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Wewelsburg

22. Mai 2020

Kassenärztliche Vereinigung schließt Ambulantes Behandlungszentrum im Ahorn-Sportpark in Paderborn am Freitag, 22. Mai

Schutzmaterial ausreichend vorhanden, Zahl der aktuell Infizierten weiter rückläufig

Hausarztpraxen kehren zum Normalbetrieb zurück: Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe schließt zum kommenden Wochenende das Ambulante Behandlungszentrum im Ahorn-Sportpark in Paderborn. 
Hausarztpraxen kehren zum Normalbetrieb zurück: Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe schließt zum kommenden Wochenende das Ambulante Behandlungszentrum im Ahorn-Sportpark in Paderborn.
Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) schließt das Corona-Behandlungszentrum im Ahorn-Sportpark in Paderborn am Freitag, 22. Mai.
Ab dem kommenden Wochenende werden dort keine Patienten mehr behandelt. Die Einrichtung war von der KVWL mit organisatorischer Unterstützung des Kreises Paderborn an den Start gegangen, um die niedergelassenen Hausärzte in der ersten Phase der Corona-Pandemie zu entlasten und Schutzmaterial einzusparen.
Mittlerweile ist auch in der Krise so etwas wie Normalität eingetreten. Zuletzt waren gerade mal 10 Patienten pro Tag dort behandelt worden.
„Wir bedanken uns sehr herzlich für die großzügige Gastfreundschaft und großartige Unterstützung bei der Heinz-Nixdorf-Stiftung und dem Geschäftsführer des Sportparks, Ralf Pahlsmeier“, betonen Landrat Manfred Müller und Dr. Ulrich Polenz, Leiter der Bezirksstelle der KVWL Paderborn.
 
Seit dem 6. April waren im Ambulanten Behandlungszentrum im Ahorn-Sportpark mit COVID-19-Infizierte und Corona-Verdachtsfälle nach Überweisung durch ihren Hausarzt behandelt worden.
„Anfang April konnte niemand voraussagen, wie sich die Infektionszahlen in Deutschland entwickeln würden. Uns war es daher wichtig, für eine potentielle Verschärfung der Situation vorbereitet zu sein und eine Überlastung unseres Gesundheitssystems frühzeitig entgegenzuwirken“, erläutert der Landrat. „Die Arztpraxen verfügen mittlerweile über genügend Schutzausrüstung. Die Hausärzte behandeln Patienten mit einer möglichen COVID-19-Infektion wieder selbst“, erläutert Polenz die veränderten Rahmenbedingungen. Am Anfang der Pandemie war insbesondere Risikopatienten, also Menschen mit Vorerkrankungen oder Älteren, empfohlen worden, ihren Arztbesuch möglichst aufzuschieben. „Wir kehren in den Normalmodus zurück. Die Arztpraxen sind gut aufgestellt und vorbereitet. Schieben Sie keine Untersuchungen auf. Gehen Sie zum Arzt“, bekräftigt Polenz.

Die Anlaufstelle für Corona-Verdachtsfälle zur Testung in der Erzbergstraße in Paderborn wird voraussichtlich Ende Mai schließen. Auch diese Einrichtung der KVWL mit Unterstützung von Kreis und Stadt Paderborn diente dazu, Hausarztpraxen und Krankenhäuser wirksam zu entlasten.

„Wir sind dankbar, dass uns dieser medizinische und organisatorische Schulterschluss gelungen ist und wir gemeinsam die Infektionszahlen eindämmen konnten“, betonen Müller und Polenz. Sollten die Zahlen wieder nach oben gehen, „können wir die ergänzenden Strukturen dank der bewährten Zusammenarbeit wieder schnell nach oben fahren “, bekräftigt der Landrat.

Für diesen Fall sieht die Bundesregierung einen Notfallmechanismus vor. Dann müssten auf regionaler Ebene die Maßnahmen wieder verschärft werden. Dieser Notfallmechanismus tritt ein, wenn die Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100000 Einwohner innerhalb der letzten 7 Tage überschritten wird. Für den Kreis Paderborn mit seinen 306.890 Einwohnerinnen und Einwohnern ist der Grenzwert von 50 bei einer Zahl von 154 Neuinfizierungen in den vergangenen 7 Tagen erreicht. In den letzten 7 Tagen wurden 18 Neuinfektionen bestätigt. Der Kreis Paderborn liegt also deutlich unter dem kritischen Schwellenwert.

Das Pandemiegeschehen ist nicht vorbei, das Virus noch da: „Jeder Einzelne ist gefordert, dass diese erfreuliche Entwicklung anhält“, betont Dr. Constanze Kuhnert, Leiterin des Paderborner Kreisgesundheitsamtes. Ein Mund-Nasen-Schutz, Mindestabstand von 1,5 m sowie eine gute Händehygiene sind zwingend notwendig, um sich und andere vor einer Infektion zu schützen“, betont die leitende Amtsärztin.

Das Infotelefon des Gesundheitsamtes unter der Telefonnummer 05251 308-3333, ist Mo-Fr von 9 bis 13 Uhr und von 14 bis 18 Uhr, Sa von 12 bis 16 Uhr erreichbar. Beantwortet werden allgemeine Fragen zu Corona.

Infizierte Patienten oder Patienten, die befürchten, sich mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert zu haben, sollten sich an ihren Hausarzt wenden. Wichtig ist, vorher anzurufen und nicht einfach in die Praxis zu gehen.

An Feiertagen und Wochenenden ist ein Arzt über den Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung unter der 116117 erreichbar. In Notfällen wie z.B. Atemnot oder starke Schmerzen im Herzbereich oder Brust sollte sofort der Notruf 112 gewählt werden.

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Frau Pitz
Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Amtsleiterin, Pressesprecherin

Tel. 05251 308-9200
Fax 05251 308-899200
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