Zum Inhalt (Access key c)Zur Hauptnavigation (Access key h)Zur Unternavigation (Access key u)
 
Kreishaus
Wewelsburg
Bildungs- und Integrationspilot

Hilfen und Unterstützung im Alltag

Die meisten Menschen möchten die Anforderungen des Alltags bis ins hohe Alter möglichst selbstbestimmt in der eigenen Häuslichkeit bewältigen können. Wenn die Kräfte nachlassen, heißt es lange noch nicht, dass tatsächlich eine pflegerische Betreuung nötig wird. (Foto: © Kzenon / Fotolia)

Oft sind es die „kleinen“ Dinge des Alltags, die mit der Zeit mühsam werden und bei denen man sich entsprechende Unterstützung wünscht.
Aber auch Krankheit, Behinderung und Pflegebedürftigkeit können die Selbständigkeit einschränken. Die dazu notwendige Alltagshilfe wird häufig von Angehörigen, Freunden, Bekannten oder Nachbarn geleistet. Doch nicht jeder kann und will auf familiäre oder Freundschaftsdienste zurückgreifen. In diesen Fällen bieten professionelle Dienste ihre Hilfe und Unterstützung an. Bestimmte Hilfsmittel, Dienstleistungen oder technische Assistenzsysteme können ein selbstbestimmtes Leben im Alter, bei Behinderung und Pflegebedürftigkeit fördern.

Lieferdienste für Biokisten – Getränke – Lebensmittel – Sonstiges

Wenn der Weg zum Lebensmittelmarkt zu beschwerlich ist oder die Zeit für den Einkauf zu knapp wird, dann gibt es die Möglichkeit sich über Lieferdienste Waren ins Haus bringen zu lassen. Lebensmittel, Getränke Mittagessen, Bücher und sogar das Futter fürs Haustier können kreisweit bei bestimmten Anbietern bestellt werden. Die Verbraucherzentrale Paderborn hat in dem Flyer „Paderborn bring’s…“ die aktuellen Anbieter zusammengestellt und veröffentlicht.
Über die Auflistung lokaler Hilfsangebote können Sie sich über die Lieferdienste informieren.

 
 

Mahlzeitendienste

Essensdienste „auf Rädern“ können helfen, wenn das selbständige Einkaufen und Kochen schwerfällt. Diese Dienste liefern täglich eine warme Mahlzeit oder wöchentlich einen Vorrat an tiefgekühlten Fertiggerichten frei Haus. Die meisten Menüdienste bieten auch Diät- oder Schonkost an. Die Qualität der Gerichte ist unterschiedlich und entspricht nicht immer dem eigenen Geschmack. Deshalb ist es empfehlenswert, das Angebot der verschiedenen Anbieter zu vergleichen und wenn das Essen nicht zusagt, den Anbieter zu wechseln.
Eine Alternative zum Bring-Service ist das Angebot vieler Altenheime oder des Mehrgenerationenhauses am (stationären) Mittagstisch teilzunehmen und dabei in Gesellschaft mit anderen Menschen zu sein.
Über die Auflistung lokaler Hilfsangebote können Sie sich über aktuelle offizielle Anbieter von Mahlzeiten-Service informieren.

 
 

Hausnotruf

Ein Hausnotruf kann eine Sicherheitshilfe für ältere oder pflegebedürftige Menschen bedeuten und besonders für Alleinstehende sinnvoll sein. Ein Hausnotruf funktioniert über ein Telefon-Zusatzgerät, das den Hilferuf an eine Notrufzentrale des Anbieters weiterleitet. Die Notrufzentrale verfügt in der Regel über alle notwendigen Daten, u.a. zum behandelnden Arzt, evtl. zum zuständigen Pflegedienst oder den Angehörigen, um so schnell und effektiv Hilfe leisten zu können. Über den sogenannten „Funkfinger“ - ein kleiner Apparat mit einer Notruftaste - der ständig am Körper getragen wird, kann im Notfall tagsüber oder auch in der Nacht sofort Hilfe herbeigerufen werden.
Über die Auflistung lokaler Hilfsangebote können Sie sich über die aktuellen Anbieter vom Hausnotruf informieren.

 
 

Fahr- und Begleitdienste

Menschen, die sich aufgrund einer Erkrankung, ihres Alters oder der Pflegebedürftigkeit nicht mehr allein außer Haus bewegen können oder wollen, können Fahrdienste in Anspruch nehmen. Man kann sich von zu Hause abholen und wieder zurückbringen lassen. Einige Dienste bieten auch die Möglichkeit der Begleitung an.
Insbesondere Menschen mit schwerer Behinderung sind häufig nur begrenzt mobil. Spezielle Behindertenfahrdienste fahren die Menschen mit Behinderungen sowohl zur Schule als auch zur Arbeit oder zur Ausbildungsstätte, zum Arzt bzw. Krankenhaus als auch zu Freizeitaktivitäten. Viele private Taxiunternehmen und auch Träger der freien Wohlfahrtsverbände haben besondere Fahrdienste für diese Personengruppen eingerichtet.
Jedes Taxiunternehmen bietet Fahrdienste an! Es gibt vereinzelt Anbieter, die auch Behindertentransporte und liegend Transporte durchführen können. Diese und auch die Angebote der Wohlfahrtsverbände werden in der Auflistung lokaler Hilfsangebote, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, aufgeführt.

 
 

Der Hörakustiker – für Sie unterwegs

Menschen, denen es aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist die Geschäftsräume aufzusuchen, kommt der Mobile Service / Hausbesuchsservice direkt nach Hause, ins betreute Wohnen, ins Pflegeheim oder ins Krankenhaus.
Eines der Angebote des Mobilservice ist ein kostenloser Hörtest- und Kontrolltag, der regelmäßig in vielen Alten- und Pflegeheimen im Einzugsgebiet durchgeführt wird. Dazu gehören ebenfalls die Schulung des Personals, Informationsveranstaltungen zum Thema „Hören“ und feste Kontrolltermine bereits vorhandener Hörgeräte, auch von anderen Anbietern.

Hörsysteme Häusler-mobil:
Frau Kuczmera – Hörakustikerin
Service- und Terminvereinbarung: 0176-1033 6037

 
 

Technische Hilfen

Es gibt inzwischen technische Assistenzsysteme, die den Alltag bequemer und sicherer machen. AAL (Ambient Assisted Living) oder auch das „Smart-Home“ meint die Unterstützung im Alltag. Es handelt sich beispielsweise um eingebaute Sicherheiten im Herd, der sich selbst abschaltet oder Warnzeichen gibt, wenn kein Topf auf der Platte steht oder die Suppe überkocht. Auch Rauchmelder, die man in den einzelnen Zimmern einfach montieren kann, sind für jeden Haushalt wichtig und oft lebensrettend.
Es gibt ergänzend zu den „intelligenten“ Haushaltsgeräten noch weitere hilfreiche Techniksysteme, die z.B. ein zentrales Abschalten der Elektrogeräte in der Nacht oder beim Verlassen der Wohnung ermöglicht. Weitere Beispiele sind „Präsenzmelder“ oder „Falldetektoren“, die einem Pflegedienst oder den Angehörigen melden, wenn etwas nicht stimmt. Die Entwicklung solcher Systeme steht noch am Anfang, bietet aber die Möglichkeit, bei steigendem Pflegebedarf noch allein zu Hause wohnen bleiben zu können.
Der Pflegeberatung und auch die Wohnberatung können Sie über die verschiedenen technischen Systeme informieren.

Weitere Informationen können Sie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung erhalten.

 
 

Taschengeldbörsen

Taschengeldbörsen werden als „Servicebrücken zwischen Jugend und Alter“ verstanden. Sie stellen den Kontakt zwischen älteren und/ oder mobilitätseingeschränkten Menschen und Jugendlichen her, die für die nachfragenden Haushalte einfache und gelegentliche Unterstützungsleistungen gegen ein kleines Taschengeld erbringen. Explizit ausgeschlossen sind originär pflegerische Tätigkeiten sowie alltägliche Haushaltsarbeiten, die zum Aufgabenspektrum von professionellen Dienstleistern oder Pflegepersonal gehören.

Die Zielgruppen der Taschengeldbörse sind

  • auf der Angebotsseite: Schülerinnen und Schüler, in der Regel zwischen 14 und 20 Jahren, die die Möglichkeit erhalten ihr Taschengeld aufzubessern und
  • auf der Nachfrageseite: ältere und/ oder mobilitätseingeschränkte Menschen, die in ihrer Lebensführung unterstützt werden.

Das Engagement der Jugendlichen im Rahmen von Taschengeldbörsen ist eine Art Nachbarschaftshilfe, die es den Bürgerinnen und Bürgern ermöglicht, einfache wohnortnahe und schnelle Hilfe zu erhalten. Dies sind z.B.: Einkäufe erledigen, den Hund ausführen, sowie leichte Gartenarbeiten.
Im Kreis Paderborn gibt es aktuell 2 Taschengeldbörsen:

1. Obolus - Paderborner Taschengeldbörse

Obolus - Paderborner Taschengeldbörse - dient der Förderung des sozialen Engagements von Jugendlichen.
Die Idee von Obolus ist es, Schülern und Schülerinnen im Alter von 14 - 18 Jahren für einfache Tätigkeiten an Privathaushalte zu vermitteln. Durch den Kontakt zwischen den Generationen werden beidseitige Vorurteile abgebaut und Interesse und Verständnis füreinander geweckt.
Als Aufwandsentschädigung ist ein Obolus von 5 Euro pro Stunde vorgesehen. Der zeitliche Rahmen soll pro Tag zwei Stunden und monatlich zehn Stunden für die Jugendlichen nicht überschreiten.
Nähere Informationen und Kontakt:
http://www.obolus-paderborn.de/index.html


2. DASNEZ

Die Taschengeldbörse "dasnez" bietet eine Plattform, bei der sich beide Seiten melden können. Jugendliche, die gerne kleinere, ungefährliche Arbeiten gegen einen Obolus leisten möchten und ältere oder mobilitätseingeschränkte Menschen, die eine entsprechende Unterstützung wünschen.
Die Vermittlung der Angebote und der jugendlichen Nachfrager im Alter von 14 bis 20 Jahren übernimmt ein onlinebasiertes System, das vom Computer, dem Smartphone oder dem Tablet aus aufgerufen werden kann. Den Jugendlichen sollen mindestens 5 Euro je Stunde bezahlt werden. Der Einsatz der Jugendlichen soll auf maximal zwei Stunden täglich sowie zehn Stunden in der Woche begrenzt bleiben.
Die neuartige Taschengeldbörse ist auch als kostenlose App von der Homepage www.dasnez.de herunterzuladen.
Nähere Informationen und Kontakt:
https://www.dasnez.de/#/landing

 
 

Kontakt

Haben Sie Fragen zu den Hilfen und Angeboten oder nicht das gefunden, was Sie suchen?

Dann melden Sie sich einfach bei uns per Mail oder über das untenstehende Kontaktformular!

Frau Becker
Sozialamt

Tel. 05251 308 - 5017
Fax 05251 308 - 895017
E-Mail-Adresse E-Mail senden
mehr erfahren
 

Für die Aktualität und Richtigkeit der Informationen der Dienste und Einrichtungen ist der jeweils zuständige Leistungsanbieter verantwortlich.

Anschrift

Kreis Paderborn
Aldegreverstraße 10 – 14
33102 Paderborn

Kontakt

Telefon: 05251 308 - 0
Telefax: 05251 308 - 8888
E-Mail senden

 
RAL Gütezeichen
Logo Audit Beruf und Familie