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Kreishaus
Wewelsburg

16. Oktober 2022

Aktuelle Informationen zur Geflügelpest im Kreis Paderborn

Alle Informationen zur rund um die aktuelle Situation zur Gefügelpest im Kreis Paderborn und deren Kommunen.

Informationen / Dokumente zum Herunterladen

Anmeldung/Abmeldung von Geflügelbeständen

Öffentliche Bekanntmachung

Informationen zu Schutzmaßnahmen vom FLI

Informationen des Ministeriums für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes NRW

Risikoampel

Geflügelhalter haben zudem die Möglichkeit, anhand einer Risikoampel mit einigen Fragen dahinter ihr Risiko für einen Eintrag von Geflügelpest in den eigenen Bestand abzuklären.

Anträge zum Download

Updatevom 02.12.2022

Ein neuer Fall der Geflügelpest im Kreis Gütersloh wieder für strengere Maßnahmen im Kreis Paderborn. Der Nachbarkreis vermeldet einen amtlich nachgewiesenen Fall der hochansteckenden aviäre Influenza in Verl. Entsprechend wurde rund um den Ausbruchsbetrieb im Kreis Gütersloh eine 3-Kilometer-Schutzzone sowie eine 10 Kilometer-Überwachungszone festgelegt. Dies hat zur Folge, dass Teile der Stadtgebiete Delbrücks und Hövelhofs ab Samstag, 3.12.2022, wieder von beiden Zonen betroffen sind. In der Schutzzone gelten strengere Regelungen als in der zweiten.


Update vom 27.11.2022

Die nach den Geflügelpest-Ausbrüchen im Kreis Gütersloh gezogenen Schutz- und Überwachungszonen gehören seit heute, Sonntag, 27. November 2022, offiziell der Vergangenheit an. Somit verschwindet auch die letzte Überwachungszone, die im Kreis Paderborn in den Stadtgebieten Delbrück und Hövelhof Gültigkeit hatte.

Die im Risikogebiet geltende Aufstallpflicht bleibt weiter bis mindestens 31.12.2022 bestehen!!!


Update vom 21.11.2022

Die guten Nachrichten für Geflügelhalter im Kreis Paderborn halten an, nachdem keine weiteren Ausbrüche der Geflügelpest festgestellt worden sind. Am heutigen Montag (21.11.) sowie am morgigen Dienstag (22.11.) werden zwei Überwachungszonen aufgehoben. Diese wurden nach den Ausbrüchen im Kreis Gütersloh mit einem Radius von 10 Kilometern um die Ausbruchsbetriebe gezogen. Hier galten verschiedene Maßnahmen, um die weitere Verbreitung der Geflügelpest zu unterbinden. Somit ist ab morgen nur noch eine Überwachungszone gültig.

Die derzeit für das Risikogebiet - Gebiet nördlich der B1 und westlich der A 33 bis jeweils zur Kreisgrenze - geltende Aufstallpflicht gilt mindestens bis zum 31. Dezember. Ob und wann diese aufgehoben werden kann, hängt von der weiteren Entwicklung des Geflügelpestgeschehens ab.


Update vom 17.11.2022

Weiteres Aufatmen bei den Geflügelhaltern im Kreis Paderborn: die 3-Kilometer-Schutzzone, die nach einem Ausbruch der Geflügelpest in einem Geflügelbestand in Verl eingerichtet wurde und auch für Tierhalter im Kreis Paderborn strenge Seuchenbekämpfungsmaßnahmen nach sich zog, wird ab morgen aufgehoben. Die Tierseuchen-Allgemeinverfügung vom 27. Oktober tritt somit formal am morgigen Freitag, 18. November, außer Kraft. Das Amt für Verbraucherschutz und Veterinärwesen weist jedoch darauf hin, dass die festgesetzte Überwachungszone mit einem Radius von 10 km rund um den Ausbruchsbetrieb sowie weitere – derzeit noch geltenden Überwachungszonen resultierend aus anderen Ausbrüchen – nach wie vor bestehen bleiben.


Update vom 16.11.2022

Die Überwachungszone, die am 18.10. per Allgemeinverfügung angeordnet wurde, wird mit Wirkung vom 17.11.2022 aufgehoben. Das bedeutet: für einige Betriebe in Westenholz, die seit Bekanntwerden des Falls in der Überwachungszone lagen, gelten ab morgen nur noch die Aufstallpflicht und das Verbot von Geflügelausstellungen, Vogelmärkten etc.


Update vom 11.11.2022

Eine gute Nachricht gibt es nun für einige Betriebe, die in der Schutzzone liegen, die nach dem dritten Fall im Kreis Gütersloh gezogen wurde. Diese wird am Sonntag, 13.11.2022, teilweise aufgehoben. Dies bedeutet: Ein Teil der Betriebe im Delbrücker Stadtgebiet, hier war vor allem Delbrück-Steinhorst betroffen, liegt nun in der Geflügelpest-Überwachungszone, in der weniger strengere Maßnahmen als in der Schutzzone gelten. Weitere Informationen finden Sie dazu in der Allgemeinverfügung vom 12.11.2022 sowie in der interaktiven Karte auf dieser Seite.


Update vom 27.10.2022

Im Kreis Gütersloh wurde ein weiterer Fall der Geflügelpest in Verl amtlich bestätigt. Für den Kreis Paderborn ergeben sich dadurch keine Veränderungen, da die Schutz- und Überwachungszone identisch zu den vorherigen Fällen ist. Eine interaktive Karten finden Sie unten auf dieser Seite.


Information vom 24.10.2022

Ein neuer Fall der Geflügelpest im Kreis Gütersloh sorgt für strengere Maßnahmen im Kreis Paderborn. Nach den Fällen in Rietberg-Varensell und Verl in der vergangenen Woche vermeldet der Kreis Gütersloh nun einen weiteren amtlich durch das Friedrich-Löffler-Institut nachgewiesenen Fall der hochansteckenden aviäre Influenza in Verl. Wie auch bei den ersten Fällen wird rund um den Ausbruchsbetrieb im Kreis Gütersloh eine 3-Kilometer-Schutzzone sowie eine 10 Kilometer-Überwachungszone festgelegt. Dies hat zur Folge, dass der Kreis Paderborn nun mit einer Schutzzone und einer größeren Überwachungszone betroffen ist. In der erstgenannten Zone gelten noch strengere Regelungen als bislang in der Überwachungszone. Infos dazu finden Sie in den Allgemeinverfügungen (siehe Kasten oben).

Um die weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern, werden Teile des Kreises Paderborn vom Kreisveterinäramt zudem ab Dienstag, 25.10.2022, zum Risikogebiet erklärt. Hier gilt eine Aufstallpflicht. Betroffen ist das nordwestliche Gebiet des Kreises Paderborn - begrenzt im Norden durch die Kreisgrenze Gütersloh/Paderborn, im Osten durch die Bundesautobahn A33, im Süden durch die Bundesstraße B1 und im Westen durch die Kreisgrenze Soest/Paderborn. Das bedeutet, dass sämtliches Geflügel wie Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Laufvögel, Wachteln, Enten und Gänse in geschlossenen Ställen oder in einer Vorrichtung, beispielsweise in einer Voliere, unterzubringen ist. Da der Geflügelpesterreger durch direkten Kontakt mit Wildvögeln, aber auch indirekt über infiziertes Futter und Wasser übertragen werden kann, muss die vorgeschriebene Vorrichtung sowohl nach oben eine gesicherte dichte Abdeckung als auch eine Seitenbegrenzung haben, um das Eindringen von Wildvögeln zu verhindern.

Geflügel darf nur an für Wildvögel unzugänglichen Stellen gefüttert werden. Futter, Einstreu und sonstige Gegenstände, mit denen das Geflügel in Berührung kommen kann, müssen für Wildvögel unzugänglich aufbewahrt werden. Zudem darf kein Oberflächenwasser für das Tränken der Tiere genutzt werden, zu dem Wildvögel Zugang haben.

Eine Übertragung des Virus ist darüber hinaus auch durch Gerätschaften, Stiefel, Kleidung usw. möglich. Deshalb müssen die Stallpflicht und Biosicherheitsmaßnahmen wie Zutrittsverbote für Ställe, Wechseln der Kleidung und Desinfektionsmaßnahmen streng eingehalten werden.

Verboten sind zum Schutz vor der Geflügelpest ab Dienstag, 25.10.2022 auch Vogelausstellungen, -märkte, schauen, Wettbewerbe mit Vögeln sowie Veranstaltungen ähnlicher Art. „Ansammlungen von Vögeln und Menschen, die über die Vogelhaltung üblicherweise eng miteinander verbunden sind und aus unterschiedlichsten Regionen zur Beschickung oder zum Besuch der Veranstaltungen anreisen, bedeuten ein hohes potenzielles Risiko der Erregerverbreitung“, erklärt Kreisveterinärin Dr. Elisabeth Altfeld.

„Die Aufstallpflicht und alle damit einhergehenden Maßnahmen sind absolut notwendig, um eine weitere Ausbreitung der Geflügelpest zu vermeiden“, so Altfeld. Diese Regelungen gelten zunächst für 2 Monate und sind bis zum 31. Dezember 2022 befristet. Wie bei Ausbrüchen der Geflügelpest in den vergangenen Jahren, wurde bei der Risikobewertung des Kreises Paderborn zugrunde gelegt, dass der Kreis Wildvogeldurchzugsgebiet für wildlebende Watt- und Wasservögel ist. Die Wildvögel nutzen die vorhandenen zahlreichen Wasserflächen als Rast- und Nahrungsgebiete.

Das Risikogebiet

Risikogebiet
Das Risikogebiet: Betroffen ist das nordwestliche Gebiet des Kreises Paderborn - begrenzt im Norden durch die Kreisgrenze Gütersloh/Paderborn, im Osten durch die Bundesautobahn A33, im Süden durch die Bundesstraße B1 und im Westen durch die Kreisgrenze Soest/Paderborn.

Überwachungszonen im Kreis Paderborn

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Aktuelle Pressemitteilungen

Telefon Icon

Amt für Verbraucherschutz und Veterinärwesen

Werktags sind die Kreisveterinäre unter der Telefonnummer

05251 308-3952 oder -3953

veterinaeramt@kreis-paderborn.de zu erreichen.


An den Wochenenden und an Feiertagen ist ein Kontakt über die Kreisleitstelle in Büren-Ahden möglich, 

Tel. 02955 7676-0.

Wie der Geflügelpesterreger übertragen wird

Der Erreger wird durch direkten Tierkontakt, aber auch über die Luft übertragen, so dass sich eine Infektion rasch ausbreiten kann. Die Seuche kann ebenfalls durch indirekten Kontakt über Personen, andere gehaltene Säugetiere, Fahrzeuge, Transportbehälter, Verpackungsmaterial, Eierkartons, Einstreu oder tierischen Schädlingen, aber auch durch Virus ausscheidende Wildvögel übertragen werden.

Der Erreger wird mit den Sekreten des Nasen-Rachen-Raumes sowie mit dem Kot ausgeschieden. Die meisten, wenn nicht alle, Vogelarten sind empfänglich für die Infektion. Hoch empfänglich sind Puten und Hühner.

Wie Landwirte und Hobbygeflügelhalter ihre Bestände schützen können

Zu den Biosicherheitsmaßnahmen gehört unter anderem, dass in den Ställen gesonderte Schutzkleidung inklusive getrenntem Schuhwerk zu tragen ist. Geflügelhaltungen sollten vor den Eingängen Desinfektionsmatten oder –wannen zur Schuhdesinfektion einrichten und Personen vor Betreten des Stalls ihre Hände waschen und desinfizieren.

Geflügel darf nur an für Wildvögel unzugänglichen Stellen gefüttert werden. „Der direkte Kontakt von Geflügel zu Wildvögeln, zum Beispiel auf Wasserflächen wie Teichen, ist unbedingt zu vermeiden“, betont Kreisveterinärin Dr. Elisabeth Altfeld. Zudem dürfe kein Oberflächenwasser für das Tränken der Tiere genutzt werden, zu denen Wildvögel Zugang haben. Futter, Einstreu und sonstige Gegenstände, mit denen das Geflügel in Berührung kommen könnte, muss für Wildvögel unzugänglich aufbewahrt werden.

Anzeichen der Geflügelpest

Von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Geflügelpest (die so genannte Inkubationszeit) vergehen nur wenige Stunden bis Tage. Innerhalb weniger Tage können alle Tiere eines Bestandes erkranken und sterben. Hohes Fieber, Atemnot, Ausfluss aus Augen und Schnabel, ein stumpfes, gesträubtes Federkleid, zentralnervöse Störungen, verminderte oder keine Legeleistung oder dünnschalige, verformte Eier sowie vermehrte Todesfälle können Anzeichen sein. Bestätigt werden könnte eine solche Infektion immer nur durch eine Laboruntersuchung. Enten und Gänse erkranken in der Regel seltener und weniger schwer, scheiden aber dennoch das Virus aus und können anderes Geflügel anstecken.

Sollten die Tiere Krankheitssymptome zeigen oder die Anzahl der gestorbenen Tiere auffällig steigen – bei kleineren Haltungen bis zu drei toten Tieren pro Tag, bei Beständen über 100 Tieren mehr als 2% pro Tag, sollte sofort ein Tierarzt zum Ausschluss eines Geflügelpestausbruchs hinzugezogen werden. Verdachtsfälle sind dem Amt für Verbraucherschutz und Veterinärwesen zu melden.

Meldung von verendeten Wildvögeln

Alle Personen im Kreis Paderborn werden gebeten, verendete, größere Wildvögel, Greifvögel, Rabenvögel und wildes Wassergeflügel dem Amt für Verbraucherschutz und Veterinärwesen des Kreises Paderborn zu melden, damit die Tiere abgeholt und untersucht werden können. So kann früh festgestellt werden, ob der Erreger in der Region aktiv ist. Tote Wildvögel sollten nicht berührt oder transportiert werden, um eine mögliche und ungewollte Verbreitung des Erregers der Geflügelpest zu verhindern.
Werktags sind die Kreisveterinäre unter der Telefonnummer 05251- 308 3952 oder -3953, per E-Mail: veterinaeramt@kreis-paderborn.de zu erreichen. An den Wochenenden ist ein Kontakt über die Kreisleitstelle in Büren-Ahden möglich, Tel. 02955 7676-0.

Anschrift

Kreis Paderborn
Aldegreverstraße 10 – 14
33102 Paderborn

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