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Selbsthilfe im Krisenfall

Gemeinsam sind wir Kreisbereit!

Ob Stromausfall, Hochwasser oder andere Krisensituationen: Im Ernstfall kann es dauern, bis Hilfe eintrifft.
Informieren Sie sich, wie Sie sich und ihre Familie vorbereiten können, um in den ersten Stunden oder Tagen selbstständig handlungsfähig zu bleiben. Mit dem richtigen Wissen und einer guten Vorsorge leisten Sie einen wichtigen Beitrag zu ihrer eigenen Sicherheit und zur Widerstandsfähigkeit unserer Gesellschaft.

Im Bevölkerungsschutz sind alle gefragt. Um Gefahren und die damit verbundenen Risiken für die Bevölkerung möglichst gering zu halten, arbeiten der Kreis Paderborn, die kreisangehörigen Kommunen sowie die Hilfsorganisationen eng zusammen. Damit dieses System wirksam funktioniert, ist jedoch auch die Mitwirkung jeder und jedes Einzelnen wichtig.

Auf dieser Seite finden Sie hilfreiche Empfehlungen und praktische Tipps, wie Sie sich und ihr Umfeld bestmöglich auf Schadensereignisse und Notlagen vorbereiten kannst.


FAQ
Szenarien
Weitere Informationen und Downloads

Welche Katastrophen können im Kreis Paderborn auftreten?

Im Kreis Paderborn kann es aufgrund vielfältiger Ursachen zu Störungen des alltäglichen Lebens kommen. Hierunter zählen zum Beispiel:

  • Stromausfälle & Blackout 

Stromausfall: kurzfristig und kleinflächig (einzelne Häuser oder Straßenzüge)
Blackout: längerfristig und großflächig (Wohngebiete oder ganze Kommunen)

  • Hochwasser & Starkregen 

Hochwasser: normaler Pegelstand Gewässer wird überschritten, es kommt zu Überflutungen
Starkregen: lokale, sehr starke Regenfälle, auch fernab von Gewässern

  • Stürme & Extremwetter
  • Großbrände 
  • Hitzewelle & Dürre 
  • ABC-Lagen 


Informationen hierzu finden Sie unter Szenarien auf dieser Seite.

Warum sollte ich mich vorbereiten? Bin ich verpflichtet?

Nein, Sie sind nicht verpflichtet aber:

Auch wenn Einsatzkräfte und Hilfsorganisationen schnell Hilfe leisten, kann es in größeren Schadenslagen einige Zeit dauern, bis alle Betroffenen erreicht werden können.

Eine gute persönliche Vorsorge hilft dabei, die ersten Stunden oder Tage selbstständig zu überbrücken. Dazu gehören beispielsweise ausreichende Vorräte an Lebensmitteln und Trinkwasser, wichtige Medikamente sowie die Vorbereitung auf einen möglichen Ausfall von Strom, Heizung oder Kommunikationsmitteln.

Die hier genannten Empfehlungen und weiterführenden Quellen dienen dabei als Orientierung und sind keine verbindlichen Vorgaben. Ziel ist es, die eigene Handlungsfähigkeit in Notlagen zu stärken und gleichzeitig die Einsatzkräfte zu entlasten, damit diese sich vorrangig um besonders gefährdete oder hilfsbedürftige Menschen kümmern können.

Wie kann ich mich und mein Umfeld auf eine Krise vorbereiten?

Ob Stromausfall, Unwetter oder Versorgungskrisen:
Mit einigen einfachen Maßnahmen können Sie die Auswirkungen von Schadensereignissen deutlich reduzieren und die Zeit bis zum Eintreffen weiterer Hilfe gut überbrücken. Es gibt einige Grundprinzipien, die Sie immer beachten sollten:

  • Legen Sie einen Notvorrat an Lebensmitteln und Getränken für mindestens 3 Tage an – empfohlen werden Vorräte für bis zu 10 Tage 

Hinweis: Starten Sie lieber mit kleinen Vorräten als gar nicht vorzusorgen!

  • Denken Sie dabei insbesondere an ausreichend Trinkwasser (mindestens 2 Liter pro Person und Tag)
  • Denken Sie an ihre Haustiere.
  • Bevorzugen Sie alltägliche Lebensmittel, die ohne Kühlung haltbar sind und möglichst ohne Kochen verzehrt werden können.
  • Halten Sie einen Notfallrucksack bereit, falls du deine Wohnung schnell verlassen musst.
  • Halten Sie eine individuelle Hausapotheke vor (inklusive lebenswichtiger Medikamente).
  • Planen Sie Ersatzbatterien oder Akkus für wichtige Geräte ein.
  • Bleiben Sie mobil: Fahrzeuge nie mit leerem Tank parken.


Informieren Sie sich weitergehend zum Beispiel über unsere Kreisbereit-Reihe, die Empfehlungen des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) oder desInnenministeriums NRW.

Darüber hinaus sollten Sie wissen:

  • sich auf die einzelnen möglichen Katastrophen spezifisch vorbereiten, weitergehende Informationen zu den einzelnen Gefahren und Maßnahmen finden Sie unter Szenarien, in unserer Kreisbereit Reihe, beim BBK oder beim IM NRW
  • Ihre Erste-Hilfe-Kenntnisse regelmäßig auffrischen,
  • die Anlaufstellen und Hilfsangebote im Kreis Paderborn kennen,
  • Warn-Apps installieren und deren Funktionen kennenlernen,
  • wichtige Dokumente und Notfallkontakte griffbereit aufbewahren.

Jede vorbereitende Maßnahme erhöht die eigene Sicherheit und hilft dabei, in einer Notlage handlungsfähig zu bleiben.

Was ist ein Notfallrucksack?

Ein Notfallrucksack enthält die wichtigsten Dinge, die Sie benötigen, wenn Sie ihr Zuhause kurzfristig verlassen müssen.
Er sollte unter anderem wichtige Dokumente, Medikamente, Kleidung, Verpflegung, Wasser und Kommunikationsmittel enthalten, damit Sie für einige Zeit selbstständig versorgt sind.

Weitere Informationen und eine Checkliste findest du beim BBK oder IM NRW unter folgenden Links:


BBK

BBK (leichte Sprache)

Innenministerium NRW

Innenministerium NRW (leichte Sprache)


Wie werde ich gewarnt? Wo finde ich im Notfall offizielle Informationen und Handlungsempfehlungen?

Im Notfall können Warnungen über verschiedene Wege verbreitet werden. Dazu gehören Warn-Apps wie NINA und KATWARN, Cell Broadcast auf Mobiltelefonen, Radio- und Fernsehdurchsagen, Lautsprecherdurchsagen sowie – soweit vorhanden – Sirenen.

Um Warnungen rechtzeitig zu erhalten, empfiehlt es sich, Warn-Apps zu installieren und deren Benachrichtigungen zu aktivieren.

Aktuelle Informationen und Verhaltenshinweise erhalten Sie über die Warn-Apps, Lautsprecherdurchsagen, die Internetseiten und Social-Media-Kanäle des Kreis Paderborns und der Kommunen sowie über die lokalen Radio- und Fernsehsender.

Um auch bei einem Stromausfall informiert zu bleiben empfiehlt sich ein Kurbel- oder batteriebetriebenes Radio!

Weitere Informationen sind hier zu finden.

Welche Telefonnummern sind wichtig?

Wichtig:
Die Kreis Hotline 05251 308 38 38 und die Personenauskunftsstelle (PASS) wird nur im Katastrophenfall aktiviert und ist nur dann erreichbar!

 Situation Nummer
 Akute Gefahr, Brand, Unfall, medizinischer Notfall 112
 Polizei 110
 Krankentransport im Kreis Paderborn 02955 19222
 Allgemeine Kreisverwaltung 05251 308-0
 Kreis Hotline
(nur nach Aktivierung im Katastrophenfall erreichbar!)
 05251 308-3838
 Personenauskunftsstelle (PASS)
(nur nach Aktivierung im Katastrophenfall erreichbar!)
 *Im Schadensfall wird die Rufnummer der PASS über Medien wie Radio, Internet oder Fernsehen bekannt gegeben.

Wie setze ich einen Notruf ab?

Die EU- einheitliche Notrufnummer 112 ist kostenlos und braucht keine Vorwahl!

Über diese Nummer werden im Notfall professionelle Helfer wie Rettungsdienst und Feuerwehr alarmiert. Bitte wählen Sie den Notruf 112 nur bei akuter Gefahr, zum Beispiel wenn Menschenleben oder Tiere gefährdet sind.

Einen Notruf abzusetzen ist nicht kompliziert, folgende Fragen werden Ihnen gestellt:

 Wo ist ewas geschehen?
 Was ist passiert?
 Wie viele Personen sind betroffen?
 Welche Art von Erkrankung/Verletzung/Schaden liegt vor?
 Wartenauf Rückfragen
Beenden Sie das Gespräch erst nach Aufforderung Ihres Gesprächspartners!


Unsere Empfehlung: Die offizielle Notruf-App der Bundesländer “nora“

Mit nora erreichen Sie direkt die zuständigen Einsatzleitstellen von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst - genauso, als würden Sie die Notrufnummern 110 oder 112 anrufen.

Besonders hilfreich ist nora für Menschen, die nicht oder nicht gut telefonieren können, weil sie zum Beispiel eine Sprach- oder Hörbehinderung haben. Oder weil Sie Deutsch nicht so sicher sprechen, dass sie sich am Telefon gut verständigen können (Chat, GPS-Standort, Stiller Notruf).

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der nora App.

Wie erreiche ich den Notruf, wenn das Telefon - und Mobilfunknetz nicht funktioniert?

Nach Möglichkeit suchen Sie eine besetzte Feuerwehrwache, Polizeidienststelle oder ein Krankenhaus auf.

Im Katastrophenfall richten die Städte und Gemeinden bei Bedarf Anlaufstellen ein. Hier können Sie Notrufe absetzen, falls es zu Ausfällen im Telefon und Mobilfunknetz kommt. Zudem erhalten Sie hier wichtige Informationen und Verhaltenshinweise. Die Anlaufstellen für die Kommunen im Kreis Paderborn finden Sie im Notfallvorsorgeflyer Kreis Paderborn.

Achtung:
Diese Anlaufstellen werden nur bei besonderem, akutem Bedarf eingerichtet! Sie werden in diesem Fall über zentrale Stellen informiert.

Was sind Leuchttürme?

Im Katastrophenfall richten die Städte und Gemeinden bei Bedarf Anlaufstellen ein. Hier können Sie Notrufe absetzen, falls es zu Ausfällen im Telefon und Mobilfunknetz kommt. Zudem erhalten Sie hier wichtige Informationen und Verhaltenshinweise. Die Anlaufstellen für die Kommunen im Kreis Paderborn finden Sie im Notfallvorsorgeflyer Kreis Paderborn.

Achtung:
Diese Anlaufstellen werden nur bei besonderem, akutem Bedarf eingerichtet! Sie werden in diesem Fall über zentrale Stellen informiert.

Was kann ich machen, wenn ich in einem Krisenfall jemanden aus meinem Umfeld suche?

Die Personenauskunftsstelle (PASS) ist eine zentrale Einrichtung des Kreis Paderborns zur Bewältigung von Großschadenslagen und Katastrophen. Sie wird bei Bedarf mit dem Ziel aktiviert, in Ausnahmesituationen schnell Klarheit zu schaffen, Angehörige zu informieren und den Informationsfluss zwischen Einsatzkräften, Betroffenen und Familien effizient zu koordinieren.

Die PASS dient als verlässliche Anlaufstelle für Betroffene und Angehörige und übernimmt insbesondere folgende Aufgaben:

  • Entgegennahme von Suchanfragen zu vermissten Personen
  • Einleitung und Koordination von Nachforschungen
  • Klärung des Aufenthaltsortes und des Gesundheitszustands betroffener Personen
  • Auskunftserteilung an Angehörige
  • Wiederherstellung von Kontakten
  • Familienzusammenführungen
  • Registrierung von Helferinnen und Helfern


Sie wird betrieben durch ehrenamtliche, speziell ausgebildete Helfer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) betrieben.

Weitere Informationen sind hier zu finden.

Jemand aus meinem Umfeld ist pflegebedürftig oder auf besondere Hilfe angewiesen, was mache ich im Krisenfall?

Wenn jemand in Ihrem Umfeld pflegebedürftig ist oder auf besondere Unterstützung angewiesen ist, sollten Sie bereits vor einem Krisenfall vorsorgen.

Erstellen Sie einen Notfallmappe, in der die wichtigsten Medikamente, Hilfsmittel, Kontaktdaten von Angehörigen, Pflegediensten und behandelnden Ärzten sowie besondere Bedürfnisse festgehalten sind, damit Helfer im Ernstfall schnell die nötigen Informationen erhalten.

Unsere Empfehlung:
Eine sogenannte SOS-Notfalldose kann dabei helfen, diese Informationen zentral im Kühlschrank bereitzuhalten, damit Rettungskräfte im Ernstfall schnell darauf zugreifen können.

Für den Krisenfall sollten Sie:

  • Den Gesundheitszustand der betroffenen Person regelmäßig überprüfen
  • Ausreichende Vorräte an Medikamenten, Verbandsmaterial, Trinkwasser, Lebensmitteln und Hygieneartikeln bereithalten
  • Reserveakkus oder Batterien für medizinische Geräte bereithalten
  • Unterstützung durch Angehörige, Nachbarn oder ein zuvor vereinbartes Helfernetzwerk organisieren.
  • Bei akuten gesundheitlichen Gefahren den Notruf 112 wählen

Wie kann ich mich aktiv im Bevölkerungsschutz engagieren?

Stromausfälle, Hochwasser, Unwetter - diese oder andere Krisenlagen zeigen immer wieder, wie wichtig Menschen sind, die bereit sind zu helfen, füreinander einzustehen und da anzupacken, wo Hilfe gebraucht wird.

Genau wie die Gesellschaft lebt der Bevölkerungsschutz von engagierten Ehrenamtlichen, die Verantwortung übernehmen und ihre Gemeinschaft stärken.

Ein Ehrenamt im Bevölkerungsschutz bietet dabei neben den tatsächlichen Einsätzen in Ausnahmesituationen die Möglichkeit, neue Fähigkeiten zu erlernen, spannende Herausforderungen zu meistern und Teil eines starken Teams zu werden.

Ob Brandschutz, Technik, Sanitätsdienst, Logistik, Kommunikation oder Betreuung von Betroffenen: für nahezu jedes Interesse und jede Begabung gibt es eine passende Aufgabe.

Wer sich engagiert, leistet einen direkten Beitrag zur Sicherheit der Gesellschaft. Gleichzeitig entstehen wertvolle Freundschaften, einzigartige Erfahrungen und das gute Gefühl, etwas Sinnvolles zu bewirken.

Die notwendige Ausbildung erhalten Sie dabei von erfahrenen Kräften – Vorkenntnisse sind in den meisten Fällen nicht erforderlich.

Machen Sie mit und werden Sie Teil der starken Gemeinschaft im Kreis Paderborn!
Ihr Engagement macht den Unterschied – für andere und für Sie selbst.

Informieren Sie sich über die Möglichkeiten und entdecken Sie, wie vielfältig das Ehrenamt im Kreis Paderborn im Bevölkerungsschutz ist:

Feuerwehr: Informiere dich auf der Website deiner örtlichen Feuerwehr über die Mitarbeit!

DRK

Johanniter

Malteser

ASB 

THW 

DLRG


KATRETTER ist ein System für freiwillige Ersthelfer: wenn Sie über qualifizierte medizinische Kenntnisse verfügen, können Sie sich bei KATRetter registrieren. 

Befinden Sie sich in der Umgebung eines Einsatzortes, werden Sie per KATRETTER-App direkt von den Rettungsstellen um ihre Mithilfe gebeten. Denn es gilt: Je schneller die Herzdruckmassage beginnt, desto höher sind die Überlebenschancen der Betroffenen. 

Weitere Informationen sind hier zu finden.

Was bedeuten die Abkürzungen ABC und CBRN?

                  ABC                                                                                                                     CBRN
atomar, biologisch chemisch                                              chemisch, biologisch, radiologisch, nuklear


Beide Begriffe beschreiben Gefahrenlagen, bei denen gefährliche Stoffe oder Strahlung freigesetzt werden können. Der Begriff CBRN ist dabei genauer, hier wird die Kategorie „atomar“ nochmal in radiologisch (R) und nuklear (N) unterteilt.

In Deutschland wird der Begriff ABC weiterhin häufig verwendet. International hat sich jedoch zunehmend die Bezeichnung CBRN etabliert.

ABC-/CBRN-Ereignisse sind insgesamt selten, können jedoch je nach Art und Ausmaß erhebliche Auswirkungen auf Menschen, Umwelt und Infrastruktur haben. Die Ursachen können sowohl Unfälle als auch vorsätzliche Handlungen sein.

Beispiele für mögliche Ereignisse:

  • Biologisch: Epidemien und Pandemien, Labor- oder Transportunfälle mit Krankheitserregern
  • Chemisch: Industrieunfälle, Brände oder Gefahrgutunfälle mit gefährlichen Chemikalien
  • Radiologisch: Freisetzung radioaktiver Stoffe, beispielsweise aus Medizin, Forschung oder Industrie
  • Nuklear: Schwere Unfälle in Kernkraftanlagen oder die Auswirkungen einer Kernwaffenexplosion

Der Bevölkerungsschutz hält für solche Lagen besondere Einsatz- und Schutzkonzepte bereit, um Gefahren möglichst schnell zu erkennen und ihre Auswirkungen zu begrenzen.

Was tun bei: Stromausfall/ Blackout

Vorsorge bei Stromausfall/ Blackout

  • Informationen zur allgemeinen Vorsorge im Krisenfall beachten (L
  • Taschenlampen, Batterien und geladene Powerbanks bereithalten
  • Batteriebetriebenes Radio oder Kurbelradio vorhalten
  • Bargeld bereithalten, da Kartenzahlung ausfallen kann
  • Alternative zum Kochen bereithalten: Gaskocher, Stövchen oder Grill (inkl. Brennstoffe)
  • Sicherstellen, dass notwendige Hilfsmittel (z. B. Rollstuhl, Sauerstoffgerät) verfügbar und – falls elektrisch betrieben – möglichst durch Akkus oder alternative Stromquellen abgesichert sind


Warnton
Warnung der Bevölkerung

Grundsätzlich gilt bei allen Warnungen
1. Ruhe bewahren
2. Radio einschalten bzw. Lautsprecherdurchsagen beachten
3. Den Anweisungen der Behörden folgen
4. Familie, Freunde und Nachbarn informieren - Hilfsbedürftige unterstützen

Verhalten bei einem Stromausfall

  • Kühlschrank und Gefriertruhe möglichst geschlossen halten
  • Stromverbraucher ausschalten

Erklärung: Bei Wiedereinschalten des Stromnetzes können empfindliche Geräte Schaden nehmen und Geräte wie Herdplatten oder Bügeleisen können sich unbemerkt wieder einschalten, dadurch entsteht ein Brand- oder Verletzungsrisiko. Es kann nach dem Wiedereinschalten bei einem großflächigen Blackout zu einer Überlastung des Stromnetzes und damit zu einem erneuten Blackout kommen.

wichtige Telefonnummern:
Feuerwehr/Rettungsdienst: 112
Polizei: 110
Kreis Hotline: 05251/ 308 - 3838
Ihr Energieversorger: individuelle Störungsnummer
Personenauskunftsstelle (PASS): *wird im Krisenfall über Radio/ Internet/ Fernsehen bekannt gegeben

Notruf bei Stromausfall

  • Mobiltelefone funktionieren oft noch für begrenzte Zeit
  • Notruf 110/ 112 kann über jedes verfügbare Mobilfunknetz erreicht werden 

Bei Ausfall aller Kommunikationsmittel und -netze: nächstgelegene besetzte Feuerwehrwache, Polizeidienststelle oder eingerichtete Anlaufstelle aufsuchen.

Was tun bei: Hochwasser/ Starkregen

Vorsorge bei Hochwasser/ Starkregen

  • Informationen zur allgemeinen Vorsorge im Krisenfall beachten 
  • Mithilfe lokaler Hochwasser- und Starkregengefahrenkarten informieren

Hochwasserapp NRW
Hochwasserkarte NRW
Starkregenkarte NRW
Starkregenkarte Stadt Paderborn

  • bei Bedarf Sandsäcke bereithalten
  • Beratung und Einbau von Hochwasserschutzmaßnahmen (z.B. Rückstauklappe)
  • Gegenstände erhöht lagern (insbesondere in Kellerräumen)
  • Entwässerungsrinnen und Abflüsse regelmäßig reinigen

Warnton
Warnung der Bevölkerung

Grundsätzlich gilt bei allen Warnungen

  1. Ruhe bewahren
  2. Radio einschalten bzw. Lautsprecherdurchsagen beachten
  3. Den Anweisungen der Behörden folgen
  4. Familie, Freunde und Nachbarn informieren - Hilfsbedürftige unterstützen

Verhalten bei Hochwasser/ Starkregen

  • Nur im Notfall die Notrufnummern von Polizei und Feuerwehr anrufen

Wichtig: Nicht jeder Unwetterschaden ist ein Fall für die Feuerwehr. Bei Unwetterlagen gehen oft sehr viele Notrufe gleichzeitig ein. Bitte wählen Sie den Notruf 112 nur bei akuter Gefahr, zum Beispiel wenn Menschenleben oder Tiere gefährdet sind, Strom im Wasser vermutet wird, Gefahrstoffe austreten, Verkehrswege blockiert sind oder Gebäudeteile drohen einzustürzen. Bei kleineren Wassermengen im Keller, Schäden ohne akute Gefahr oder reinen Aufräumarbeiten helfen Sie sich bitte zunächst selbst, bitten Sie Nachbarn um Unterstützung oder beauftragen Sie eine Fachfirma. So bleiben Feuerwehr und Leitstelle für echte Notfälle erreichbar.


Wählen Sie die 112 sofort, wenn Menschen oder Tiere in Gefahr sind!


  • Überflutete Straßen nicht betreten oder befahren (mögliche Einschlussgefahr im Auto)
  • von Gewässern fernhalten
  • Elektrische Geräte frühzeitig abschalten und vom Strom entfernen
  • Evakuierungsanweisungen befolgen - Notfallgepäck mitnehmen
  • Gefährdete Bereiche wie Keller und Tiefgaragen frühzeitig verlassen/ meiden

Erklärung: Bereits geringe Wassermengen können Türen und Fluchtwege innerhalb weniger Minuten blockieren. Wenn Wasser auf offene Stromleitung oder Steckdosen trifft, besteht die Gefahr eines Stromschlages


wichtige Telefonnummern:
Feuerwehr/Rettungsdienst: 112
Polizei: 110
Kreis Hotline: 05251/ 308 - 3838
Stadtentwässerungsbetrieb: individuelle Nummer
Personenauskunftsstelle (PASS): *wird im Krisenfall über Radio/ Internet/ Fernsehen bekannt gegeben

Was tun bei: Großbrand/Industriebrand

Vorsorge bei Großbrand/Industriebrand

  • Informationen zur allgemeinen Vorsorge im Krisenfall beachten (Link)

Als Privatperson kann man sich i.d.R. nicht weiter auf dieses Szenario vorbereiten. Vorbereitungen treffen die Firmen und Betriebe.

Warnung der Bevölkerung

Grundsätzlich gilt bei allen Warnungen:
1. Ruhe bewahren
2. Radio einschalten bzw. Lautsprecherdurchsagen beachten
3. Den Anweisungen der Behörden folgen
4. Familie, Freunde und Nachbarn informieren - Hilfsbedürftige unterstützen

Verhalten bei Großbrand/Industriebrand

  • Bereich der Rauchentwicklung meiden - nur notwendige Fahrten durchführen
  • Gebäude aufsuchen und Fenster und Türen geschlossen halten
  • Lüftungen und Klimaanlagen abschalten
  • Evakuierungsanweisungen befolgen - Notfallgepäck mitnehmen

wichtige Telefonnummern:
Feuerwehr/Rettungsdienst: 112
Polizei: 110
Kreis Hotline: 05251/ 308 - 3838
Personenauskunftsstelle (PASS): *wird im Krisenfall über Radio/ Internet/ Fernsehen bekannt gegeben

Was tun bei: Sturm/Extremwetter

Vorsorge bei Sturm/Extremwetter

  • Informationen zur allgemeinen Vorsorge im Krisenfall beachten 
  • Dächer, Dachziegel, Regenrinnen und Schornsteine regelmäßig kontrollieren und instand halten
  • Bäume auf dem Grundstück regelmäßig pflegen und tote Äste entfernen lassen
  • Balkonkraftwerke, Photovoltaik- und Solaranlagen fachgerecht montieren und regelmäßig prüfen lassen
  • Markisen, Vordächer, Antennen und Satellitenschüsseln regelmäßig auf festen Sitz überprüfen.

Warnton
Warnung der Bevölkerung

Grundsätzlich gilt bei allen Warnungen:
1. Ruhe bewahren
2. Radio einschalten bzw. Lautsprecherdurchsagen beachten
3. Den Anweisungen der Behörden folgen
4. Familie, Freunde und Nachbarn informieren - Hilfsbedürftige unterstützen

Verhalten bei Sturm/Extremwetter

  • Wettervorhersagen und Warnmeldungen beachten
  • Gebäude aufsuchen und Fenster und Türen geschlossen halten
  • Meide Wälder, Parks und Alleen
  • Halte Abstand zu Gerüsten, Bauzäunen und Stromleitungen
  • Lose Gegenstände im Außenbereich sichern oder verstauen (z. B. Gartenmöbel, Sonnenschirme, Trampolin, Blumentöpfe, Mülltonnen).
  • Tore, Rollläden und Markisen schließen
  • Fahrzeuge möglichst in Garagen oder fern von Bäumen parken

wichtige Telefonnummern:
Feuerwehr/Rettungsdienst: 112
Polizei: 110
Kreis Hotline: 05251/ 308 - 3838
Personenauskunftsstelle (PASS): *wird im Krisenfall über Radio/ Internet/ Fernsehen bekannt gegeben

Was tun bei: Hitzewelle/Dürre

Vorsorge bei Hitzewelle/Dürre

  • Informationen zur allgemeinen Vorsorge im Krisenfall beachten (Link)
  • Für ausreichend Getränkevorräte sorgen
  • Sonnenschutz an Fenstern (Rollläden, Jalousien, Markisen) nachrüsten.
  • Ventilatoren oder andere Kühlmöglichkeiten bereithalten
  • Wasser sparsam und bewusst verwenden

Erklärung: Bei anhaltender Trockenheit werden die Wasserreserven stark belastet. Bitte gehe sparsam mit Wasser um und vermeide den unnötigen Verbrauch. Nutze nach Möglichkeit Regenwasser zur Bewässerung und beachte bestehende Einschränkungen bei Wasserentnahme und -nutzung.

  • Bäume und Grünflächen pflegen/schaffen, um Schattenbereiche zu erhalten
  • Löschmittel wie Feuerlöscher oder Gartenschläuche einsatzbereit halten

Warnton
Warnung der Bevölkerung

Grundsätzlich gilt bei allen Warnungen:
1. Ruhe bewahren
2. Radio einschalten bzw. Lautsprecherdurchsagen beachten
3. Den Anweisungen der Behörden folgen
4. Familie, Freunde und Nachbarn informieren - Hilfsbedürftige unterstützen

Verhalten bei Hitzewelle/Dürre

  • Ausreichend trinken (Mineralwasser, verdünnte Säfte, Tee) – kühl, nicht eiskalt!
  • Kopfbedeckung und weite, leichte und helle Kleidung tragen
  • Tätigkeiten auf Morgen- oder Abendstunden verlegen
  • Pralle Sonne möglichst meiden – Schattenplätze aufsuchen
  • Kühle Fußbäder, lauwarm Duschen – kühl, nicht eiskalt!
  • Sonnenschutzmittel nicht vergessen - regelmäßig nachcremen
  • Ausschließlich an bewachten Badestellen schwimmen gehen - Warnhinweise beachten, Kinder nie aus den Augen/Griffweite lassen, eigene Leistungsfähigkeit kritisch einschätzen


ACHTUNG Lebensgefahr!

An allen Baggerseen im Kreis gilt absolutes Bade- und Schwimmverbot!

Erklärung: Baggerseen sind keine natürlichen Seen, sondern Baustellen in denen mitunter Stromkabel oder auch Betonteile liegen. Eiskalte Unterströmungen und kalte Wasserschichten können auch bei gesunden Menschen zu Bewusstlosigkeit, Herz-Kreislauf-Problemen oder Tod führen.

Niemals Menschen oder Tiere im heißen Auto zurücklassen!

Erklärung: Die Temperaturen in einem abgestellten Auto steigen schon bei 20-25°C Außentemperatur nach wenigen Minuten deutlich über 40-50°C. Es drohen Bewusstlosigkeit, Herz-Kreislauf-Problemen oder Tod.


Waldbrände vermeiden

  • keine Zigaretten oder Streichhölzer in die Natur oder aus Fahrzeugen werfen
  • keine Unkrautbrenner bei langanhaltender Trockenheit verwenden
  • Lagerfeuer, Grillfeuer oder Feuerschalen nur an zugelassenen Stellen - lokale Verbote beachten
  • Tätigkeiten die Funken erzeugen können (z. B. Trennschleifen, Schweißen) in trockener Vegetation vermeiden
  • Fahrzeuge nicht auf trockenem Gras oder Stoppelfeldern parken

Erklärung: Heiße Fahrzeugteile können Brände verursachen, wobei insbesondere der stark erhitzte Katalysator eine häufige Zündquelle darstellt.

wichtige Telefonnummern:
Feuerwehr/Rettungsdienst: 112
Polizei: 110
Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116117
Kreis Hotline: 05251/ 308 – 3838

Was tun bei: ABC/CBRN Lage

Vorsorge bei ABC/CBRN

  • Informationen zur allgemeinen Vorsorge im Krisenfall beachten 

Als Privatperson kann man sich i.d.R. nicht weiter auf dieses Szenario vorbereiten. Vorbereitungen treffen die Firmen und Betriebe.

Warnton
Warnung der Bevölkerung

Grundsätzlich gilt bei allen Warnungen:

  1. Ruhe bewahren
  2. Radio einschalten bzw. Lautsprecherdurchsagen beachten
  3. Den Anweisungen der Behörden folgen
  4. Familie, Freunde und Nachbarn informieren - Hilfsbedürftige unterstützen

Verhalten bei ABC/CBRN Lagen

  • Bereich des Austritts vermeiden (nur in Notfällen das Haus verlassen)
  • Möglichst innenliegende Räume im Gebäude aufsuchen
  • Fenster und Türen geschlossen halten
  • Lüftungen und Klimaanlagen abschalten
  • Evakuierungsanweisungen befolgen - Notfallgepäck mitnehmen

Falls Kontakt mit Stoffen bestand:

  • (Ober-)Bekleidung vor dem Haus ablegen
  • Gründlich duschen / Körper waschen
  • Auf Anweisungen zur Dekontamination warten→ ärztliche oder behördliche Empfehlung

wichtige Telefonnummern:
Feuerwehr/Rettungsdienst: 112
Polizei: 110
Kreis Hotline: 05251/ 308 – 3838
Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116117
Giftnotrufzentrale: 030 192 40
Personenauskunftsstelle (PASS): *wird im Krisenfall über Radio/ Internet/ Fernsehen bekannt gegeben

Anschrift

Kreis Paderborn
Aldegreverstraße 10 – 14
33102 Paderborn

Kontakt

Telefon: 05251 308 - 0
Telefax: 05251 308 - 8888
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