Zum Inhalt (Access key c)Zur Hauptnavigation (Access key h)Zur Unternavigation (Access key u)
 
Kreishaus
Wewelsburg

15. Juni 2022

Wenn die 5 auf dem Zeugnis droht

Beratungsstelle für Schule, Jugend und Familie des Kreises Paderborn berät ab sofort Eltern, Schülerinnen und Schüler am Zeugnistelefon

Andreas Neuhaus, Schulpsychologe und Leiter der Regionalen Schulberatungsstelle des Kreises Paderborn, kennt die Sorgen der Familien, wenn es auf das Schul(halb-)jahresende zugeht.   
Andreas Neuhaus

Viele Schülerinnen und Schüler im Kreis Paderborn freuen sich darauf, den Wecker bald erst einmal nicht mehr stellen zu müssen und wieder lange ausschlafen zu können. Die bevorstehenden Sommerferien locken mit ganz viel Freizeit und der Rucksack darf getrost in die Ecke fliegen. Doch vorher gilt es, noch eine Hürde zu nehmen: das Zeugnis.

Was tun, wenn es leider nicht so ausfällt, wie man es sich gewünscht hätte oder wenn der große Stunk zu Hause droht? Vielleicht wäre der Rat von Mama und Papa doch nicht so verkehrt gewesen, das Vokabelheft etwas öfter zur Hand zu nehmen?!

Bei Fragen und Befürchtungen wie diesen, sowohl auf Schüler-, Schülerinnen- als auch auf Elternseite, unterstützen die Fachleute von der Beratungsstelle für Schule, Jugend und Familie, kurz gesagt: Regionale Schulberatungsstelle des Kreises Paderborn.
Sie sind ab sofort über ein Zeugnistelefon erreichbar und helfen, wenn der Schuh drückt oder es Verzweiflung auf beiden Seiten gibt.

Das Telefon ist ab sofort und in den gesamten Sommerferien unter der Telefonnummer 05251-308 7710 zu erreichen.

Am anderen Ende erwartet die Anrufer kompetente Beratung rund um die Themen „Schule, Noten, Zeugnisse und Co.“. Jede Familie hat ihre ganz eigenen Sorgen und erhält von den Fachleuten eine persönliche Beratung und Einschätzung, die oft schon als Orientierung und zum ersten Wogen-Glätten ausreicht.

„Die meisten Noten sind so kurz vor Ferienbeginn vermutlich keine allzu große Überraschung mehr“, vermutet Andreas Neuhaus als Leiter der Beratungsstelle. Er rät den Familien jetzt aber erst einmal, „das Schuljahr in Ruhe zu Ende zu bringen“. Alle Beteiligten haben nach einem weiteren, coronageprägten Jahr Ferien und Auszeiten verdient. Deshalb sei es ratsam, „jetzt erst einmal zur Ruhe zu kommen“, so Neuhaus. Er selber kennt aus eigener Erfahrung das Gefühl, auch mal „einen Hänger zu haben“ und an einer Vier entlang zu schrappen und darunter zu landen. Bei allem Ärger und Bauchgrummeln über schlechte Noten gilt in jedem Fall für die Eltern, das Kind grundsätzlich für die guten Leistungen zu loben, die es erbracht hat. „Denn nicht immer spiegelt die Note auf dem Papier die tatsächlichen Anstrengungen des Kindes aus dem Unterricht wieder“, so Neuhaus.

Wenn die Ferien dann zu Ende gehen, sei es klug, Themen anzupacken, die im letzten Schuljahr nicht so ganz geglückt sind und denen man sich künftig noch einmal etwas mehr Zeit widmen sollte. Tipps geben dabei gerne und jederzeit auch die Lehrerinnen und Lehrer. Denn die Kommunikation zwischen Elternhaus und Schule sei herausragend wichtig, betont der Schulpsychologe.
Den Eltern gibt Andreas Neuhaus abschließend mit auf den Weg, behutsam mit dem Nachwuchs zu reden und Vorwurfstöne - wenn möglich - herunterzuschlucken, „auch wenn es vielleicht manchmal schwer fällt“. Denn „Kinder und Jugendliche brauchen verlässliche Lernbegleiter an ihrer Seite, die sie auf dem Weg durch die Schulzeit ermutigen, unterstützen und ihnen Sicherheit geben“.

Interessierte Eltern, Schülerinnen und Schüler erreichen die Regionale Schulberatungsstelle telefonisch

unter der Telefonnummer 05251-308 7710 oder nach Vereinbarung auch persönlich in der Riemekstraße 160 in Paderborn.

 
 
 

Kontakt

Herr Andreas Neuhaus
Psychologische Beratungsstelle für Schule, Jugend und Familie
Soziale Ansprechperson

Tel. 05251 308-7700
Fax 05251 308 - 897710
E-Mail-Adresse E-Mail senden
mehr erfahren
 
 
 

Anschrift

Kreis Paderborn
Aldegreverstraße 10 – 14
33102 Paderborn

Kontakt

Telefon: 05251 308 - 0
Telefax: 05251 308 - 8888
E-Mail senden

 
RAL Gütezeichen
Vorbildliches Europa-Engagement als „Europaaktive Kommunen“