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Kreishaus
Wewelsburg

09. Mai 2017

Vom Streiten und Vertragen

Kreisjugendamt Paderborn hat Hein Knack Theater an vier Grundschulen im Kreisgebiet geholt

): Haben Spaß mit dem Hain Knack Theater: Die Grundschüler und –schülerinnen der Grundschulen Tudorf und Alfen. (Foto: Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kreis Paderborn, Anna-Sophie Schindler) 
): Haben Spaß mit dem Hain Knack Theater: Die Grundschüler und –schülerinnen der Grundschulen Tudorf und Alfen. (Foto: Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kreis Paderborn, Anna-Sophie Schindler)

Wie beendet man einen Streit? Diese Frage stand im Mittelpunkt des 45-minütigen Theaterstücks „Gleich knallt´s“ vom Hein Knack Theater. Das Ein-Mann-Animations-Theater mit Heinz Diedenhofen kam auf Einladung des Kreisjugendamtes in den Kreis Paderborn und begeisterte an vier Schulen insgesamt 375 Kinder der ersten und zweiten Klasse.

Das Ziel dahinter: der erzieherische Kinder- und Jugendschutz. „Theater eignet sich besonders gut, um Botschaften zu vermitteln. Es reißt mit und bei Heinz Diedenhofen werden die Zuschauer sogar zu einem Teil des Stücks“, sagt Carlos Tomé, der die theaterpädagogischen Projekte beim Kreisjugendamt betreut.

Die Handlung des Stücks „Gleich knallt´s“ lief auf zwei Ebenen, die durch verschiedene Kostüme sichtbar wurden. Im Bademantel übernahm Schauspieler Diedenhofen die Rolle des allwissenden Erzählers und führte die Kinder in das Stück ein. „Heute spiele ich zwei Personen und muss schnell meine Kostüme wechseln.“

Gesagt, getan: Rote Nase, bunte Hosenträger und eine grün-weiß gestreifte Hose – das ist Pipo. Er wurde von seinem Freund Popi beschuldigt das Geheimversteck mit dem Funkgerät verraten zu haben. Dort waren plötzlich viele fremde Kinder – die Zuschauer der ersten und zweiten Klasse der Grundschulen Tudorf und Alfen. Direkt trat Diedenhofen als Clown Pipo mit den Kindern in den Dialog. „Wer seid ihr denn?“ Die Kinder lachten, klatschten und riefen erklärende Worte durch die Turnhalle.

Clown Pipo erzählte den Kindern von seinem Freund Popi. „Wir spielen immer zusammen und jetzt glaubt Popi, dass ich ein Verräter bin und will mich verhauen.“ Fragend schaute er die Kinder an und bat sie um Rat. Gemeinsam diskutierten sie verschiedenen Möglichkeiten: zurückschlagen, abhauen, sich verstecken?

Clown Pipo sah schnell ein, dass es am besten ist, mit seinem Freund zu reden und sich zu vertragen. „Man kann jeden Streit lösen. Und das Schöne am Vertragen ist, dass man nachher wieder befreundet ist.“

Schauen gebannt zu, wie Clown Popi (Heinz Diedenhofen) den Streit mit seinem Freund Pipo lösen will: Die Grundschülerinnen und –schüler der Grundschule Tudorf und Alfen. (Foto: Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kreis Paderborn, Anna-Sophie Schindler) 
Schauen gebannt zu, wie Clown Popi (Heinz Diedenhofen) den Streit mit seinem Freund Pipo lösen will: Die Grundschülerinnen und –schüler der Grundschule Tudorf und Alfen. (Foto: Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kreis Paderborn, Anna-Sophie Schindler)

Am Ende des Stücks fragte Diedenhofen die Kinder nach ihren Erfahrungen zum Thema Streiten und Vertragen. Da waren Emma und Maike, die nicht miteinander sprachen, bis eine den ersten Schritt machte. Auch Kai und Peter hatten vor einiger Zeit Streit, aber vertrugen sich schnell wieder.

Diedenhofen spielte ausdrucksstark und verstand es sein Gesicht zu den Stimmungen und Gefühlen seiner Charaktere zu verziehen. Damit brachte er die 120 Kinder in der Tudorfer Turnhalle immer wieder zum Lachen. Einige Kinder standen sogar von ihren Plätzen auf, um das Geschehen auf der Bühne noch besser verfolgen zu können.

Das Stück „Gleich knallt´s“ wurde an der Grundschule Tudorf, der Gemeinschaftsgrundschule Delbrück, der Grundschule Fürstenberg und der Grundschule Nordborchen aufgeführt.

Das Kreisjugendamt arbeitet bereits seit mehreren Jahren mit dem Hein Knack Theater zusammen. Jedes Jahr gibt es acht Aufführungen – im Frühjahr vier an den Grundschulen und im Herbst vier an den weiterführenden Schulen und Berufskollegs. Die Schulen können sich für die Aufführungen beim Kreisjugendamt bewerben. Dafür skizzieren sie, wie sie die jeweiligen Themen der Theaterstücke im Unterricht vor- und nachbereiten.

In der Grundschule Tudorf arbeiten die Lehrerinnen und Lehrer beispielsweise mit einer sogenannten Verhaltensampel. „Missachtet ein Kind eine Regel, wird die Ampel zunächst als Warnung gelb und beim weiteren Missachten rot“, erklärt Schulleiter Thomas Finke. „Weitere Ansatzpunkte können ein Streitschlichterprogramm oder ein Workshop des Kreisjugendamtes, beispielsweise zum Thema soziales Lernen“, sein, sagte Tomé.

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