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Pressemeldung vom 09.09.2015

„Zeichen setzen für Klimagerechtigkeit“


 

- Ökumenischer Gottesdienst am Samstag, 12. September, um 17 Uhr in der Franziskaner Kirche Paderborn –

Kreis Paderborn (krpb). Wir fliegen in den Urlaub, legen selbst kleinere Strecken mit dem Auto zurück und freuen uns über Schnäppchen im Schlussverkauf. Weniger fliegen, die eine oder andere Strecke auch mal mit dem Rad fahren oder zu Fuß gehen und den angemessenen Preis für ein T-Shirt zahlen würde schon dazu beitragen, das Klima zu schützen. Wir verbrauchen im Alltag mehr Ressourcen, als uns bewusst ist und leben auf ökologisch großem Fuß. Das alles hat seinen Preis. Wir hinterlassen Spuren auf dem Planeten Erde. Unter dem Thema „Auf großem Fuß? – Unsere Klima-Spuren“ veranstalten unterschiedliche Akteure aus Kreis und Stadt Paderborn einen Ökumenischen Gottesdienst am Samstag, den 12. September um 17:00 Uhr in der Franziskaner Kirche Paderborn, in der Westernstraße 19 in Paderborn. Der Gottesdienst will auch dafür sensibilisieren, dass das Konsumverhalten in diesem Land Auswirkungen hat auf Gesellschaften und Staaten anderer Länder, die es nicht so gut getroffen haben. Der Gottesdienst möchte Menschen versammeln, „die sich dem Thema „Bewahrung der Schöpfung“ verbunden fühlen“, formulieren es die Veranstalter. Es gehe um ein Innehalten und Reflektieren der eigenen Position auch mit Hilfe konkreter und spiritueller Impulse.

Ein Impuls beispielsweise ist es, sich bewusst zu machen, welche ökologische Schuhgröße man eigentlich hat. Der ökologische Fußabdruck eines Menschen gibt Auskunft darüber, wie viel Land- und Wasserfläche eine Person benötigt, um ihren Bedarf an Ressourcen zu decken und ihre Abfälle zu neutralisieren. Zurzeit ist der ökologische Fußabdruck der Menschheit so groß, dass sie flächenmäßig eigentlich 1,5 Erden benötigen würde (Quelle klimaohnegrenzen.de).

Der Gottesdienst findet im Vorfeld des Ökumenischen Pilgerweges zur Klimagerechtigkeit statt. Ab Mitte September startet in Flensburg der Ökumenische Pilgerweg zur Klimagerechtigkeit mit dem Ziel Paris, wo im November der nächste Klimagipfel der Vereinten Nationen stattfinden wird. Auf dem Weg machen die Pilger Halt an sogenannten Schmerzpunkten, die besonders zur Klimaerwärmung beitragen, wie zum Beispiel Braunkohlereviere oder alte Kohlekraftwerke. Aber auch Hoffnungspunkte werden angesteuert, also Ziele, die Mut machen, dass es noch nicht zu spät, der Klimawandel noch aufzuhalten ist und die Menschheit ihre Lebensgrundlagen erhalten kann.

Veranstaltet wird der Gottesdienst vom Evangelischen Kirchenkreis Paderborn, dem Dekanat Paderborn, dem „Klimaschutzprojekt an Schulen in Trägerschaft des Erzbistums Paderborn“ der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) DV-Paderborn, dem Projekt „Klimaschutz an Schulen“ des Gebäudemanagements der Stadt Paderborn, der Verbraucherzentrale Paderborn, dem A.V.E. Eigenbetrieb des Kreises Paderborn und dem Klimaschutzmanagement des Kreises Paderborn.

Mehr Infos zum Ökumenischen Pilgerweg unter www.klimapilgern.de.

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