger seine Möglichkeiten nehmen sich einen Termin zu buchen. Wenn das Impfzentrum den "Ansturm" nicht bewältigen kann, einfach mal 24/7 anwenden. Wenn ich mich aber unbedingt profilieren möchte dann gehe ich meinen Weg. Der Bürger soll hier entscheiden ob er die richtige Wahl getroffen hat.

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    Heinrich N.
    02.04.2021 21:12 Uhr

    Wenn ich sehe, was hier für ein dummes Zeug geschrieben wird, kann ich nur sagen: wenn jemand über 60 keinen Hausarzt hat, oder in einer Nachbargemeinde wohnt, dann hat er eben Pech gehabt, wie die anderen 71000 Bürger auch.

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    Annelie
    02.04.2021 15:18 Uhr

    Wie so oft, wissen viele Mitbürger *innen einmal wieder wie alles besser geht und beklagen Sie sich, dass sie selbst noch nicht an der Reihe sind. Was auch immer entschieden wird, es finden sich immer egoistische Leute die meinen, sie müssten die Ersten sein. Ich bin sicher, dass wir alle dran kommen und etwas Geduld wäre sicherlich auch hier angebracht.

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    Günther H.
    02.04.2021 16:15 Uhr

    Nun weiß ich immer noch nicht nach welchem Kriterium ich angerufen werde.
    Gibt es beim Hausarzt eine Lostrommel, oder wir von 69 runter bis 60 angerufen.
    Ich kann mich hier nur wiederholen, bei einer freien Terminvergabe hätte jeder Ü60 die gleiche Chance gehabt einen Impftermin zu bekommen.

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    Udo Rüsing
    02.04.2021 20:24 Uhr

    Der Kreis Paderborn hat ca. 300.000 Einwohner. Wenn also , wie angegeben, das Impfzentrum unter Volllast bereits 1000 Impfungen täglich vornimmt, sollten wir eigentlich in 30 Tagen durch sein.
    Selbstherrlich zu bestimmen, dass im Kreis PB zusätzliche Kapazitäten auf anderem Wege verimpft werden, ist schon mutig. Im September wird gewählt und nicht alle Bürger sind vergesslich.

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    Friederike
    04.04.2021 15:58 Uhr

    Seit wann sind 300.000 geteilt durch 1000 30 Tage? :-) bei Vollauslastung des Impfzentrums (und ja, 1000 Impfungen pro Tag sind echt wenig) ohne Einbeziehung der Hausärzte würde es also fast ein jahr dauern, bis der Kreis durchgeimpft wäre.

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    Jörg
    02.04.2021 20:55 Uhr

    @Udo Rüsing: Da hat sich ein Rechenfehler eingeschlichen. Bei 1000 Impfungen täglich wäre der Kreis in 300 Tagen durch.
    Man muss aber von den 300.000 Bürgern noch ca. 55.000 Personen unter 18 Jahre abziehen. Selbst dann dauert es noch 245 Tage (ca 8,2 Monate) bis alle einmal geimpft sind. Hinzuzurechnen sind dann noch die Zweitimpfungen. Würde nur das Impfzentrum Salzkotten impfen, landen wir im Kreis Paderborn dann deutlich im Jahr 2022.

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    Jörg
    02.04.2021 21:28 Uhr

    @Annelie: Es geht hier nicht um Egoismus vieler Mitbürger *innen. Es geht um Gerechtigkeit. Das NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat für die Ü60-Impfung festgelegt: "Die Terminbuchung erfolgt online über www.116117.de sowie telefonisch über die zentrale Rufnummer 116 117" (https://www.land.nrw/de/pressemitteilung/nordrhein-westfalen-beschleunigt-die-impfkampagne-kurzfristig-450000-zusaetzliche)
    Nur im Kreis Paderborn weicht Landrat Christoph Rüther von dieser Regelung ab und benachteiligt somit die Ü60-Bürger*innen im Kreis Paderborn gegenüber den Mitbürger*innen in den anderen NRW-Kreisen und Städten.

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    M.
    03.04.2021 08:18 Uhr

    So ein Unsinn. Wem bitte nimmt der Landrat die Chance? Durch eine andere Organisation steigen die Chancen nicht, da die Menge des Impfstoffes gleich bleibt. Die Hausärzte kennen ihre Patienten, so werden vermutlich diejenigen in den Genuss kommen, die das am ehesten brauchen. Und wer keinen Hausarzt hat, ist kerngesund.

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    Kreis Paderborn
    03.04.2021 17:10 Uhr

    Mit seiner Ankündigung, erstmals über 60-Jährige völlig außerhalb der Impfreihenfolge zu impfen, hat das Land bei vielen Menschen, die nicht zu den priorisierten Impfgruppen gehören, große Hoffnungen geweckt. Die einzige Vorgabe des Landes war das Alter: über 60. Bei der Menge der Impfdosen werden leider über 90 Prozent enttäuscht werden müssen und werden jedes System ungerecht finden.

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    Sonja
    03.04.2021 02:39 Uhr

    Was ist mit den über 60 jährigen, die im Kreis Paderborn wohnen und einen Hausarzt im Kreis Soest haben? Haben diese Patienten auch eine Möglichkeit die Impfung zu erhalten?

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    Kreis Paderborn
    06.04.2021 12:46 Uhr

    In diesem Fall geht es leider nicht. Der Hausarzt muss im Kreis Paderborn sitzen.

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    Jörg
    03.04.2021 10:22 Uhr

    @M: Es gibt Hausärzte, die zur Zeit gar nicht impfen. Was machen denn die Patienten? Der Landrat nimmt den Impfwilligen Ü60 die in NRW angedachte aktive Rolle und dreht damit die Vorgabe NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales ins Gegenteil. Es geht überhaupt nicht um die Menge des Impfstoffes, sondern das der Kreis PB die Vorgabe der Landesregierung ignoriert.

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    M.
    03.04.2021 10:53 Uhr

    Es gibt aber keine Vorgabe

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    Christina
    03.04.2021 11:21 Uhr

    Zwei Tage habe ich meine Wut und den Ärger in mich hineingefressen. Jetzt muss es raus. Ich finde, es ist eine Unverschämtheit des Landrats, sich über das Impfangebot von Herrn Laumann hinwegzusetzen. Natürlich nimmt er mir damit eine Chance auf Impfung. Geplant war die Aktion als eine Art " Osterlotterie". Wer durchkommt hat gewonnen. Dabei habe ich eine Wahrscheinlichkeit von etwa 0,1. Denn die Zahl von 77000 in der Gruppe Ü-60 umfasst auch die bereits geimpften Ü-80-järigen, die Heimbewohner, die 79-jährigen, Vorerkrankte, die in Kranken- und Altenpflege und Kinderbetreuung Tätigen und viele mehr.
    Der nächste Punkt ist die Auswahl durch die Ärzte. Die nächsten Sätze möchte ich nicht als Ärztebashing verstanden wissen. Einzig und allein der Landrat ist Schuld an der Situation.
    Ich gehe nicht davon aus, dass sich am Karfreitag die Ärzte hinggesetzt haben, alle Namen ihrer Ü-60- Patienten aufgeschrieben haben und dann Lose gezogen haben. Nach welchen Kriterien wählen sie also aus. Die einzige Vorgabe vom Land ist das Alter. Vielleicht wählen sie unter diesen nach dem Gesundheitszustand aus. Vielleicht aber auch nach Vewandtschaft, Parteizugehörigkeit, Kegelbruder, Haarfarbe, Geschlecht, Einbeinigkeit, Privatpatient oder was auch immer. Man weiß es nicht. Der Kungelei sind mit der Entscheidung des Landrats Tür und Tor geöffnet.

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    Hubertus W
    03.04.2021 12:52 Uhr

    Der SoVD-Präsident Adolf Bauer mahnt auch den Landrat des Kreises Paderborn. „Die zahlreichen regionalen Ausnahmen, lokalen Sonderreglungen und verschiedenen Auslegungen der Regeln verwirren die Menschen, sorgen für Unmut und könnten im schlimmsten Falle dazu führen, dass die Bürger*innen die Maßnahmen nicht mehr mittragen. Wir dürfen nicht zulassen, dass wir die Menschen verlieren.“ Bauer sieht sogar die demokratische Grundordnung in Gefahr: „Ich bin davon überzeugt, dass nicht nur gleiche Lebensverhältnisse sondern auch gleiche Bedingungen und Regeln für alle zum sozialen Frieden beitragen. Der SoVD-Präsident appelliert: „Nur durch Solidarität und Zusammenhalt können wir uns effizient schützen und die Krise überwinden. Aufgabe der Politik und der Behörden ist es dabei jedoch, bundesweit einheitliche, den lokalen Bedingungen angepasste und für alle Menschen nachvollziehbare und transparente Regelungen zu finden.“ Herr Landrat, gegen diese Regelung haben Sie verstoßen.
    Die Entschuldigung, dass Mitarbeiter des Gesundheitsamtes geimpft wurden, haben wir noch akzeptiert. Die Impfungen der Gruppe 1 ebenso. Bei Gruppe zwei, ist es aber mit der Transparenz vorbei. Das Glückspiel in der Osterlotterie haben Sie uns verwehrt. Sie wollten uns schützen. Wirklich? Evtl. hatten Sie auch schlechte Berater. Der größte Fehler war und ist, dass Sie den Bürgern ihre legitimen Rechte verwehren, ohne ihnen eine Priorität seitens der Umsetzung durch Ärzte zu geben. Wenn Sie noch etwas retten wollen, dann erklären sie hier, was Ihre Beweggründe waren. Eine Überlastung der Telefonleitungen und des Impfzentrums sind eine Bankrotterklärung. Lösung „eine Woche 24/7“ arbeiten lassen. Nochmals zur Erinnerung „wir haben eine Pandemie“, Kirchturmdenken hilft da nicht wirklich.

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    Lothar
    03.04.2021 15:58 Uhr

    Ich kann mich den Ausführungen nur anschließen . So kann es nicht zu einer gerechten und ausgewogenen Verteilung der Impfdosen kommen. Die Hausärzte geraten in den Verdacht nach persönlichem Gutdünken zu verteilen ( gute Privatpatienten über 60 und Personen aus dem privaten Umfeld). Wer will das kontrollieren und eine gesundheitliche Begründung findet man immer. Patienten deren Ärzte sich im Urlaub befinden sind völlig raus.So etwas kann man viel besser und gerechter regeln. So fördert man Politikverdrossenheit .

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    Gerhard Hoffmann
    03.04.2021 11:36 Uhr

    Bin 71, meine Frau 68. In der Zeitung stand, die AstraZeneca-Osterlotterie beginnt am Samstag (3.4.) um 8 Uhr. Ab 9 Uhr
    soll auch eine Internetbuchung möglich sein. Pustekuchen. Die 0800-116117-02 ist ständig besetzt. Die Internetbuchung schickt eine Registrierungs-E-Mail zurück, die man bestätigen muss. Die kommt aber nicht. Danach passiert gar nichts. Nach Stunden am Telefon und PC lese ich dann zufällig, dass die Hausärzte diese Sonderimpfung durchführen sollen. Und die Termine nicht über 116117 vergeben werden sollen. Ja, Glückwunsch. Wieder veräppelt. Was gilt denn nun?

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    Heinz
    04.04.2021 11:46 Uhr

    Wer die Online-Terminbuchung mit einer GMX- oder web.de-Adresse versucht hat, scheint den gesamten Samstag keine Antwort vom Impftermin-Server erhalten zu haben. Das war bei mir der Fall genause wie bei vielen Bekannten. Vermutlich hat der Spamfilter dort den Impfserver wegen der plötzlich hohen E-Mail-Last als Spamschleuder klassifiziert und geblockt. Mit einer Gmail-Adresse klappte die Registrierung und Terminbuchung in einem frei wählbaren Impfzentrum sofort.

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    Jörg
    03.04.2021 11:57 Uhr

    @M.: Natürlich gibt es eine Vorgabe. Das NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat für die Ü60-Impfung festgelegt: "Die Terminbuchung erfolgt online über www.116117.de sowie telefonisch über die zentrale Rufnummer 116 117", nachzulesen unter https://www.land.nrw/de/pressemitteilung/nordrhein-westfalen-beschleunigt-die-impfkampagne-kurzfristig-450000-zusaetzliche

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    Jürgen B
    03.04.2021 14:37 Uhr

    Stand Samstag Mittag sind in OWL 80.000 Termine vergeben, es gab also scheinbar kein Problem,
    aber die "digitale Modellregion Paderborn" hat sich nicht blamieren wollen und wird sich nun der Kritik an
    einem vorschnell entschiedenen Sonderweg aussetzen müssen.
    Leider sind die eigentlich "Betroffenen" die Bürger Ü60 des Kreises Paderborn, die weder wissen , ob sie einen Termin bekommen werden noch jemals erfahren werden , nach welchen Kriterien denn ausgewählt wird/wurde.
    Der Willkür ausgesetzt anstatt sein Schicksal selbst in die Hand nehmen zu dürfen.

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    Peter E
    03.04.2021 15:04 Uhr

    Da hast du den Nagel auf den Kopf getroffen. Aber wenn du als Provinzpolitiker auf einmal Landrat bist kannst du schnell den Überblick verlieren. Aber was sind schon so ein paar Bürger*innen die den"Aprilscherz"nicht verstehen.

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    Hans
    03.04.2021 15:30 Uhr

    Ich schließe mich der Auffassung einiger Nachrichten an. Warum wird im Kreis Paderborn nicht das vorhandene Buchungssystem über www.116117 genutzt. Auf die Gefahr einer Überlastung hin werden nun Ü60-jährige der immerhin theoretischen Möglichkeit, einen der begehrten Termine zu erlangen, beraubt. Das Procedere des Impfens ist an Dilettantismus nicht mehr zu überbieten und dass Impfen als (einziger)Weg aus der Pandemie gesehen wird, macht es nicht besser. UNERTRÄGLICH das Ganze!!!!
    PS: 24/7 könnte helfen....

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    Konrad
    03.04.2021 18:28 Uhr

    Dem kann ich mich nur anschließen

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    Ingo R.
    03.04.2021 15:40 Uhr

    Der Kreis Paderborn schiebt hier bei dieser Sonderaktion zu Ostern für Ü60 die Arbeit und die Verantwortung an die Hausärzte ab. Die Mitarbeiter:innen der Ärzte, insofern diese überhaupt impfen, werden nach Ostern wohl kaum Zeit haben, noch Patient:innen anzurufen. Von den Schlangenbildungen in/vor den Arztpraxen ganz zu schweigen.
    Was hier im Kreis Paderborn abläuft, ist unserer Generation Ü60 unwürdig.

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    Jutta
    03.04.2021 18:06 Uhr

    Am 02.04.2021 um 11:51Uhr schreibt der Kreis Paderborn, dass die Dosen laut Gesundheitsministerium innerhalb von zwei Wochen verimpft werden sollen. Wie ist das anscheinend in den Impfzentren der anderen Kreise und kreisfreien Städte möglich, wo sich jeder Berechtigte um einen Termin bemühen konnte, nur im Kreis Paderborn nicht? Mangelnde Organisation oder Überforderung ???

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    P.
    03.04.2021 22:15 Uhr

    Meine Hausärztin ist in Osterurlaub.(was ich ihr gönne)
    Somit ist mir die ,wenn auch geringe, Chance eine Impfung zu bekommen durch die Entscheidung eines Lokalpolitikers genommen.Wenn man davon ausgeht,was ich annehme,die Ärzte würden den Impfstoff zuerst den Bedürftigsten zukommen lassen,so hat doch der Landrat eine weitere Hürde eingebaut, welche so nicht vorgesehen war.Alleiniges Kriterium des Ministeriums war:" Ü 60" Warum also anders machen? Hier sollte sich der Landrat erklären.Ganz einfache Frage:
    Was sind die Gründe für diesen Sonderweg?

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    Christian
    03.04.2021 23:33 Uhr

    Ist eigentlich schon geklärt wie es mit der Zweitimpfung aussieht?
    Wird diese dann auch über die Hausärzte erfolgen oder müssen die die Personen/Patienten dann einen Termin im Impf Zentrum buchen?

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    Ulrich
    04.04.2021 12:45 Uhr

    Auf der Seite der KVWL wird nach dem „bevorzugten“ Impfzentrum gefragt. Kann man einen ImpfTermin z.B. in Hamm buchen wenn man im Kreis Paderborn wohnt (dort impfen das „Sonderkontingent“ für die ab 60-jährigen ja nur die Hausärzte)?

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    Ilona
    04.04.2021 21:06 Uhr

    Nein, man wird nur dort geimpft, wo man wohnt. Klar kann man einen Termin woanders machen, wenn man darauf steht, sinnlos mit dem Auto durch die Gegend zu fahren. Aber vor Ort wird man weggeschickt.

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    Kreis Paderborn
    06.04.2021 11:25 Uhr

    Das Land NRW verteilt die Impfdosen proportional zur Bevölkerungsgröße auf die Kreise und kreisfreien Städte. Daher ist das Impfzentrum des Wohnortes/Heimatkreises zuständig.

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    Heinz Hoffmann
    04.04.2021 13:45 Uhr

    Vom NRW-Minister wurden am Mittwoch diese Impfdosen für Ü 60-jährige ausdrücklich mit der Maßgabe. wer zuerst kommt, wird zuerst geimpft, freigegeben und ab Samstag sollte geimpft werden. Dagegen entscheidet der Kreis Paderborn nach Gutherrenart, diese Impfungen durch die Hausärzte durchführen zu lassen. Ich habe am Donnerstag bei meinem Hausarzt nachgefragt und dort wusste man von nichts und verwies mich an das Impfzentrum. Am gleichen Tag habe ich deshalb versucht, telefonisch schon einen Termin zu vereinbaren und erhielt die Aussage, Termine würden ab Samstag 8 Uhr vergeben werden können. Terminvergaben online sind für alle Kreise nicht möglich. Und da ist jetzt der Kreis PB auch noch dazwischen gegrätscht. Impftermine durch die Hausärzte sind so erst ab kommenden Dienstag möglich. Ob dann bereits am Dienstag auch schon geimpft werden kann, steht in den Sternen, weil die Ärzte ja erst mal mit telefonieren beschäftigt sind. So wird also im Kreis Paderborn gegenüber dem übrigen Land dieses Impfen um 3 Tage verzögert.
    Dadurch spielt der Landrat mit dem Leben der Bürger, denn diese werden hie unnötig länger einem Infektionsrisiko ausgesetzt als anderswo.
    Darüber hinaus, mein Hausarzt ist in der kommenden Woche im Urlaub (sein gutes Recht). Bekommen dessen Patienten jetzt eine Chance auf Impfung durch dessen Urlaubsvertretung?

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    Kreis Paderborn
    06.04.2021 12:43 Uhr

    Minister Laumann hat zunächst in einer Pressekonferenz über die zusätzlichen Impfdosen die Öffentlichkeit informiert. Sobald wir die Informationen vom Land bekommen hatten haben wir uns mit den Städten und Gemeinden in Verbindung gesetzt. Die Städte und Gemeinden haben die Vorgehensweise mit ihren Hausärzten besprochen. Für die Stadt Paderborn ging über den Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung eine Information an alle Hausärzte. Die gemeinsame Entscheidung mit den Städten und Gemeinden sowie den Ärzten über die Hausärzte zu impfen, fiel, um die Impfungen zu beschleunigen. Die Impfdosen gehen proportional an die Hausärzte, dieser kennt seine Patienten und kann direkt vor Ort impfen. Eine Impfung über die Urlaubsvertretung ist möglich.

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    Schmitz, Marie-Theres
    04.04.2021 15:56 Uhr

    Da der Kreis Paderborn entgegen anderer Kreise leider beschlossen hat, über Hausärzte die zugewiesenen Impfstoffe zu verabreichen, beantworten Sie bitte umgehend diese Frage:
    Was ist mit Menschen, die im Kreis Paderborn wohnen, aber ihren Hausarzt im Kreis Soest haben, da sie im Grenzgebiet wohnen? Wieso werden Menschern benachteiligt, nur weil der Kreis Paderborn unbedingt einen Sonderweg gehen muss? Wer ist dafür verantwortlich?
    Können wir uns nun in anderen Kreisen um Impftermine bemühen?

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    Andrea
    04.04.2021 16:01 Uhr

    Man kann doch ohne Probleme über die Webseite einen Termin in einem anderen Impfzentrum buchen. In vielen Nachbarkreisen waren noch diverse Termine verfügbar.

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    Ilona
    04.04.2021 21:02 Uhr

    Wer so blöd ist, sich im Impfzentrum des Nachbarkreises einen Termin zu machen, darf dann nachher nicht schimpfen, wenn er dort weggeschickt wird.

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    Kreis Paderborn
    06.04.2021 12:48 Uhr

    Der Hausarzt muss im Kreis Paderborn sitzen.

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    Gary
    04.04.2021 17:19 Uhr

    Am letzten Mittwoch habe ich im Fernsehen die Ankündigung bzgl. das „ Osterlotto“ Impfungen für 60-69 jährigen gesehen. Habe gleich eine Mail an dem Kreis Paderborn geschickt mit der Frage: „Wie kann ich mein Termin buchen?“ Darauf habe ich folgender Antwort bekommen: „ Sie können ab dem 06.04.2021 einen Termin über die Internetseite der Kassenärztlichen Vereinigung buchen.“ Das war Donnerstag.

    Dann am Freitag höre ich man muss sich auf der Webseite 116127.de ab Samstag 9 Uhr anmelden. Also Samstag morgen habe mich registriert und siehe da, für den Kreis Paderborn stand „keine Termine“. (Für den anderen Kreise in OWL waren Termine noch zu haben.)

    Völlig verwirrt, rief ich bei einem Freund an, der mich sagte „In Paderborn werden die Impfungen beim Hausarzt vergeben“.

    Heute (Sonntag) erzählt mir eine Bekannten „ich habe ein Termin in Gütersloh gemacht“ (?)
    Ich bin immer noch verwirrt. Warum muss das so kompliziert sein?

    Was ich auch nicht ganz verstehe: der Impfzentrum impft 1.000 Leute am Tag. Ist diese Grenze durch Mangel an Impfdosen entstanden? Falls nicht warum gibt es nur ein Impfzentrum? Warum können nicht andere Impfzentren geöffnet werden, wenn genug Impfdosen verfügbar sind? Drive-Thru? In der Padehalle? Laut Regierung sollten „nach Ostern in Deutschland viel mehr Impfstoff zur Verfügung stehen“. Gibt es denn Pläne die Kapazitäten im Kreis zu erhöhen? Oder bleibt es bei 1.000 Leute am Tag?

    Stimmt das, dass die Hausärzte nur 20 Impfdosen pro Woche bekommen? Es gibt im Kreis Paderborn ca. 150 Ärzte für Allgemeinmedizin. 20x150 ... hmm ...

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    Kreis Paderborn
    06.04.2021 12:50 Uhr

    Das MZG in Bad Lippspringe unterstützt bereits das Impfzentrum. Hausärzte bekommen in dieser Woche erstmal vom Land Impfstoffdosen geliefert für Impfungen von Menschen in den Priorisierungsgruppen mit BionTech/Pfizer. Dies sind zurzeit noch wenige Dosen, da (noch) nicht mehr Dosen des Impfstoffes zur Verfügung stehen.

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    Gary
    04.04.2021 17:19 Uhr

    Am letzten Mittwoch habe ich im Fernsehen die Ankündigung bzgl. das „ Osterlotto“ Impfungen für 60-69 jährigen gesehen. Habe gleich eine Mail an dem Kreis Paderborn geschickt mit der Frage: „Wie kann ich mein Termin buchen?“ Darauf habe ich folgender Antwort bekommen: „ Sie können ab dem 06.04.2021 einen Termin über die Internetseite der Kassenärztlichen Vereinigung buchen.“ Das war Donnerstag.

    Dann am Freitag höre ich man muss sich auf der Webseite 116127.de ab Samstag 9 Uhr anmelden. Also Samstag morgen habe mich registriert und siehe da, für den Kreis Paderborn stand „keine Termine“. (Für den anderen Kreise in OWL waren Termine noch zu haben.)

    Völlig verwirrt, rief ich bei einem Freund an, der mich sagte „In Paderborn werden die Impfungen beim Hausarzt vergeben“.

    Heute (Sonntag) erzählt mir eine Bekannten „ich habe ein Termin in Gütersloh gemacht“ (?)
    Ich bin immer noch verwirrt. Warum muss das so kompliziert sein?

    Was ich auch nicht ganz verstehe: der Impfzentrum impft 1.000 Leute am Tag. Ist diese Grenze durch Mangel an Impfdosen entstanden? Falls nicht warum gibt es nur ein Impfzentrum? Warum können nicht andere Impfzentren geöffnet werden, wenn genug Impfdosen verfügbar sind? Drive-Thru? In der Padehalle? Laut Regierung sollten „nach Ostern in Deutschland viel mehr Impfstoff zur Verfügung stehen“. Gibt es denn Pläne die Kapazitäten im Kreis zu erhöhen? Oder bleibt es bei 1.000 Leute am Tag?

    Stimmt das, dass die Hausärzte nur 20 Impfdosen pro Woche bekommen? Es gibt im Kreis Paderborn ca. 150 Ärzte für Allgemeinmedizin. 20x150 ... hmm ...

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    Peter E
    04.04.2021 17:55 Uhr

    Diese ganze Durcheinander liegt doch leider nur an der völligen Ahnungslosigkeit unsere Provinzpolitiker. Allen voran unser Landrat. Als ich Sonntag endlich durchgekommen bin waren keine Termine für Paderborn mehr verfügbar. Es sind am Samstag Lt. Aussage reichlich Termine nach Paderborn gegangen. Frage? Wer will uns für Dummverkaufen. Ich weiß was ich mache!!

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    Tebert
    04.04.2021 18:15 Uhr

    Hallo!
    Meine Mutter (ü 60) ist vor Jahren zurück nach Wewelsburg gezogen, hat ihre Hausarzt aber noch in BaLi. Aus Wewelsburg kann sie also von keinem Arzt ein Impfangebot bekommen, in der Karl-Hansen-Klinik wurde sie bereits telefonisch abgelehnt, da sie nicht mehr hier wohnt....hat sie jetzt keine Möglichkeit eine der Impfungen zu ergattern? Das ist doch nicht fair. Wäre über einen Tip von den Verantwortlichen sehr dankbar ... gerne auch an meine Mailadresse

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    Kreis Paderborn
    06.04.2021 12:54 Uhr

    Wohnt der Patient/die Patientin im Kreis Paderborn und der Hausarzt/-ärztin hat im Kreis Paderborn die Praxis kann geimpft werden.

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    Tebert
    08.04.2021 08:03 Uhr

    Ja, aber die Ärzte in Bad Lippspringe ja anscheinend nicht, da impft ja ausschließlich das MZG.... oder bin ich da,falsch informiert und dort wird zusätzlich geimpft?

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    Gerda
    04.04.2021 19:43 Uhr

    Die Entscheidung von Herrn Landrat Rüther ist nicht zu begreifen. Er hat mir somit die Chance auf eine frühe Ü60 Impfung genommen und ich glaube nicht, das ich bei meinem Hausarzt ab Dienstag eine Möglichkeit habe.
    CDU : Never ever

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    Kreis Paderborn
    06.04.2021 12:56 Uhr

    Die Menge des Impfstoffes ist dieselbe. Auch wenn die 6.000 Dosen im Impfzentrum verimpft worden wären, kann nur ein kleiner Teil der Über-60-Jährigen zum jetzigen Zeitpunkt geimpft werden.

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    Armin Nickschus
    05.04.2021 08:47 Uhr

    Guten Morgen.
    Bezugnehmend auf Ihre Info:
    Wie kann es dann sein, dass Bürger aus dem Kreis Paderborn in anderen Kreisen geimpft worden sind bzw. Impftermine bekommen haben?
    Genug Beispiele im Freundes - bzw. Bekanntenkreis.
    Schwaneyer in Attendorn geimpft, Delbrücker Impftermin Höxter!
    Außerdem Essenerin in Soest geimpft
    Lippstädter in Lüdenscheid und Herne.
    Was ist oder war denn richtig???

    Ihre Info lautete:
    ( 02.04.2021 13:24 Uhr
    Die Impfdosen werden nach Kreisen bzw. kreisfeien Städten verteilt. Wie auch bei den bisherigen Impfungen geht die Impfung nach Zugehörigkeit zum Kreis/kreisfreien Stadt. Also nein, Sie können nicht in ein anderes Impfzentrum ausweichen. Die anderen Kreise bekommen im übrigen auch nicht mehr Impfdosen proportional zur Bevölkerung geliefert als wir.)

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    Anna F.
    06.04.2021 22:01 Uhr

    Auch ich wurde als Paderbornerin im Kreis Höxter geimpft. Der Landrat hat sich mit seinem Sonderweg sicher keine Freunde im Kreis seiner Kollegen gemacht, die begriffen haben, dass der Sinn der Aktion von NRw die Schnelligkeit war. "Die Landbevölkerung zeigt wie es geht", war der Kommentar des impfenden Arztes. Ich werde bald Anrecht auf eine berufliche Impfung in Höxter haben, nehme der "Landbevölkerung" also nichts weg. Paderborn ist auf jeden Fall mehrere Tage langsamer als andere Kreise. Aber man ist eben weniger kompetent als andere Kreise, was die Organisation eines Impfzentrums angeht und versteht nicht, dass Schnelligkeit Leben rettet.

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    Armin Nickschus
    05.04.2021 10:28 Uhr

    Dabei konnten auch Termine in Impfzentren benachbarter Kommunen vereinbart werden, wenn sie in einer Kommune ausgebucht waren.
    Info der KVWL

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    Ilona
    05.04.2021 11:16 Uhr

    Falsch! Zitat von der Seite der KVWL:
    Aufgrund der im Moment noch begrenzten Impfstoffmenge werden die Impfstoffdosen für jeden Kreis bzw. kreisfreie Stadt nach Einwohnergröße zugeteilt. Die impfberechtigten Personen sollen daher in dem für Ihren Wohnsitz zuständigen Kreis geimpft werden.

    https://www.corona-kvwl.de/patienteninfos/corona-schutzimpfung/faq-terminvergabe

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    Kreis Paderborn
    06.04.2021 11:51 Uhr

    Der nachfolgende Kommentar hat Recht. Geimpft wird im Impfzentrum des Heimatkreises/Heimatortes. Die Kassenärztliche Vereinigung hat bekannt gegeben, dass sie, wenn ein Termin vereinbart wird, sie Menschen aus anderen Kreisen und Städten nicht abweisen wird.

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    Elke
    05.04.2021 12:09 Uhr

    Wir haben noch einen bestätigten Termin am Mittwoch 7.4. im Impfzentrum Salzkotten, aus dem Kontingent "Biontech - Patienten mit Vorerkrankungen". Weiß jemand, ob das noch stattfindet?

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    Ilona
    05.04.2021 12:49 Uhr

    Warum sollte der nicht stattfinden? Salzkotten impft mit Vollauslastung weiter. Gerade deswegen werden jetzt die kurzfristig zusätzlichen 6000 Dosen über die Hausärzte verimpft, weil eben schon alle Termine vergeben sind. Z.B. an Sie.

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    Kreis Paderborn
    06.04.2021 11:53 Uhr

    Alle gebuchten Termine finden statt.

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    Jens Müller
    05.04.2021 12:29 Uhr

    Im Impfzentrum des Kreises Paderborn sind vom 29. 3. bis einschließlich 4.4. laut Impfbericht der Kassenärztlichen Vereinigung 4834 Erstimpfungen und 927 Zweitimpfungen durchgeführt worden. Das entspricht durchschnittlich 823 Impfungen pro Tag. Von Vollauslastung kann da bei einer Kapazität von 1000/Tag kaum die Rede sein. Also: Warum der Sonderweg? Auf diese Erklärung bin ich sehr gespannt.

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    Jens Müller
    05.04.2021 12:33 Uhr

    Sorry. Ich muss mich entschuldigen. Die Zahl der Zweitimpfungen betrug 1927. Es waren also insgesamt 6761. Da ist in der Tag nicht mehr viel Luft nach oben, wenn man die Öffnungszeiten nicht anpasst.

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    Armin Nickschus
    05.04.2021 13:28 Uhr

    Dabei konnten auch Termine in Impfzentren benachbarter Kommunen vereinbart werden, wenn sie in einer Kommune ausgebucht waren.

    Zwischenzeitlich war es zu Wartezeiten bei der Terminvergabe am Telefon gekommen. Auch der E-Mail-Versand der Registrierung hatte sich verzögert. Einzelne E-Mail-Provider waren laut KVWL Grund für die Verzögerung – offenbar gab es Probleme mit Spamfiltern.

    Im Bereich der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein gibt es noch wenige Impftermine – sie können bis einschließlich Dienstagmorgen um 7 Uhr gebucht werden. Fast 200.000 Menschen haben schon einen Impftermin erhalten. Davon sind rund 10.000 Über-60-Jährige schon geimpft worden.

    Auch bei der KV Nordrhein hakte es zu Beginn: Kurz nach halb neun am Samstagmorgen hieß es auf der Internet-Seite: "Leider sind derzeit alle Termine vergeben. Wir schalten in Kürze weitere Termine frei. Bitte versuchen Sie es zu einem späteren Zeitpunkt wieder." Wegen der hohen Anzahl an Zugriffen habe das Online-Buchungssystem phasenweise gedrosselt werden müssen.

    Viele versuchten einen Termin telefonisch zu ergattern, mussten aber viel Geduld mitbringen.

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    Ilona
    05.04.2021 14:32 Uhr

    Ich frage mich, wieso Sie diese Information hier ohne Quellenangabe teilen. Google findet einen Bericht vom WDR. Ich würde mal annehmen, dass die Aussage auf der Seite der KVWL (s.o.) dann doch die Entscheidende ist und nicht eine Meldung des WDR.

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    Roswitha K.
    05.04.2021 13:56 Uhr

    Ich kenne eine Hausärztin, die gar nicht impft, weil sie in den nächsten Monaten ihre Praxis schließt.
    Was ist mit diesen Patienten?
    Sind alle Hausärzte verpflichtet zu impfen?

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    Kreis Paderborn
    06.04.2021 12:59 Uhr

    Die Städte und Gemeinden haben ihre Hausärzte angesprochen. In der Stadt Paderbon wurden alle Hausärzte über die Kassenärztliche Vereinigung angeschrieben. Wenn die Ärtzin erst im nächsten Monat (also im Mai) schließt, kann sie jetzt noch impfen - die Dosen müssen Mitte April verimpft sein.

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    Rudi
    05.04.2021 20:12 Uhr

    @Ilona: Sie müssen jetzt ganz stark sein! Sie brauchen auch nichjt vor Scham im Boden versinken, denn ich verzeihe Ihnen. Schließlich erzählen auch Kanzlerinnen manchmal ungeprüften Quatsch.
    Ich komme jedenfalls gerade von einem super freundlichem Impftermin im Nachbarkreis und bin froh, nicht auf Sie gehört und trotzdem an der Ü60-Lotterie teilgenommen zu haben. Hauptgewinn für meine Frau und mich im freundlichen Nachbarkreis! Da wird auch niemand mit gültigem Termin nach Hause geschickt. Man war sogar sehr freundlich zu uns. Wahrscheinlich weil die wegen unserer Kreisleitung Mitleid mit uns hatten. ;-)

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    Ilona
    05.04.2021 20:49 Uhr

    Das freut mich sehr für Sie, ehrlich. Ich denke aber nicht, dass ich mich schämen muss, weil ich die offiziellen FAQ der KVWL zitiert habe. Erstmal steht an allen offiziellen Stellen genau dieselbe Informationen, nämlich dass man nur in dem Kreis geimpft werden kann, in dem man wohnt. Da läuft eben mal wieder grundlegend was schief, wenn die linke Hand nicht weiß, was die rechte tut. Es gibt jedenfalls auch Fälle, wo es nicht so wie bei Ihnen geklappt hat. Glück gehabt :)

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    Friedrich
    05.04.2021 21:07 Uhr

    Wenn wir auch im Kreis Paderborn weiter so dilettantisch und amateurhaft agieren, werden wir nicht an den Aerosolen sterben, sondern an der Bürokratie und der Unfähigkeit der Verwaltenden ersticken. Aber auch dieses Szenario macht dann bestimmt der Administration der KV und des Kreises keine Angst. In langen Diskussionen und vielen Arbeitskreisen wird dann ein Formblatt entwickelt und die dahingeraffte Bevölkerung statistisch erfasst.

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    Elia
    06.04.2021 09:33 Uhr

    Heute morgen habe ich bei meinem Hausarzt angerufen und die Antwort war wenig überraschend: sie haben überhaupt keinen Impfstoff, sie wissen von nichts, sie impfen lediglich Biontech für über 80 jährige und haben für diese Woche auch nur 15 Dosen davon.
    Es ist überhaupt nicht möglich, dass die Praxis - ungefragt - solche Aufgaben wie die Anrufe übernehmen könnte. Auch ein Landrat kann das nicht einfach so anordnen. Leider wurde die Praxis heute morgen schon mehrfach angerufen und laut beschimpft. Sie wissen leider nicht mehr als wir hier. 0,0! Ich weiß allerdings jetzt sehr genau, wie ich wählen werde.

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    Kreis Paderborn
    06.04.2021 13:01 Uhr

    Die Städte und Gemeinden haben am Donnerstag und Freitag mit den Hausärzten in ihren Kommunen gesprochen. In der Stadt Paderborn haben alle Hausärzte eine Benachrichtigung über die Kassenärztliche Vereinigung bekommen.

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    Hans K.
    06.04.2021 10:09 Uhr

    Ich finde, dass die Hausärzte im Kreis Paderborn die Ü60 auswählen und anrufen, ist eine totale Ungleichbehandlung gegenüber Kreisen (und das sind m.W. nach die meisten in NRW), wo man am Wochenede übers Internet und Telefon einen Termin frei buchen konnte und nicht nach der Nase sortiert wurde. Jetzt entscheidet der Hausarzt, welche Nase ihm lieber ist?? Klar, man musste da sicher auch Glück haben, überhaupt durchzukommen und noch einen Termin zu erwischen.
    Aber unmöglich war das nicht - man liest ja in der Zeitung heute, dass es bereits ca. 370.000 menschen geschafft haben!!

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    schmitt
    06.04.2021 10:23 Uhr

    WANN werden endlich Termine für die 2. Priorisierungsgruppe freigeschaltet??
    ich schaue seid 2 wochen , je 3 mal pro tag und hatte noch nicht EINE Chanche einen Termin zu ergattern ...
    MGF

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    Kreis Paderborn
    06.04.2021 13:06 Uhr

    Sobad wir weiteren Impfstoff für die Menschen aus der Prioritätsstufe 2 (für alle Unter-60Jährigen ist das BionTech) zugesagt bekommen, werden weitere Termine freigeschaltet.

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    Hubertus W
    06.04.2021 16:07 Uhr

    Hallo,
    das ist noch schlimmer als das Lotto. Die CDU NRW teilt mir soeben mit, dass Kontaktpersonen von Menschen mit Trisomie21 nicht zur Gruppe 2 gehören. Es kann niemand sicher sein, dass er außerhalb des Alters und des Berufes überhaupt noch zu einer Gruppe gehört. Wir denken bei den Wahlen gern daran zurück. Auch unsere MdL haben anscheinend keine eigene Meinung. Unfassbar diese Inkompetenz

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    Birgit F.
    06.04.2021 10:52 Uhr

    Auch wir haben heute vom Hausarzt erfahren, dass er noch gar keinen Impfstoff habe und auch genausowenig über die Vorgehensweise der Impfungen für über 60jährige wisse. Er bat uns am Freitag (!!) noch einmal anzurufen . Nun frage ich mich, wo sind denn die zu Ostern versprochenen Impfdosen gelandet? Im Impfzentrum wohl nicht, bei den Hausärztin wohl auch nicht . Vielleicht noch in den Apotheken? Ich bin einfach nur noch empörte über diese nicht nachvollziehbare Paderborner Sonderregelung und fühle mich wieder einmal völlig verar......

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    Kreis-Paderborn Logo
    Kreis Paderborn
    06.04.2021 13:08 Uhr

    Die Städte und Gemeinden haben am Donnerstag und Freitag mit den Hausärzten in Ihren Kommunen gesprochen. Für die Stadt Paderborn ging von der Kassenärztlichen Vereinigung eine Nachricht an alle Hausärzte.

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    Elia
    06.04.2021 10:57 Uhr

    Wer denkt sich eigentlich solche Prozeduren für seine Mitmenschen aus?
    Z. B. das Informationschaos, z. T. sogar Desinformation, würdeloses Anstehen oder Rangeln um Essentielles, eine minutiös geregelte Impfreihenfolge mit unzähligen Ausnahmeregelungen, dürftige bzw. regelmäßig überforderte und zusammenbrechende Strukturen, dazu ein ans Absurde grenzender Bürokratismus mit absolutem Seltenheitswert. Wer zeichnet dafür verantwortlich?
    Es grenzt an ein Wunder, wenn innerhalb dieses dysfunktionalen Feldes überhaupt ein Fortschritt beim Impfen der Risikogruppe ü 80 erzielt wird ... und danach die ü 70 ...

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    Regina
    06.04.2021 11:02 Uhr

    Also meine Hausärztin wusste zwar am Freitag zunächst auch von nichts, hat sich dann aber informiert und bekommt heute Abend den Impfstoff. Alles ist organisiert. Aber einige Menschen müssen ja immer meckern...

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    Jörg
    06.04.2021 11:37 Uhr

    Also mein Hausarzt hat immer noch keine Information über die Ü60-Impfaktion und wo der Astra-Impfstoff zu beziehen ist.
    Das zeigt ja nun deutlich, dass es über die Hausärzte nicht so funktioniert wie über die 116117. Würde mich gerne heute abend bei Ihrer Hausärztin impfen lassen. Geben Sie mir die Adresse?

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    Elia
    06.04.2021 15:25 Uhr

    Eine berechtigte Kritik ist kein Meckern

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    Ursula
    06.04.2021 12:30 Uhr

    Wo bleiben die Antworten des Kreises Paderborn auf all diese Fragen?

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    Jutta
    06.04.2021 14:12 Uhr

    Vielen Dank für diese Frage. Scheint ja schon teilweise gewirkt zu haben.

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    Jürgen B.
    06.04.2021 13:45 Uhr

    Jetzt drehen wir uns im Kreis: Ich wohne in Paderborn, mein Hausarzt in Bad Lippspringe.
    In Paderborn werde ich nicht geimpft, da mein Hausarzt in Bad Lippspringe wohnt.
    Laut Aussage des Kreises ist mein Hausarzt in Bad Lippspringe zuständig.
    Mein Hausarzt in Bad Lippspringe impft nicht, da in Bad Lippspringe das MZG impft.
    Das MZG impft und nimmt Anrufe entgegen und ich habe angerufen:
    Aussage : Wir impfen nur Einwohner aus Bad Lippspringe;
    für Einwohner aus Paderborn , die ihren Hausarzt in Bad Lippspringe haben, sind wir nicht zuständig.
    Keiner ist also zuständig !!

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    Jürgen B.
    06.04.2021 15:27 Uhr

    zur Erinnerung im Verlauf dieser Kommentarserie:
    02.04.2021 11:23 Uhr
    Läuft die Buchung im MZG auch über die Hausärzte ?

    Kreis Paderborn
    02.04.2021 11:28 Uhr
    Bitte beachten Sie unsere obige Pressemitteilung: "Bad Lippspringe wird seine Impfdosen über das MZG verimpfen, ein System zur Terminvereinbarung ist dort für Anfang nächster Woche angekündigt."

    Jürgen B.
    02.04.2021 11:36 Uhr
    Da bleibt noch meine Frage offen: was ist mit Bürgern , die ihren Hausarzt in der Nachbargemeinde haben , z.B. wohnhaft in Paderborn, Hausarzt in Bad Lippspringe?

    Kreis Paderborn
    02.04.2021 11:46 Uhr
    Auch hier wird der Hausarzt in Bad Lippspringe entscheiden, welche Patienten er anruft

    ein Widerspruch nach dem nächsten

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    Jürgen B.
    06.04.2021 16:30 Uhr

    und nun noch das:
    das MZG berichtet auf seiner Homepage, dass der Kreis das MZG beauftragt hat, nicht die Gemeinde hat entschieden!!
    Damit war klar, dass in Bad Lippspringe kein Arzt impfen kann, der Kreis hat falsch informiert.
    Und.. das MZG hat eigene Prioregeln : entgegen aller Vorgaben von Bund/Land und Kreis und ohne die Ärzte nach deren Fachentscheidung zu fragen. Wer erlaubt dem MZG eigene Regeln??

    Liebe Bad Lippspringer*Innen,
    vom Kreis Paderborn wurden wir beauftragt am 06. und 07. April 2021 die Impfung der Über-60-Jährigen mit dem Impfstoff von AstraZeneca zu übernehmen.
    Bevor Sie einen Impftermin vereinbaren, möchten wir Sie auf die Priorisierungsvorgaben hinweisen.
    Bitte blockieren Sie keine Termine, wenn Sie nicht die folgenden beiden Kriterien erfüllen:
    - Sie wohnen in Bad Lippspringe
    und
    - Sie gehören zu den Über-60-Jährigen

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    J. Dahm
    06.04.2021 14:35 Uhr

    So, jetzt kommt Licht ins Dunkel bzgl. der Ü60-Oster-Impfaktion der Herren Christoph Rüther und Dr. Ulli Polenz/Dr. Ulrich Polenz (in seiner Praxis nennt er sich Ulli, in der KVWL Ullrich).
    Heute morgen habe ich meinen Hausarzt persönlich besucht (anrufen sollte ich ja auf Hinweis von Dr. Ullrich Polenz nicht) und die Antwort war wenig überraschend: sie haben überhaupt keinen AstraZeneca-Impfstoff, sie wissen von nichts,
    sie wurden weder vom Kreis, noch von der Stadt informiert, sie impfen lediglich BioNTech für über 80-jährige und haben für diese Woche auch nur 18 Dosen. (Anmerkung: die Praxis war wegen Ostern vom 01.04. bis 05.04.2021 geschlossen)

    Daraufhin bin ich nach Wewer in die Praxis von Dr. Ulli Polenz gefahren und habe dort nach einer AstraZeneca-Impfung für die Ü60 gefragt. Antwort wieder wenig überraschend: ich soll mich an meinen Hausarzt wenden. Auf die Nachfrage
    wo denn die 6.000 AstraZeneca-Impfdosen geblieben sind antwortete die Mitarbeiterin: "wir haben AstraZeneca-Impfdosen für unsere Patienten, Sie werden hier aber nicht geimpft und können ja mal bei der KVWL nachfragen."
    Auf der Paxis-Homepage von Dr. Ulli Polenz ist bereits heute morgen (Dienstag, 10:15 Uhr) zu lesen: "Leider sind alle Impftermine für die über 60-jährigen in unserer Praxis bereits vergeben." Zu diesem Zeitpunkt waren viele Hausarztpraxen wegen des Osterwochenendes noch gar nicht informiert.

    Nun fragt sich der Über-60-jährige, warum die Herren Christoph Rüther, Dr. Ulli Polenz und vermutlich auch Michael Dreier im Kreis und in der Stadt Paderborn einen so anderen Weg eingeschlagen haben als NRW-Minister Karl-Josef Laumann vorgegeben hat.
    Die Aussagen "Wunsch der Hausärzte, Überlastung des Impfzentrums und Überlastung des 116117-Buchungssystems" sind vorgeschobene Gründe und entbehren jeder Grundlage, denn in allen anderen Städten und Kreisen konnnten die Bürger problemlos (in Einzelfällen verzögert) Termine buchen, wie die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe bestätigt.

    Es drängt sich der Verdacht auf, dass die Herren Christoph Rüther, Dr. Ulli Polenz und vermutlich auch Michael Dreier auf jeden Fall verhindern wollten, dass der "normale" Ü60-Bürger aus eigenem Antrieb einen AstraZeneca-Impftermin buchen kann, um bestimmte Impflinge über bestimmte Praxen "unter der Hand" zu bevorzugen.

    Ich habe sodann versucht, telefonisch Kontakt mit den zuständigen Behörden aufzunehmen. Wenig überraschend: abgeschaltete und nicht erreichbare Anschlüsse oder Bandansagen, man solle später wieder anrufen. KVWL Bezirksstelle Paderborn 05251 22473: "Ihr Anruf konnte nicht zugestellt werden, versuchen Sie es später wieder", Stadt Paderborn 05251 88-0: Ansage "Später wieder anrufen", Bürgertelefon 05251 88-122979: Nummer abgeschaltet, Gesundheitsamt Paderborn 05251 308-5390: "nicht erreichbar" (10:20 Uhr).

    Mittags habe ich noch einmal meine Hausarztpraxis Ewald Finger in Paderborn-Dahl kontaktiert und erfahren, dass sie über die FW Paderborn über ein AstraZeneca-Kontingent verfügen können. Sie würden dieses aber nicht abrufen, da keine Kapazität für die zusätzlichen Ü60-Impfungen in der Praxis zur Verfügung steht.
    Genau das hat der Leiter des Impfzentrums Salzkotten, Dr. Gregor Haunerland, bereits kritisiert. (siehe Artikel "Schaffen die Hausärzte das alles?" im Westfälischen Volksblatt Nr. 79 vom 06.04.2021)
    Tja, Herr Christoph Rüther, wohl nicht darüber nachgedacht, dass Ihre Entscheidung die Laumannsche Intention der schnellen und unbürokratischen Impfung konterkariert. Merken Sie eigentlich nicht, was für ein Chaos Sie da angerichtet haben? Schnell und unbürokratisch geht anders. Sie werden nicht an Ihrem Titel "Landrat", sondern an Ihren Leistungen gemessen, Herr Rüther. Note: Ungenügend!
    Sie schaden mit solchen Aktionen nicht nur der kommunalen CDU, sondern auch der Landes- und Bundes-CDU. Ich für meinen Teil werde bei der nächsten Wahl entsprechende Konsequenzen ziehen.

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    Kreis Paderborn
    06.04.2021 17:10 Uhr

    Dr. Polenz hat am Freitag, die Paderborner Ärzte darüber informiert, dass der Impfstoff abegrufen werden kann. Bis heute 16 Uhr konnten sich die Ärzte noch melden und ihren Bedarf melden. Alle Imfpdosen AstraZeneca sind an die Städten und Gemeinden verteilt worden - es wurde nichts unter der Hand verteilt! Wir haben die zur Verfügung stehenden Impfdosen sogar noch aufgestockt, da aufgrund des überraschenden Impfstopps verplante Dosen von AstraZeneca in Salzkotten nicht verimpft werden konnten. Aber bei 6.000 Dosen für über 77.000 Impfberechtigte ist es nicht verwunderlich, wenn die Termine innerhalb kürzester Zeit vergeben sind. Das Land hat hier mit seiner Ankündigung Erwartungen geweckt, die angesichts der geringen Impfmenge nicht zu erfüllen ist. Im übrigen hat das Land die dezentrale Impfung über Arztpraxen in seinem Erlass ausdrücklich erlaubt. Zur "problemlosen" Impfung in den anderen Städten und Gemeinden, wenn Sie hier die Lage aufmerksam verfolgen, finden Sie schnell Berichte, von Stundenlangen Warten vor dem Impfzentrum, von Impfaktionen, die gestoppft wurden, weil die Impfzentren dem Ansturm nicht her wurden und ähnliches. Wir haben uns für den ortsnahen und letztendlich schnelleren Weg entschieden.

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    M.
    06.04.2021 15:37 Uhr

    Meine Güte. Als ginge es um die weltweit letzte verfügbare Impfdosis.

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    Kreis Paderborn
    06.04.2021 17:15 Uhr

    Die weltweit letzten sind sie, Gott sei Dank, nicht. Die Impfungen werden weiter gehen und immer mehr Imfpdosen zur Verfügung stehen. Das Land hat mit diesem Sonderkontingent erstmals Menschen zur Impfung zugelassen, die erst in Prio 3 dran werden. Die Über-60-Jährigen wissen natürlich, wenn sie nicht zu diesen etwa 10 Prozent gehören, die einen Impftermin mit diesem Sonderkontingent bekommen, müssen sie noch länger warten. Das die Nerven blank liegen, ist daher nachvollziehbar. Das Land hat eine Hoffung geweckt, die angesicht der (jetzt!) zur Verfügung stehenen Impfstoffmenge nicht erfüllt werden kann - egal, welches Sytem gewählt wird.

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    Werner
    06.04.2021 22:09 Uhr

    Sehr geehrter Herr Landrat,
    diese Entscheidung gegen den Strom zu schwimmen und zu glauben das man damit schneller ans Ziel gelangt, diesen Glauben haben Sie alleine. Da keiner der anderen Bürgermeister gegen die Entscheidung gestimmt hat, macht diese nicht besser, denn einen "Ahnungslosen" könnte ein Unternehmen verkraften. Die Impfungen an die Hausärzte zu delegieren mit dem Wissen, daß ca. 40 % dieser sich im Osterurlaub befinden und die Kollegen Vertretungen für diese durchführen, dann ist das schon bevormunden.
    Ich weiss nicht wer Sie beraten hat, aber es hat den Anschein nach Lobbyismus bzw. Kirchturm denken.
    Das Land ( in Person von Herrn Laumann) hatte eine Vorgabe verkündet und Sie einen anderen Weg gewählt. So entsteht Misstrauen. Klar fehlt es am Impfstoff , doch sollte der vorhandene transparent und nach Vorgaben verimpft werden

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    Gege
    07.04.2021 00:37 Uhr

    Erstaunlich, ja fast erschreckend, wie sehr sich hier „Empörte“ und Wutbürger zur Kritik und Anklage aufgerufen fühlen, ohne sich wirklich sachgerecht durch einfaches Lesen und nur wenig Recherche informiert zu haben. Viele scheinen gar nicht verstanden zu haben, aus welcher Impfstoffmenge die den Hausärzten überlassenen Dosen stammen und dass der Stoff nichts zu tun hat mit der Menge, die nachfolgend über die 116117 angeboten/verteilt wird. Dass ein lautes Ego in der Diskussion den Hausärzten sogar den ärztlichen Blick für eine Priorisierung abspricht, ist in der Anonymität der Anklage hier nicht neu....

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    Rudi
    07.04.2021 08:53 Uhr

    Ich sehe hier eigentlich keine sogenannten Wutbürger, sondern nur einen berechtigten Diskurs zur Entscheidungsfindung unseres Landrates verbunden mit der wohl berechtigten Fragestellung, warum man in Paderborn von der NRW-weiten Regelung der Osterlotterie abgewichen ist.

    Wenn Sie mit der Entscheidung einverstanden sind, wäre ich an Ihrer Meinung interessiert. Ich jedenfalls bin weder wütend noch uninformiert und die Masse der obigen Rezensenten wohl eher auch nicht. Ich empfehle noch einmal alle Kommentare aufmerksam zu lesen. Da geht es darum, dass eine gute Idee von Herrn Laumann in Paderborn nicht durchgeführt wurde und vor allem wird die Entscheidung selbst kritisiert mit guten Begründungen, wie ich finde.

    Wir haben bis heute auch noch keinen Anruf von unserem Hausarzt erhalten und werden auch wohl keinen mehr bekommen. Das hat sicher mit der geringen Menge des verteilten Sonderkontingent zu tun, keiner weiß es, aber der Rest des Landes hatte wenigstens die Chance ein Osterei zu finden. Die Ausführungen des Landrates zur Begründung seiner Entscheidung lassen mich aber jetzt in der Tat etwas aus der Fassung geraten, denn Chaos vor den Impfzentren anderer Kreise inklusive Polizeieinsätzen und Windhundrennen oder Impfterminbeschaffungsaktionen von Großfamilien kann ich kaum, nein eigentlich auch mit Mühe überhaupt nicht recherchieren. Vielmehr lese ich in der gesamten Presse von starken Belastungen der Impfzentren, die häufig auch zu langen Warteschlangen, aber schlussendlich auch zu frühen Impfungen einiger Glücklicher geführt hat. Außer im Kreis Paderborn natürlich.

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    Gege
    07.04.2021 00:37 Uhr

    Erstaunlich, ja fast erschreckend, wie sehr sich hier „Empörte“ und Wutbürger zur Kritik und Anklage aufgerufen fühlen, ohne sich wirklich sachgerecht durch einfaches Lesen und nur wenig Recherche informiert zu haben. Viele scheinen gar nicht verstanden zu haben, aus welcher Impfstoffmenge die den Hausärzten überlassenen Dosen stammen und dass der Stoff nichts zu tun hat mit der Menge, die nachfolgend über die 116117 angeboten/verteilt wird. Dass ein lautes Ego in der Diskussion den Hausärzten sogar den ärztlichen Blick für eine Priorisierung abspricht, ist in der Anonymität der Anklage hier nicht neu....

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    Klaus
    08.04.2021 19:22 Uhr

    ... und keiner ruft mich an! Dabei habe ich doch alles richtig gemacht bei der Impf-Osterlotterie von Herrn Laumann und den genialen Durchführungsbestimmungen unseres Landrats: Als 69 jähriger Paderborner Finger weg vom Internet und der Corona-Hotline und brav abwarten, bis der Hausarzt anruft.
    Und gerade kommt mein 63jähriger Nachbar vom Impfen aus Gütersloh, denn er war nicht brav und hat bei der Lotterie seinen Impftermin im Nachbarkreis bekommen. Und in der NW lese ich heute, dass nur 38 von 250 Arztpraxen im Kreis mitgemacht haben. Und diese hatten dann plötzlich so viel Impfstoff , dass sie mit Anrufen überfordert gewesen sind und darauf warten, dass über 60jährige sich selbst melden , wenn sie mit AstraZeneca geimpft werden wollen bzw. jeden impfen, der gerade zufällig an der Tür steht.
    Sollte ich jetzt doch bei den 250 Arztpraxen anrufen, weil mich keiner anruft? Vielleicht sind irgendwo noch Reste da?
    Eigentlich wäre das alles Stoff für eine Satire, wenn es nicht um Menschenleben ginge ...

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    Annette Heineke
    09.04.2021 09:16 Uhr

    Dem Einleitungssatz zum Kommentar von Klaus kann ich mich (Ausnahme Wohnort in meinem Fall Altenbeken) voll umfänglich anschließen.
    Das Ergebnis lautet in meinem Fall: Alle meine Bekannten zwischen 60 und 70 sind in dieser Woche geimpft worden oder haben einen Termin. Diese Termine wurden auf unterschiedliche Weise „ergattert“, Nachbarkreis ( hätte ich vielleicht auch haben können), Anruf durch den Hausarzt (ist bei mir nicht geschehen), auf der Internetseite des Hausarztes einen Termin bekommen (mein Dorfarzt hat keine Internetseite).
    Dumm gelaufen! Ich werde also weiterhin alle Coronaregeln brav einhalten und auf die Impfung warten.

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    Fassungslos
    10.04.2021 20:22 Uhr

    Unten der Wortlaut des Landeserlasses. Wie man daraus das "Paderborner Model" ableiten konnte bleibt mir schleierhaft. Es bleibt dabei: man wollte geruhsame Ostern im Kreis Paderborn, was soll man sich den zusätzlichen Stress mit dem "kurzfristigen Impfen" und "ausgedehnten Öffnungszeiten" bzw. "zusätzlichen Impfstraßen" auch antun?

    "Darüber hinaus stellt das MAGS den Impfzentren einmalig 384.000 Impf­ dosen der Firma AstraZeneca zur Verfügung . Für die KW 15 stehen dar­über hinaus weitere 50.400 Impfdosen zur Verfügung . Damit sind ab Os­tersonntag bis zum 14. April Impfangebote für Personen ab 60 Jahren zu schaffen. Die Priorisierung ist für diese Impfangebote ausgesetzt. Die Terminierung erfolgt dabei über die Terminbuchungssysteme der Kas­senärztlichen Vereinigungen. Die zur Verfügung gestellten Impfdosen - einschließlich der bisher zugewiesenen Kontingente, die nicht weiter für die berufsindizierten Impfungen genutzt werden können - sind vollständig der Terminvereinbarung zuzuführen. Die Vereinbarung eines Impftermins über die Terminbuchungssysteme wird ab dem 3. April 2021 bis einschließlich zum 5. April 2021 möglich sein. Danach wird eine Terminie­ rung nur noch für die 79-jährigen Personen und deren Partner/-innen möglich sein.

    Um die Verimpfung des Impfstoffs kurzfristig zu ermöglichen, sind die Öff­nungszeiten auszudehnen und - sofern möglich - weitere Impfstraßen in Betrieb zu nehmen.

    Sofern lokal die Möglichkeiten bestehen, können durch die Kreise und kreisfreien Städte auch ambulante Arztpraxen in die Impfung einbezogen werden. In diesem Fall erfolgt die Meldung der Arztpraxen für die lmpfsur­veillance nach § 7 Abs . 1 Satz 2 der CoronalmpN als beauftragte Arzt­ praxen in Form einer aggregierten täglichen Meldung. Die Vergütung er­ folgt für diese Arztpraxen nach § 9 der CoronalmpN.

    Der Impfstoff ist (mit der Gesamtbestellung für das Impfzentrum) in das Impfzentrum zu bestellen. Dort kann er samt Impfstoffzubehör von den Praxen abgeholt werden. Alternativ kann der qualitätsgesicherte Trans­ port in die Praxisräumlichkeiten durch das jeweilige Impfzentrum erfolgen. Der qualitätsgesicherte Transport in die Praxisräumlichkeiten erfolgt in beiden Fällen gemäß den arzneimittelrechtlichen Vorgaben und auf Basis der Ziff. 14 des 9. Erlasses zur Impfung der Bevölkerung gegen COVID- 19.

    Die Impfzentren dokument ieren praxisscharf die ausgegebenen Char­ gennummern .

    Die Verteilung des Impfstoffs auf die Kreise und kreisfreien Städte erfolgt anhand des Anteils der Bevölkerung im Alter von 60 bis unter 80 Jahren."

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    Schön
    11.04.2021 10:41 Uhr

    Ich freue mich, dass die Arztpraxen einbezogen wurden. Es scheint so, dass es keine Probleme mit den Impfungen in den Arztpraxen gab. Die Arztpraxen müssen auch irgendwann mal anfangen zu impfen und dies war der Einstieg.

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