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Vollstationäre Pflegeeinrichtungen

Vollstationäre Pflegeeinrichtungen

Die Pflege in einer vollstationären Pflegeeinrichtung kommt dann in Frage, wenn die Versorgung eines pflegebedürftigen Menschen, trotz der Unterstützung der Angehörigen und unter Ausschöpfung aller zusätzlichen ambulanten und teilstationären Angeboten, zu Hause zu beschwerlich ist oder dauerhaft nicht sichergestellt werden kann. (Foto: bilderbox / Fotolia)

Vollstationäre Pflegeeinrichtungen dienen der umfassenden Betreuung und Pflege dauernd pflegebedürftiger älterer Menschen.

Außerdem bieten diese Einrichtungen Kontakt- und Freizeitmöglichkeiten an, die aus einer isolierten Lebenssituation heraushelfen können. Immer mehr stationäre Einrichtungen erproben neue Wege in der Betreuung und richten beispielsweise Pflegeplätze in Wohngruppen (stationäres Hausgemeinschaftskonzept) ein.

Zwischen den stationären Pflegeeinrichtungen gibt es preislich und vom Leistungsangebot her Unterschiede. Ein geringerer Preis muss nicht unbedingt eine geringe Leistung bedeuten. Aus diesem Grund sollten Sie rechtzeitig einen Preis-Leistungs-Vergleich anstellen, bevor Sie die Wahl für eine bestimmte Einrichtung treffen.

Außerdem sind im Vorfeld noch folgende weitere Aspekte von Ihnen bzw. ihren Angehörigen zu beachten:

  • Klärung der Finanzierungsfrage (Rente, Eigenkapital, Leistungen der Pflegeversicherung, Anspruch auf Sozialhilfe…)
  • Evtl. Festlegung des Wunschortes
  • Berücksichtigung von individuellen Wünschen und Bedürfnissen
  • Anforderung von Informationsmaterial, Vergleich von Preisen und Leistungen, Treffen einer Vorauswahl
  • Besichtigung und Klärung detaillierter Fragen vor Ort
  • Anmeldung, evtl. Zeitpunkt festlegen und Abschluss eines Heimvertrages

Die Kosten, die Pflegebedürftige und ihre Angehörigen für einen vollstationären Pflegeplatz bezahlen müssen, setzen sich aus drei Teilen zusammen. Die eigentliche Pflegevergütung wird für die Pflegeleistung gezahlt. An diesen Kosten beteiligt sich die Pflegekasse mit einem festen Zuschuss, dessen Höhe von dem jeweiligen Pflegegrad, abhängt. Daneben ist ein Betrag für Kosten der Unterkunft und Verpflegung (Heizkosten, Reinigung, Mahlzeiten) sowie ein Investitionskostenbeitrag (Investitionen für Gebäude, Inventar…) zu zahlen. Diese beiden Beträge müssen die Pflegebedürftigen oder deren Angehörige (bzw. bei fehlender Leistungsfähigkeit der Sozialhilfeträger) vollständig selbst finanzieren.

Ab dem 01.01.2017 sollen innerhalb der gleichen Einrichtung die Eigenanteile aller Bewohner/innen ab dem Pflegegrad 2 gleich hoch sein. Erhöht sich die Pflegebedürftigkeit und führt zu einem höheren Pflegegrad, wird dies dann nicht mehr mit einer Erhöhung des Eigenanteils verbunden sein. Damit soll für die Pflegebedürftigen und ihre Familien eine bessere Planbarkeit der finanziellen Belastung gewährleistet sein.

 
 

Leistungen der Pflegeversicherung zur vollstationären Pflege bis 31.12.2016 und neu ab 01.01.2017

Stufe der Pflegebedürftigkeit Leistungen bis 31.12.2016 pro MonatPflegegrad  Leistungen ab 01.01.2017 pro Monat
 - -Pflegegrad 1  bis zu 125 einsetzbarer Entlastungsbetrag
sog. Pflegestufe 0*
Pflegestufe I
0 €
1.064 €
Pflegegrad 2 770 €
Pflegestufe I*
Pflegestufe II
1.064 €
1.330 €

Pflegegrad 31.262 €
Pflegestufe II*
Pflegestufe III
1.330 €
1.612 €
Pflegegrad 4 1.775 €
Pflegestufe III*
Härtefall*
Härtefall
 1.612 €
1.995 €
1.995 €
Pflegegrad 5 2.005 €

*Gilt für Personen mit dauerhaft erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz im Sinne von § 45a SGB XI - das sind vor allem Menschen mit geistigen Beeinträchtigungen, wie z.B. Menschen mit Demenz

Gut informiert zu sein, erleichtert die Auswahl einer passenden Pflegeeinrichtung. Über die Auflistung lokaler Hilfsangebote können Sie sich bereits frühzeitig über alle stationären Pflegeeinrichtungen im Kreis Paderborn sowie über Einrichtungen in den jeweiligen Städten und Gemeinden informieren.

Kontakt

Haben Sie Fragen zu den Hilfen und Angeboten oder nicht das gefunden, was Sie suchen?

Dann melden Sie sich einfach bei uns per Mail oder über das untenstehende Kontaktformular!

Frau Becker
Sozialamt

Tel. 05251 308 - 5017
Fax 05251 308 - 895017
E-Mail-Adresse E-Mail senden
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Für die Aktualität und Richtigkeit der Informationen der Dienste und Einrichtungen ist der jeweils zuständige Leistungsanbieter verantwortlich.

Anschrift

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Aldegreverstraße 10 – 14
33102 Paderborn

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Telefon: 05251 308 - 0
Telefax: 05251 308 - 8888
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