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Förderprogramme von Bund, dem Land NRW und der EU im Bereich Forschung, Innovation & Digitalisierung

 
 
 

Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft – Förderwettbewerb

Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) fördert investive Maßnahmen zur energetischen und ressourcenorientierten Optimierung von industriellen und gewerblichen Anlagen und Prozessen, die zur Erhöhung der Energie- und Ressourceneffizienz beziehungsweise zur Senkung des fossilen Energieverbrauchs in Unternehmen beitragen.

Fördergegenstand

Zu den o.g. investiven Maßnahmen gehören insbesondere:

  • Prozess- und Verfahrensumstellungen auf energie- und ressourceneffiziente Technologien, insbesondere die energetische und ressourcenbezogene Optimierung von Produktionsprozessen
  • Nutzung von Abwärme, die durch Prozesse entsteht
  • An Anlagen zur Wärmeversorgung, Kühlung und Belüftung, sofern diese eindeutig und überwiegend für Prozesse zur Herstellung, Weiterverarbeitung oder Veredelung von Produkten eingesetzt werden
  • Energieeffiziente Bereitstellung von Prozesswärme oder -kälte
  • Maßnahmen zur Beschaffung und Errichtung folgender Anlagen zur Prozess-wärmebereitstellung: Solarkollektoranlagen, Anlagen zur Verfeuerung von fester Biomasse und Wärmepumpen
  • Vermeidung von Energie- und Ressourcenverlusten im Produktionsprozess
  • Im Bereich Sensorik, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik (MSR) sowie zugehörige Software zur Dokumentation, Überwachung und Regulierung der Energieverbräuche der optimierten Anlagen und Prozesse, sofern sie die Energieeffizienz erhöhen
  • Maßnahmen zur Prozesswärmebereitstellung aus Solarkollektoranlagen, Biomasse-Anlagen und Wärmepumpen, sofern sie erneuerbare Energiequellen nutzen
  • Die dazu führen, dass statt eines fossilen Energieträgers ein erneuerbarer Energieträger eingesetzt wird
  • Zur Elektrifizierung von Prozessen

Förderfähig sind darüber hinaus Aufwendungen für die Erstellung eines Einsparkonzepts und die Umsetzungsbegleitung der geförderten Investitionsmaßnahme durch externe, unabhängige Energie-Sachverständige.

Zuwendungsempfänger

Antragsberechtigt mit einer Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland sind private Unternehmen, kommunale Unternehmen, freiberuflich Tätige, wenn die Betriebsstätte überwiegend für die freiberufliche Tätigkeit genutzt wird,
und Contractoren, die Maßnahmen für ein antragsberechtigtes Unternehmen durchführen.

Förderhöhe und Voraussetzungen

Die Fördermittel werden in einem wettbewerblichen Verfahren verteilt. Gefördert werden die Projekte mit der besten Fördereffizienz, das heißt die Projekte mit der höchsten jährlichen CO2-Einsparung je Fördereuro.
Eine festgelegte Förderquote gibt es nicht: Antragsstellende entscheiden im vorgegebenen Rahmen selbst, welche Förderung Sie für die geplante Maßnahme beantragen. Die Förderquote kann bis zu 60 Prozent der förderfähigen Kosten betragen. Die maximale Förderung pro Vorhaben liegt bei 10 Mio. €.

Details und Antragstellung

Es sind mehrere Wettbewerbsrunden pro Jahr mit entsprechenden Stichtagen und Budget vorgesehen. Wird das in einer Wettbewerbsrunde zur Verfügung stehende Budget um 50 Prozent überzeichnet, kann die Runde vorzeitig beendet werden.

Das Auswahlverfahren erfolgt zweistufig: 1. Einreichen einer Projektskizze, 2. Aufforderung zur formellen Antragstellung.

Die Skizzen-Vorlagen sind hier zu finden.

Die Einreichung der Skizzen erfolgt bei der VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, direkt zur E-Mail

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BMWi-Innovationsgutscheine (go-inno)

Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) fördert externe Beratungsleistungen zur Vorbereitung und Durchführung von Produkt- und technischen Verfahrensinnovationen in Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft einschließlich des Handwerks.

Fördergegenstand

Die Förderung erfolgt ohne thematische Einschränkung auf bestimmte Technologien, Produkte, Branchen oder Wirtschaftszweige.

Zwei Leistungsstufen sind möglich:

  • Potenzialanalyse und
  • Realisierungskonzept.

Zuwendungsempfänger

Antragsberechtigt sind autorisierte Beratungsunternehmen. Begünstigt werden Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und des Handwerks

  • mit technologischem Potenzial,
  • Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland,
  • die weniger als 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen und einen Jahresumsatz oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens EUR 20 Millionen haben und
  • die eigenständige Unternehmen im Sinne der KMU-Definition der EU sind.

Förderhöhe und Voraussetzungen

Die Förderung erfolgt als Zuschuss zu den entstehenden Beratungskosten. Der Umfang der Förderung beträgt für beide Leistungsstufen bis zu 50 Prozent der förderfähigen Ausgaben. Für einen Beratertag sind Ausgaben von bis zu EUR 1.100 förderfähig.

Die Höhe der Förderung beträgt für die Potenzialanalyse 8-10 Beratertage in einem Förderzeitraum von bis zu 3 Monaten; für das Realisierungskonzeot 20-25 Beratertage in einem Förderzeitraum von bis zu einem Jahr.

Ein Unternehmen kann pro Kalenderjahr bis zu 5 Innovationsgutscheine mit einem Förderwert von insgesamt maximal EUR 20.000 in Anspruch nehmen.

Details und Antragstellung

Interessierte Unternehmen wenden sich an ein autorisiertes Beratungsunternehmen.

Link zu go-inno

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Circular Economy – CircularCities.NRW

Ministerien für Umwelt, Naturschutz und Verkehr, Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung

Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt auf Grundlage der EFRE/JTF-Rahmenrichtlinie NRW Gemeinden und Kreise (Kommunen) in Nordrhein-Westfalen dabei, innovative Maßnahmen für den Übergang in eine Circular Economy in umfassender Weise umzusetzen.

Fördergegenstand

Es werden Maßnahmen aus den folgenden vier Themenbereichen gefördert

  • Themenbereich 1: Innovationsvorhaben im Bereich der Circular Economy
  • Themenbereich 2: Investitionsvorhaben im Bereich der Circular Economy
  • Themenbereich 3: Einstellung von Circular Economy Beauftragten
  • Themenbereich 4: Aktivierungs- und Sensibilisierungsmaßnahme

In einem geförderten Projekt müssen mindestens  zwei Maßnahmen durchgeführt werden, davon mindestens eine Maßnahme aus den Themenbereichen 1 oder 2 und eine weitere Maßnahme aus dem Themenbereich 4

Zuwendungsempfänger

Teilnahmeberechtigt sind:

  • Kleine und mittlere Unternehmen
  • Kommunen
  • Kommunale Unternehmen und Einrichtungen
  • Forschungs- und Bildungseinrichtungen
  • Kammern, Vereine und Stiftungen

Die o. g. Teilnahmeberechtigten müssen ihren Sitz oder eine Niederlassung in Nordrhein-Westfalen haben. Ebenfalls teilnahmeberechtigt ist, wer seinen Sitz oder eine Niederlassung in der Europäischen Union hat, wenn das Vorhaben vorwiegend in Nordrhein-Westfalen durchgeführt und verwertet wird.

Förderhöhe und Voraussetzungen

Die Förderung erfolgt als Zuschuss.

Die Höhe der möglichen Fördersätze hängt von der Art der Antragstellenden, von der Größe des antragstellenden Unternehmens und der Art des zur Förderung beantragten Vorhabens in Abhängigkeit von den beihilferechtlichen Vorschriften ab. Grundsätzlich können Vorhaben in Abhängigkeit von der Notwendigkeit der Förderung mit bis zu maximal 90% der zuwendungsfähigen Ausgaben gefördert werden.

Die Förderung ist an bestimmte Bedingungen geknüpft, u. a. noch kein Beginn des Vorhabens vor Bewilligung der Zuwendung und die Durchführung des Vorhabens  von zwei oder mehreren Teilnahmeberechtigten zusammen (mindestens eine Kommune).

Details und Antragstellung

Das Antragsverfahren ist zweistufig. Zunächst ist die Projektskizze über das Submission Tool zu festgelegten Einreichungsterminen bei der Innovations-förderagentur NRW (IN.NRW) ein. Wird die Projektskizze positiv bewertet, kann der Antrag über das EFRE-Online-Portal bei der Innovationsförderagentur NRW gestellt werden.

Nähere Informationen zum Innovationswettbewerb erhalten Sie hier.

Logo Ministerium fürUmwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen
Logo EFRE-JTF-Programm 2021-2027
 

Circular Economy – CircularCities.NRW

Ministerien für Umwelt, Naturschutz und Verkehr, Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung

Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt auf Grundlage der EFRE/JTF-Rahmenrichtlinie NRW Gemeinden und Kreise (Kommunen) in Nordrhein-Westfalen dabei, innovative Maßnahmen für den Übergang in eine Circular Economy in umfassender Weise umzusetzen.

Fördergegenstand

Es werden Maßnahmen aus den folgenden vier Themenbereichen gefördert

  • Themenbereich 1: Innovationsvorhaben im Bereich der Circular Economy
  • Themenbereich 2: Investitionsvorhaben im Bereich der Circular Economy
  • Themenbereich 3: Einstellung von Circular Economy Beauftragten
  • Themenbereich 4: Aktivierungs- und Sensibilisierungsmaßnahme

In einem geförderten Projekt müssen mindestens  zwei Maßnahmen durchgeführt werden, davon mindestens eine Maßnahme aus den Themenbereichen 1 oder 2 und eine weitere Maßnahme aus dem Themenbereich 4

Zuwendungsempfänger

Teilnahmeberechtigt sind:

  • Kleine und mittlere Unternehmen
  • Kommunen
  • Kommunale Unternehmen und Einrichtungen
  • Forschungs- und Bildungseinrichtungen
  • Kammern, Vereine und Stiftungen

Die o. g. Teilnahmeberechtigten müssen ihren Sitz oder eine Niederlassung in Nordrhein-Westfalen haben. Ebenfalls teilnahmeberechtigt ist, wer seinen Sitz oder eine Niederlassung in der Europäischen Union hat, wenn das Vorhaben vorwiegend in Nordrhein-Westfalen durchgeführt und verwertet wird.

Förderhöhe und Voraussetzungen

Die Förderung erfolgt als Zuschuss.

Die Höhe der möglichen Fördersätze hängt von der Art der Antragstellenden, von der Größe des antragstellenden Unternehmens und der Art des zur Förderung beantragten Vorhabens in Abhängigkeit von den beihilferechtlichen Vorschriften ab. Grundsätzlich können Vorhaben in Abhängigkeit von der Notwendigkeit der Förderung mit bis zu maximal 90% der zuwendungsfähigen Ausgaben gefördert werden.

Die Förderung ist an bestimmte Bedingungen geknüpft, u. a. noch kein Beginn des Vorhabens vor Bewilligung der Zuwendung und die Durchführung des Vorhabens  von zwei oder mehreren Teilnahmeberechtigten zusammen (mindestens eine Kommune).

Details und Antragstellung

Das Antragsverfahren ist zweistufig. Zunächst ist die Projektskizze über das Submission Tool zu festgelegten Einreichungsterminen bei der Innovations-förderagentur NRW (IN.NRW) ein. Wird die Projektskizze positiv bewertet, kann der Antrag über das EFRE-Online-Portal bei der Innovationsförderagentur NRW gestellt werden.

Nähere Informationen zum Innovationswettbewerb erhalten Sie hier.

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Erforschung, Entwicklung und Nutzung von Methoden der Künstlichen Intelligenz in KMU

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zur Nutzung von Methoden der KI.

Fördergegenstand

Gefördert werden Einzel- oder Verbundvorhaben zu folgenden Themen:

  • automatisierte Informationsaufbereitung,
  • digitale Assistenten,
  • Computer Vision/Bildverstehen,
  • Sprach- und Textverstehen,
  • datengetriebene Systeme und Datenengineering sowie
  • Grundfragen zu intelligenten Systemen.

Zuwendungsempfänger

Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der gewerblichen Wirtschaft und im Rahmen eines Verbundprojekts mit einem KMU auch

  • junge Unternehmen (Start-ups),
  • Unternehmen, welche die KMU-Kriterien nicht erfüllen,
  • Hochschulen,
  • außeruniversitäre Forschungseinrichtungen,
  • Verbände,
  • Vereine und
  • sonstige Organisationen mit Forschungsinteresse als Technologielieferant oder Testanwender.

Förderhöhe und Voraussetzungen

Die Förderung erfolgt als Zuschuss für einen Zeitraum von meistens 2 bis höchstens 3 Jahren.

Die Fördersätze unterscheiden sich je nach Anwendungsnähe des Vorhabens und Antragsteller/in (also ob z. B. mittleres oder großes Unternehmen, KMU, Start-up oder Hochschule), betragen aber mindestens bis zun 25 % der förderfähigen Kosten.

Die Förderung ist an verschiedene Bedingungen geknüpft, u. a. Betriebsstätte, Niederlassung oder sonstige Einrichtung in Deutschland, schriftliche Koopera-tionsvereibarung bei Verbundprojekten und Nutzung der Ergebnisse des Vorhabens nur in Deutschland oder dem Europäischen Wirtschaftsraum und der Schweiz.

Details und Antragstellung

Das Förderverfahren ist zweistufig. In der 1. Stufe reichen Sie eine Projektskizze bei dem DLR Projektträger ein. Bewertungsstichtage für Projektskizzen sind jeweils der 15.4. und der 15.10. eines Jahres. Letzter Stichtag ist der 15.10.2023.

In der 2. Verfahrensstufe werden Sie für Ihre positiv bewertete Projektskizze aufgefordert, einen förmlichen Förderantrag einzureichen. Für die Erstellung Ihres Antrags nutzen Sie bitte das elektronische Antragssystem easy-Online.

Bundesministerium für Bildung und Forschung
 

EU-Innovationsfonds

Europäische Union

Der EU-Innovationsfonds ist ein Finanzierungsinstrument zur Erfüllung der Verpflichtungen der EU im Rahmen des Pariser
Abkommens und dem Ziel, bis 2050 ein klimaneutrales Europa zu schaffen. Das EU Emissionshandelssystem (EU ETS) stellt die Einnahmen für den Innovationsfonds aus der Versteigerung von 530 Mio. Zertifikaten von 2020 bis 2030 sowie nicht
ausgegebene Mittel aus dem NER300 Programm bereit. Für den Zeitraum 2020 bis 2030 wird sich der Fonds je nach
Kohlenstoffpreis auf etwa EUR 40 Mrd. belaufen (bei EUR 75/tCO2).

Fördergegenstand

Gefördert werden

  • innovative kohlenstoffarme Technologien und Prozesse in energieintensiven Industrien, einschließlich Produkten, die kohlenstoffintensive Industrien ersetzen,
  • Kohlenstoffabscheidung und verwertung (CCU),
  • Bau und Betrieb der Kohlenstoffabscheidung und speicherung (CCS),
  • innovative erneuerbare Energieerzeugung sowie
  • Speicherung von Energie.

Zuwendungsempfänger

Antragsberechtigt sind Unternehmen sowie nationale und europäische Konsortien.

Förderhöhe und Voraussetzungen

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses. Finanziert werden bis zu 60% der zusätzlichen Kapital und Betriebskosten im Zusammenhang mit der Innovation, sowie bis zu 60% der Kapitalkosten bei kleinen Projekten.

Die Auswahl der Projekte erfolgt anhand der nachfolgenden Kriterien:

  1. Wirksamkeit der Vermeidung von Treibhausgasemissionen
  2. Grad der Innovation
  3. Projektreife (technisch, finanziell, operational)
  4. Skalierbarkeit
  5. Kosteneffizienz

Die Projekte müssen bei Planung , Geschäftsmodells und finanzieller und
rechtlicher Struktur hinreichend ausgereift sein. Informationen zur Auslegung und Bewertungsmethode der Kriterien sind im jeweils aktuellen Aufruf zur Einreichung zu finden.

Details und Antragstellung

Während der Laufzeit des Programms wird es regelmäßige Aufrufe zur Einreichung von Vorschlägen über das Funding & Tender-Portal geben.Antragsstelle ist die Europäische Exekutivagentur für Klima, Infrastruktur und Umwelt (CINEA). Die CINEA veröffentlicht pro Jahr zwei Förderaufrufe: Für kleine Projekte im Frühjahr und für kleine, mittlere und große Projekte im Herbst jeden Jahres.

Link zum Förderporgramm EU-Innovationsfonds

Europäische Union
 

Forschungsinfrastrukturen.NRW

Ministerien für Umwelt, Naturschutz und Verkehr, Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung

Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt auf Grundlage der EFRE/JTF-Rahmenrichtlinie Betriebe und Forschungseinrichtungen dabei, die erforderlichen Infrastrukturen aufzubauen, um die Innovationsstrukturen in NRW zukunftssicher zu gestalten, aktuelle Innovationsentwicklungen zu erkennen und abzudecken.

Fördergegenstand

Gefördert werden die Anschaffung von Geräten, Anlagen und die dafür erforderlichen baulichen Maßnahmen sowie damit verbundene Dienstleistungen. Des Weiteren können projektbezogene Personal- und Sachausgaben für ein umsetzungsorientiertes begleitendes Forschungs- und Entwicklungsprojekt angesetzt werden.

Zuwendungsempfänger

Teilnahmeberechtigt sind:

  • Kleine und mittlere Unternehmen
  • Kommunale Unternehmen und Einrichtungen
  • Forschungs- und Bildungseinrichtungen
  • Kammern, Vereine und Stiftungen

Die o. g. Teilnahmeberechtigten müssen ihren Sitz oder eine Niederlassung in Nordrhein-Westfalen haben. Ebenfalls teilnahmeberechtigt ist, wer seinen Sitz oder eine Niederlassung in der Europäischen Union hat, wenn das Vorhaben vorwiegend in Nordrhein-Westfalen durchgeführt und verwertet wird.

Förderhöhe und Voraussetzungen

Die Förderung erfolgt als Zuschuss.

Die Höhe des möglichen Fördersatzes hängt von der Art der Antragstellenden, von
der Größe des antragstellenden Unternehmens und der Art des zur Förderung be-
antragten Vorhabens in Abhängigkeit von den beihilferechtlichen Vorschriften ab.
Grundsätzlich können Vorhaben in Abhängigkeit von der Notwendigkeit der Förde-
rung mit bis zu maximal 90 % der zuwendungsfähigen Ausgaben gefördert wer-
den.

Die Förderung ist an bestimmte Bedingungen geknüpft, u. a. noch kein Beginn des Vorhabens vor Bewilligung der Zuwendung und Sicherung der Gesamtfinanzierung.

Details und Antragstellung

Das Antragsverfahren ist zweistufig. Zunächst ist die Projektskizze über das Submission Tool zu festgelegten Einreichungsterminen (drei Einreichungsfristen, letztmalig am 31.03.2025) bei der Innovations-förderagentur NRW (IN.NRW) ein. Wird die Projektskizze positiv bewertet, kann der Antrag über das EFRE-Online-Portal bei der Innovationsförderagentur NRW gestellt werden.

Nähere Informationen zum Innovationswettbewerb erhalten Sie hier.

Logo Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen
Logo EFRE-JTF-Programm 2021-2027
 

Förderung von Unternehmensberatungen für KMU

Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, Europäischer Sozialfonds Plus

Die Europäische Union fördert zusammen mit dem Bundesmministerium für Wirtschaft und Klimaschutz über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) das Programm "Förderung von Unternehmensberatungen für KMU in Deutschland.

Fördergegenstand

Ziel des Programms ist es, die Erfolgsaussichten, die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit sowie die Beschäftigungs- und Anpassungsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen zu stärken. Um dies zu erreichen können sich Unternehmen von qualifizierten Beraterinnen und Beratern zu allen wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung beraten lassen

Zuwendungsempfänger

Antragsberechtigt sind Kleinstunternehmen, kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Angehörige der Freien Berufe gemäß KMU-Definition der EU mit Sitz und Geschäftsbetrieb oder einer Zweigniederlassung in der Bundesrepublik Deutschland.

Förderhöhe und Voraussetzungen

Die Förderung ist an folgende Bedingungen geknüpft:

  • Die Beratungen müssen konzeptionell durchgeführt werden, indem nach einer Analyse der Unternehmenssituation die Schwachstellen benannt und konkrete Handlungsempfehlungen gegeben werden.
  • Es werden nur Einzelberatungen gefördert, nicht jedoch Seminare, Workshops oder Gruppenveranstaltungen.
  • Die Beratung muss von selbstständigen Beraterinnen oder Beratern beziehungsweise Beratungsunternehmen durchgeführt werden, die über die erforderlichen Fähigkeiten verfügen.
  • Die Beraterinnen und Berater müssen ein geeignetes Qualitätssicherungsinstrument in Form eines anerkannten Zertifikats oder eines dokumentierten Qualitätshandbuchs nachweisen.
  • Eine ordnungsgemäße Geschäftsführung und die richtlinienkonforme Durchführung der Beratung müssen gewährleistet werden.

Die Förderung wird als Zuschuss gezahlt. Die Höhe des Zuschusses beträgt je nach Region bis zu 80 Prozent der förderfähigen Kosten. Die maximal förderfähigen Beratungskosten betragen EUR 2.800.

Details und Antragstellung

Der Antrag ist über eine Leitstelle einzureichen. Die Kontaktdaten der Leitstellen sind online bei dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Der Antrag ist vor Beginn der geplanten Beratung online über die Antragsplattform des BAFA zu stellen.

Jedes Unternehmen kann bis 31.12.2026 maximal 5 Anträge auf Förderung stellen, jedoch nicht mehr als 2 pro Jahr. Dabei müssen Sie die De-minimis-Höchstgrenzen beachten.

Link zum Programm Förderung von Unternehmnesberatungen für KMU

Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz
Kofinanzierung Europäische Union
 

go-digital

Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) unterstützt kleine oder mittelständische Unternehmen, auch im Handwerk, wenn Sie Ihre IT-Systeme auf- oder ausbauen möchten.

Autorisierte Beratungsunternehmen übernehmen Ihre fachliche Beratung und Begleitung in den folgenden 5 Modulen:

  • Modul 1 – Digitalisierungsstrategie
  • Modul 2 – IT-Sicherheit
  • Modul 3 – Digitalisierte Geschäftsprozesse
  • Modul 4 – Datenkompetenz (go-data)
  • Modul 5 – Digitale Markterschließung

Die Beratungsleistungen können folgende Bestandteile enthalten:

  • optionale Potenzialanalyse
  • Umsetzungsleistung

Zuwendungsempfänger

Antragsberechtigt sind autorisierte Beratungsunternehmen. Diese beantragen die Förderung für das begünstigte Unternehmen. In begründeten Ausnahmefällen kann in begrenztem Umfang die Hinzuziehung eines sachverständigen Dritten beantragt werden.

Begünstigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft einschließlich des Handwerks mit technologischem Potenzial und einer Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland, die weniger als 100 Mitarbeitende beschäftigen und einen Jahresumsatz oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens EUR 20 Millionen erwirtschaften.

Förderhöhe und Voraussetzungen

Die Förderung erfolgt als Zuschuss. Die Höhe des Zuschusses beträgt bis zu 50 Prozent der förderfähigen Ausgaben. Ein Beratertag wird dabei mit maximal EUR 1.100 gefördert. Förderfähig sind bis zu 30 Beratertage. Die Beratung sollte die Dauer von 6 Monaten nicht überschreiten. 2 jahre nach Beendigung der geförderten Beratungsleistung kann eine erneute Förderung beantragt werden.

Details und Antragstellung

Link zum Programm go-digital

Antragstellung nur über ein autorisiertes Beratungsunternehmen.

Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz
 

Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (IGP)

Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) ermöglicht mit dem Innovationsprogramm für Geschäfts-modelle und Pionierlösungen (IGP) die Realisierung vielversprechender nichttechnischer Innovationen von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU).

Fördergegenstand

Gefördert werden Projekte mit hohem Neuigkeitswertdes Ansatzes; einer klaren Differenz zu bisherigen Lösungen sowie möglichem Leuchtturmeffekt. Zum Beispiel neue Dienstleistungen, Prozesse, Organisationsweisen, Marketing-konzepte, neue Geschäftsmodelle, Designansätze inklusive neue Formen der Technologienutzung.

Zuwendungsempfänger

Startups, Mittelständler und Kleinstunternehmen, inklusive Selbstständige, Freiberufler, gemeinnützige Unternehmen nach steuerrechtlicher Definition, wie gGmbH oder gUG. Die KMU-Definition der EU muss eingehalten werden. Des Weiteren mit Unternehmen kooperierende, nichtwirtschaftlich tätige Forschungs-einrichtungen.

Förderhöhe und Voraussetzungen

Folgende Projektformen werden gefördert: 

  • Machbarkeitsprojekte in der innovativen Frühphase mit 12 Monaten Projektluafzeit und max. 80.000 EUR Kosten je Einzel- und 150.000 EUR bei Kooperationsprojekten.
  • Marktreifeprojekte zur Ausreifung von Innovationen mit 24 Monaten Projektlaufzeit und und max. 330.000 EUR Kosten bei Einzel- und 600.000 € bei Kooperationsprojekten.

Die Zuwendung wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss auf Grundlage der De-minimus Verordnung gewährt. Die Fördersätze variieren je nach Projektform sowie Größe und Art der Antragsteller (45 -75 Prozent).

Details und Antragstellung

Das Antragsverfahren im IGP ist zweistufig. Die Auswahl der Förderprojekte erfolgt im Rahmen von thematischen Ausschreibungsrunden („Calls“), die voraussichtlich ungefähr im Halbjahresrhythmus veröffentlicht werden.

Die Skizzen sind hier einzureichen.

Link zum IGP

Logo Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz
 

Innovationswettbewerb GreenEconomy.IN.NRW

Ministerien für Umwelt, Naturschutz und Verkehr sowie  Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Norhein-Westfalen, Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung

Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt auf Grundlage der EFRE/JTF-Rahmenrichtlinie NRW bei Forschungs-, Innovations- und Entwicklungsvorhaben zum Klima- und Umweltschutz, zur Ressourcenschonung, zirkulären Wertschöpfung und zur Anpassung an den Klimawandel.

Fördergegenstand

Gefördert werden Forschungs-, Innovations- und Entwicklungsvorhaben im vorwettbewerblichen Bereich aus den Themenfeldern

  • Umweltwirtschaft: Innovationen, die zur Entwicklung umweltfreundlicher, klimaschützender, ressourcenschonender Produkte, Verfahren und Dienstleistungen beitragen.
  • Circular Economy: Innovationen mit dem Ziel der Ressourceneinsparung und der Entwicklung zirkulärer Produkte und Geschäftsmodelle
  • Klimaanpassung: Innovative Vorhaben zur Steigerung der Klimaresilienz

Zuwendungsempfänger

Der Wettbewerb richtet sich an:

  • kleine und mittlere Unternehmen (KMU)
  • große Unternehmen (nur in Kooperation mit KMU)
  • Forschungs- und Bildungseinrichtungen
  • Kammern, Vereine und Stiftungen

Förderhöhe und Voraussetzungen

Die Förderung erfolgt als Zuschuss.

Die Höhe der möglichen Fördersätze hängt von der Art der Antragstellenden, von der Größe des antragstellenden Unternehmens und der Art des zur Förderung beantragten Vorhabens in Abhängigkeit von den beihilferechtlichen Vorschriften ab. Grundsätzlich können Vorhaben in Abhängig-keit von der Notwendigkeit der Förderung mit bis zu maximal 90% der zuwendungsfähigen Ausgaben gefördert werden.

Die Förderung ist an bestimmte Bedingungen geknüpft, u. a. noch kein Beginn des Vorhabens vor Bewilligung der Zuwendung, vorwiegende Durchführung und Verwertung in NRW und Ziel der Überführung der Projektergebnisse in marktgerechte Produkte zu einem späteren Zeitpunkt.

Details und Antragstellung

Das Antragsverfahren ist zweistufig. Zunächst ist die Projektskizze über das Submission Tool zu festgelegten Einreichungsterminen bei der Innovations-förderagentur NRW (IN.NRW) ein. Wird die Projektskizze positiv bewertet, kann der Antrag über das EFRE-Online-Portal bei der Innovationsförderagentur NRW gestellt werden.

Nähere Informationen zum Innovationswettbewerb erhalten Sie hier.

Logo Ministerium fürUmwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen
Logo Ministerium für Wirtschaft, Indsutrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen
Logo EFRE-JTF-Programm 2021-2027
 

Innovationswettbewerb Industrie.IN.NRW

Ministerien für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Norhein-Westfalen, Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung

Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt auf Grundlage der EFRE/JTF-Rahmenrichtlinie NRW bei wettbewerbsfähigen Innovationen als Verbundvorhaben von Wirtschaft und Wissenschaft, mit denen weltmarktfähige Produkte (weiter-)entwickelt und Lösungen für die Transformation der Industrie bereitgestellt werden.

Fördergegenstand

Gefördert werden Vorhaben in den Technologiefeldern „ Innovative Werkstoffe“ und „Intelligente Produktion“, die die Wertschöpfungskette von der Werkstofferzeugung über die Werkstoffverarbeitung bis hin zur Werkstoffverwertung schließen und umfassend abbilden.

Zuwendungsempfänger

Antragsberechtigt sind

  • kleine und mittlere Unternehmen,
  • Kommunen,
  • kommunale Unternehmen und Einrichtungen,
  • Forschungs- und Bildungseinrichtungen,
  • Kammern, Vereine und Stiftungen

mit Sitz oder Niederlassung in Nordrhein-Westfalen oder in der Europäischen Union, wenn das Vorhaben vorwiegend in Nordrhein-Westfalen durchgeführt und verwertet wird. Großunternehmen werden nur bei einer Kooperation mit kleinen und mittelständischen Unternehmen gefördert.

Förderhöhe und Voraussetzungen

Die Förderung erfolgt als Zuschuss. 

Die Höhe des Zuschusses beträgt für

  • kleine Unternehmen 60 Prozent bis 80 Prozent,
  • mittlere Unternehmen 50 Prozent bis 75 Prozent,
  • Großunternehmen 40 Prozent bis 65 Prozent und
  • Einrichtungen, die das Projekt im nichtwirtschaftlichen Bereich durchführen (zum Beispiel Forschungs- und Bildungseinrichtungen) 90 Prozent

der zuwendungsfähigen Ausgaben bei einer Projektlaufzeit von maximal 36 Monaten.

Details und Antragstellung

Das Antragsverfahren ist zweistufig. Zunächst ist die Projektskizze über das Submission Tool zu festgelegten Einreichungsterminen bei der Innovations-förderagentur NRW (IN.NRW) ein. Wird die Projektskizze positiv bewertet, kann der Antrag über das EFRE-Online-Portal bei der Innovationsförderagentur NRW gestellt werden.

Nähere Informationen zum Innovationswettbewerb erhalten Sie hier.

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Innovative Klimaschutzprojekte

Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) fördert umsetzungsorientierte, nicht-investive Projekte zur Entwicklung und Erprobung innovativer Ansätze im Klimaschutz sowie deren bundesweite Verbreitung und Verankerung.

Fördergegenstand

Gefördert werden innovative Klimaschutzprojekte in den Bereichen Kommunen, Verbraucher, Wirtschaft und Bildung, die in den vielfältigen, klimarelevanten Handlungsfeldern substanzielle Beiträge zu den Klimaschutzzielen der Bundesregierung leisten und eine bundesweite Sichtbarkeit aufweisen und die den Vorgaben der Themencalls entsprechen.

Die Förderung erfolgt in drei Modulen:

  • Innerhalb des Moduls 1 sollen innovative Projektideen entwickelt und pilothaft erprobt werden.
  • Durch Modul 2 sollen bereits erprobte und erfolgreiche Ansätze gestärkt sowie verstetigt werden.
  • Modul 3 adressiert Organisationen, die bundesweit durch lokale Einrich-tungen vertreten sind und in diesen bereits erprobte Klimaschutz-maßnahmen umsetzen möchten. Ziel ist die lokale Verankerung von Maßnahmen an zahlreichen Standorten bundesweit.

Nicht gefördert werden Baumaßnahmen sowie Forschungs- und Entwicklungsprojekte.

Zuwendungsempfänger

Antragsberechtigt sind alle juristischen Personen des öffentlichen und privaten Rechts. Nicht antragsberechtigt sind natürliche Personen. Für kommunale Eigenbetriebe ohne eigene Rechtspersönlichkeit ist die jeweilige Kommune antragsberechtigt.

Förderhöhe und Voraussetzungen

Die Zuwendung wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Gefördert werden projektbezogene Ausgaben bzw. Kosten, die im Rahmen einer wirtschaftlichen und sparsamen Kalkulation zur Erreichung der Projektziele erforderlich sind.

Details und Antragstellung

Das Antragsverfahren für die Förderung von innovativen Klimaschutzprojekten ist grundsätzlich zweistufig. In Abständen werden hier Themenaufrufe mit entsprechenden Stichtagen veröffentlicht, zu denen Projektskizzen eingereicht werden können.

Das easy-Online-Formular zur Einreichung von Projektskizzen wird am 15. Juni 2023 freigeschaltet.

Anprechpartner ist die Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH mit folgenden Kontaktdaten:

030 - 700 181-974

nki-innovative-klimaschutzprojekte@z-u-g.org

Logo Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz
 

KMU-innovativ

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind in vielen Bereichen Vorreiter des technologischen Fortschritts. Mit der Förder-initiative KMU-innovativ unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Spitzenforschung im deutschen Mittelstand.

In vielen Bereichen der Spitzenforschung sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) Vorreiter des technologischen Fortschritts. Mit KMU-innovativ will das BMBF die Beantragung und Bewilligung von Fördermitteln für KMU vereinfachen. Ein zentraler Lotsendienst hilft in allen Fragen weiter, verbindliche Bearbeitungs-fristen geben Planungssicherheit. KMU-innovativ ist in Technologiefeldern integriert, die für Deutschlands Zukunft besonders wichtig sind:.

Technologiefelder

Lotsendienst

Über das Beratungstelefon als Lotsendienst können alle Fragen rund um KMU-innovativ schnell und umfassend geklärt werden. Die Kontaktdaten lauten wie folgt:

0800 2623-009

lotse@kmu-innovativ.de

Weitere Informationen zum Lotensedienst sind dem Flyer zu entnehmen.

Logo Bundesministerium für Bildung und Forschung
 

Mittelstand Innovativ & Digital Nordrhein-Westfalen

Mit dem Programm Mittelstand Innovativ & Digital (MID) stärkt das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie (MWIKE) KMUs darin, die Innovationskraft ihrer Betriebe zu digitalisieren, ihre Produkte, Dienstleistungen und Produktionsverfahren digital weiterzuentwickeln und so auch in Zukunft einer der wirtschaftlichen Motoren des Landes zu sein.

Mittelstand Innovativ & Digital gliedert sich in drei Teilprogramme mit unterschiedlichen Ausrichtungen:


MID-Gutscheine für externe Unterstützung zur Initiierung und Umsetzung von Innovations- und Digitalisierungsmaßnahmen in kleinen und mittleren Unternehmen mit Sitz in Nordrhein-Westfalen.

• MID-Digitalisierung: Beauftragung eines externen Dienstleister zur Analyse und Umsetzung digitaler Produkte und Dienstleistungen sowie digitaler Prozesse für Ihr Unternehmen. Solche Auftragsvorhaben werden mit bis zu 15.000 Euro gefördert. Als Auftragnehmer kommen Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen der freien Wirtschaft infrage.

• MID-Analyse: Durchführung von Vorab-Untersuchungen und Analysen durch eine Hochschule oder eine Forschungseinrichtung. Die Förderung des MID-Analyse ist mit bis zu 15.000 Euro dotiert.

• MID-Innovation: Ausgestaltung Ihres Innovationvorhabens bis zur Markt- bzw. Produktionsreife durch umsetzungsorientierte Beratungs- und Entwicklungs-leistungen einer Hochschule oder Forschungseinrichtung. Unternehmen erhalten dafür eine Förderung bis maximal 40.000 Euro.


MID-Assistent/in für kleine Unternehmen mit Sitz in Nordrhein-Westfalen und weniger als 50 Mitarbeitenden, von denen maximal fünf einen akademischen Abschluss haben.

• Die MID-Assistenz soll Arbeitsplätze schaffen und gleichzeitig den Wissens- und Technologietransfer in einen Betrieb hinein vorantreiben: Junge Hochschul-absolventinnen und -absolventen werden als MID-Assistent/in im Unternehmen angestellt, um ihr frisch erworbenes Wissen in einem konkreten Digitalisierungs- oder Innovationsprojekt einzubringen.

•  Unternehmen können zwischen einem oder mehreren aus den folgenden drei Förderschwerpunkten wählen: Digitale Produkte und Dienstleistungen, Prototypen und MVP ("Minimum Viable Products") sowie grüne Transformation.

Abhängig von der Zahl der bereits im Unternehmen vorhandenen Mitarbeitenden mit akademischem Abschluss erhält das Unternehmen einen Lohnzuschuss von maximal 48.000 Euro pro Jahr (noch keine akademischen Abschlüsse im Unternehmen) oder maximal 33.000 Euro pro Jahr (bei 1-5 Mitarbeitenden mit akademischem Abschluss). Die Förderung läuft über zwei Jahre.


MID-Digitale Sicherheit für kleine und mittlere Unternehmen mit Sitz in Nordrhein-Westfalen.

• Mit dem Teilprogramm MID-Digitale Sicherheit sollen potenzielle Sicherheits-lücken im eigenen Betrieb – egal, ob es um Software oder menschliches Verhalten geht – erkannt und behoben werden. Ziel ist der Schutz vor cyberkriminellen Bedrohungen und die erhöhte Resilienz gegenüber Angriffen. MID-Digitale Sicherheit fördert Maßnahmen aus drei Schwerpunkten, die beliebig miteinander kombiniert werden können (Schwerpunkt A: Analyse des Ist-Zustands in der Organisation, Schwerpunkt B: Faktor Mensch und Schwerpunkt C: Software für den IT-Basisschutz).

Kleinst- und kleine Unternehmen erhalten eine Förderung von 80 % der förderfähigen Kosten; mind. 4.000 Euro, max. 15.000 Euro. Mittlere Unternehmen 60 % der förderfähigen Kosten; ebenfalls mind. 4.000 Euro, max. 15.000 Euro.


Details und Antragstellung

Die Antragstellung erfolgt ausschließlich online. Weitere Details auch zu Bedingungen und Antragstellung finden Sie hier.

Logo Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Kilmaschutz und Energie des Landes NRW
 

NRW-Patent-Validierung

Ministerium für  Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Norhein-Westfalen, Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung

Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt Hochschulen oder Forschungseinrichtungen auf Grundlage der EFRE/JTF-Rahmenrichtlinie NRW bei Vorhaben zur Steigerung der Anwendungsreife Ihrer Erfindungen und ihrer anwendungsorientierten Validierung.

Fördergegenstand

Gefördert werden sowohl die Erstellung eines proof-of-concepts als auch die Entwicklung von Demonstratoren oder Prototypen. Die Förderung erfolgt in 2 Phasen:

  • Phase 1: nichtwirtschaftliche Vorhaben zur Validierung von Patenten an Hochschulen und Forschungseinrichtungen;
  • Phase 2 (optional): Verbundvorhaben von Wissenschaft und Wirtschaft (kleine und mittlere Unternehmen), in denen erfolgreiche Vorhaben der Phase 1 weiterentwickelt werden.

Zuwendungsempfänger

Der Aufruf richtet sich an:

  • kleine und mittlere Unternehmen
  • Forschungs- und Bildungseinrichtungen

Förderhöhe und Voraussetzungen

Die Förderung erfolgt als Zuschuss. Die Höhe der möglichen Fördersätze hängt von der Art der Antragstellenden, von der Größe des antragstellenden Unternehmens und der Art des zur Förderung beantragten Vorhabens in Abhängigkeit von den beihilferechtlichen Vorschriften ab. Grundsätzlich können Vorhaben in Abhängig-keit von der Notwendigkeit der Förderung mit bis zu maximal 90% der zuwendungsfähigen Ausgaben gefördert werden.

Die Förderung ist an bestimmte Bedingungen geknüpft, u. a. noch kein Beginn des Vorhabens vor Bewilligung der Zuwendung, schwerpunktmäßige Durchführung des Projekts in NRW und bereits erfolte Anmedlung der Erfindungen durch den/die Antragstellenden zum Patent.

Details und Antragstellung

Das Antragsverfahren ist einstufig. Der Antrag ist über das EFRE-Online-Portal bei der Innovationsförderagentur NRW einzureichen. Es wird empfohlen, sich vor Antragstellung durch die Innovationsförderagentur NRW beraten zu lassen.

Nähere Informationen zum Innovationswettbewerb erhalten Sie hier.

Logo Ministerium für Wirtschaft, Indsutrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen
Logo EFRE-JTF-Programm 2021-2027
 

NRW.BANK.Digitalisierung und Innovation

Unternehmen können unter bestimmten Voraussetzungen ein zinsgünstiges Darlehen zur Finanzierung von Digitalisierungs- und Innovationsvorhaben erhalten.

Fördergegenstand

2 Bereiche werden gefördert:

  • Digitalisierungsvorhaben: Investitionen in die digitale Ausstattung in den Bereichen „Digitale Produktion, Leistungserbringung und Verfahren“, „Digitale Produkte und Leistungen“ und „Digitale Strategie und Organisation“ sowie
  • Innovationsvorhaben: Investitionen in Technologiefeldern  in den Bereichen „Aufnahme neuer, technologisch fortschrittlicher Produkte und Leistungen in das Produktionsprogramm“, „Einführung neuer, technologisch fortschrittlicher Produktions-/Leistungsverfahren“ und „wesentliche Verbesserung bestehender Produkte/Leistungen und Verfahren“

Zuwendungsempfänger

Antragsberechtigt sind

  • Unternehmen, auch Unternehmen in Gründung, kommunale und gemeinnützige Unternehmen, und Stiftungen sowie
  • Angehörige der freien Berufe.

Förderhöhe und Voraussetzungen

Die Förderung erfolgt als Darlehen.

Die Höhe des Darlehens beträgt bis zu EUR 10 Millionen. Damit können bis zu 100 Prozent der förderfähigen Investitionen und/oder Betriebsmittel finanziert werden. Der Zinssatz wird für die gesamte Laufzei festgeschrieben. Es sind verschiedene Laufzeiten mit und ohne Tilgungsfreijahr möglich.

Der Investitionsort muss in NRW liegen, das Vorhaben einen nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg versprechen und die Gesamtfinanzierung gesichert sein.

Details und Antragstellung

Link zum Programm NRW.Bank.Digitalisierung und Innovation

Der Antrag für das Darlehen ist bei der Hausbank zu stellen. Der Antrag muss vor Beginn des Vorhabens gestellt werden.

Logo Bundesministerium für Arbeit und Soziales
 

Ressource.NRW

Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Norhein-Westfalen, Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung

Mit dem Förderprpogramm "Ressource.NRW" sollen Unternehmen bei Investitionen in innovative Anlagen mit Demonstrationscharakter unterstützt werden, welche einen wesentlichen Beitrag zur Ressourceneffizienz bzw. zu einem Übergang zu einer Circular Economy leisten und die in Deutschland noch nicht angewendet werden.

Fördergegenstand

Förderfähig sind:

  • Investitionen zur Verbesserung der Ressourceneffizienz durch die Nettoreduzierung des Ressourcenverbrauchs bei der Erzeugung einer bestimmten Produktionsmenge.
  • Investitionen zur Verbesserung der Ressourceneffizienz durch die Ersetzung primärer Roh- oder Ausgangsstoffe durch sekundäre (wiederverwendete oder zurückgewonnene, einschließlich rezyklierte) Roh- oder Ausgangsstoffe.
  • Investitionen in die Vermeidung und Verringerung des Abfallaufkommens, Vorbereitung zur Wiederverwendung, Dekontaminierung und Recycling des vom Empfänger oder von Dritten erzeugten Abfalls.
  • Investitionen in die Sammlung, Sortierung, Dekontaminierung, Vorbehandlung und Behandlung von anderen Produkten, Materialien oder Stoffen, die vom Empfänger oder von Dritten erzeugt werden.
  • Investitionen in die getrennte Sammlung und Sortierung von Abfällen mit Blick auf dessen Vorbereitung zur Wiederverwendung oder zum Recycling.

Zuwendungsempfänger

Kleine und mittleren Unternehmen (KMU) der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz oder Niederlassung in Nordrhein-Westfalen.

Förderhöhe und Voraussetzungen

Teilnahmevoraussetzungen sind u. a. der noch nicht erfolgter Maßnahmenbeginn, die Sicherung der Gesamtfinanzierung und die Durchführung und Verwertung des Vorhabens in NRW.

Der Fördersatz beträgt maximal 60 % der zuwendungsfähigen Ausgaben. Die Höchstgrenze der Zuwendung beträgt EUR 4 Millionen Euro pro Unternehmen und Vorhaben. Die Bagatellgrenze für die Gewährung einer Zuwendung liegt bei EUR 25 000 Euro Zuschuss.

Details und Antragstellung

Vor der Einreichung von Anträgen im Rahmen des einstufigen Verfahrens, welches über das EFRE-Antragsportal erfolgt (drei Einrichungsrunden, letztmalig am 05.05.2025), wird empfohlen, das Beratungsangebot der Effizienz-Agentur NRW oder des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) in Anspruch zu nehmen.

Nähere Informationen wie die Förderrichtlinie erhalten Sie hier.

Logo Ministerium fürUmwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen
Logo EFRE-JTF-Programm 2021-2027
 

Ressourceneffizienzberatung NRW

Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Norhein-Westfalen, Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung

Das Förderprogramm "Ressourceneffizienzberatung" zielt darauf ab, die gewerbliche Wirtschaft und das Handwerk dabei zu unterstützen, ihre Ressourceneffizienz zu steigern und den Übergang zu einer Circular Economy zu vollziehen. Durch diese Maßnahmen sollen Unternehmen in die Lage versetzt werden, ihre Wettbewerbsposition zu stärken. Nordrhein-Westfalen kann sich durch die Förderung umweltschonender und ressourceneffizienter Produktionsmethoden als Standort für nachhaltiges Wirtschaften positionieren.

Fördergegenstand

Gefördert werden unabhängige Beratungen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in allen Branchen. Der Fokus liegt dabei auf einer kreislauforientierten, ressourcenschonenden und -effizienten Gestaltung ihrer Geschäftsabläufe, Geschäftsmodelle, Produktionsprozesse und Produkte gemäß Artikel 2.2 der Förderrichtlinie Ressourceneffizienz und Circular Economy.

Zuwendungsempfänger

Kleine und mittleren Unternehmen (KMU) der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz oder Niederlassung in Nordrhein-Westfalen. Ebenfalls teilnahmeberechtigt ist, wer seinen Sitz oder eine Niederlassung in der Europäischen Union hat, wenn das Vorhaben vorwiegend in Nordrhein-Westfalen durchgeführt und verwertet wird.

Förderhöhe und Voraussetzungen

Die Beratungen, die gefördert werden sollen, beziehen sich auf Dienstleistungen, die nicht kontinuierlich oder in regelmäßigen Abständen in Anspruch genommen werden oder zu den üblichen Betriebsausgaben des Unternehmens zählen, wie beispielsweise laufende Steuerberatung, regelmäßige Rechtsberatung oder Werbung. Dies sollte im Antragsverfahren detailliert dargestellt werden.

Zuwendungsfähig sind die Ausgaben für Beratungsdienstleistungen
externer Beraterinnen und Berater. Der Zuschuss für Beratungen beträgt maximal 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben. Die maximale Fördersumme
beträgt EUR 100.000, die Bagatellgrenze für die Gewährung einer
Zuwendung liegt bei EUR 2.500 Zuschuss.

Details und Antragstellung

Vor der Einreichung von Anträgen im Rahmen des einstufigen Verfahrens, welches über das EFRE-Antragsportal erfolgt (bis zum 31.12.32026 nöglich), wird empfohlen, das Beratungsangebot der Effizienz-Agentur NRW oder des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) in Anspruch zu nehmen.

Nähere Informationen wie die Förderrichtlinie erhalten Sie hier.

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Steuerliche Förderung von Forschung und Entwicklung

Bundesministerium der Finanzen

Das Gesetz zur steuerlichen Förderung von Forschung und Entwicklung (Forschungszulagengesetz – FZulG), verabschiedet am 14. Dezember 2019 (BGBl. I S. 2763), hat eine neue Form der steuerlichen Förderung für Forschungs- und Entwicklungsvorhaben in Gestalt der Forschungszulage etabliert. Diese steuerliche Förderung tritt neben die bereits gut ausgebaute Projektförderlandschaft und verfolgt das Ziel, den Investitionsstandort Deutschland zu stärken sowie Forschungsaktivitäten, insbesondere von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), zu stimulieren.

Anspruchsberechtigung

Die Berechtigung zur Inanspruchnahme der Forschungszulage erstreckt sich auf unbeschränkt und beschränkt Steuerpflichtige, sofern sie nicht von der Besteuerung befreit sind. Die Forschungszulage steht allen Steuerpflichtigen mit Einkünften aus Land- und Forstwirtschaft, Gewerbebetrieb oder selbständiger Arbeit offen und kann unabhängig von der jeweiligen Gewinnsituation beansprucht werden.

Um anspruchsberechtigt zu sein, ist die Durchführung eines begünstigten Forschungs- und Entwicklungsvorhabens (FuE-Vorhabens) erforderlich, das ab dem 2. Januar 2020 gestartet wurde. Begünstigt sind FuE-Vorhaben, sofern sie einer oder mehreren der Kategorien Grundlagenforschung, industrielle Forschung oder experimentelle Entwicklung zugeordnet werden können.

Förderhöhe

Die Höhe der Forschungszulage orientiert sich an den förderfähigen Aufwendungen für die begünstigten FuE-Vorhaben. Zu den förderfähigen Aufwendungen für eigenbetrieblich durchgeführte FuE-Vorhaben zählen der Bruttoarbeitslohn für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die in einem begünstigten FuE-Vorhaben tätig sind, sowie förderfähiger Eigenaufwand. Bei einem FuE-Vorhaben, das als Auftragsforschung durch einen Dritten durchgeführt wird, werden 60 Prozent des dafür entstandenen Entgelts zu den förderfähigen Aufwendungen gerechnet.

Details und Antragstellung

Die Beantragung und Gewährung der Zulage erfolgt zweistufig:

  1. Antrag auf Erteilung einer Bescheinigung bei der Bescheinigungsstelle Forschungszulage (BSFZ) über das Web-Portal der BSFZ.
  2. Antrag auf Festsetzung der Forschungszulage beim jeweils zuständigen Finanzamt über ein elektronisches Antragsformular auf dem Online-Portal „Mein ELSTER“.

Nähere Informationen zur Forschungszulage erhalten Sie hier.

Logo BMF
 

Transferprojekte des Kompetenzzentrums Arbeitswelt.Plus

Das Kompetenzzentrum Arbeitswelt.Plus ist eine Informationsplattform für das Thema Künstliche Intelligenz (KI) in der Arbeitswelt. Arbeitswelt.Plus bündelt Know-how und Erfahrungen aus Wissenschaft und Wirtschaft im Verbund mit Gewerkschaftspartnern/innen.

Bei den Transferprojekten geht es darum, KI Lösungen in Unternehmen einzu-führen oder ein Unternehmen „KI-ready“ zu machen. Das Ziel ist, Erkenntnisse der Wissenschaft in Unternehmen praxisgerecht umzusetzen.

Zuwendungsempfänger

Kleine und mittlere Unternehmen aus OWL bis maximal 2.000 Mitarbeiter/innen. Bevorzugter Fokus liegt auf dem produzierendem Gewerbe.

Förderhöhe und Voraussetzungen

Unternehmen werden durch die Arbeitskraft und Expertise der Forschungspartner unterstützt. Forschungspartner stellen bis zu 6 Personenmonate pro Projekt zur Verfügung.

Somit sind Transferprojekte für Unternehmen bis auf den eigenen Aufwand kos-tenlos. Es erfolgt aber auch keine finanzielle Förderung.

Details und Antragstellung

Link zur Internetseite von Arbeitswelt.Plus

Ansprechperson:

Stefan Gabriel

+49 (5251) 5465114, stefan.gabriel@iem.fraunhofer.de

Logo BBF
Logo it´s owl
 

Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)

Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) unterstützt kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs) einschließlich des Handwerks und der Freien Berufe bei FuE-Projekten in mehreren Projektformen, Durchführbarkeitsstudien sowie Leistungen zur Markteinführung.

Fördergegenstand

Die Unternehmen können Forschung und Entwicklung als Einzelprojekte durchführen oder als Kooperationsprojekte mit Forschungseinrichtungen oder anderen Unternehmen. Darüber hinaus werden das Management und die Organisation von innovativen Unternehmensnetzwerken gefördert. Sowohl bei Kooperationsprojekten als auch bei Netzwerken unterstützt das ZIM auch internationale Partnerschaften.

Zuwendungsempfänger

KMUs gemäß Definition der Europäischen Union sowie weitere mittelständische Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitenden und einem Jahresumsatz von unter EUR 50 Millionen mit einer Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland. Bei Kooperationsprojekten auch mittelständische Unternehmen mit weniger als 1.000 Mitarbeitenden in Kooperation mit KMUs sowie nichtwirtschaftlich tätige Forschungseinrichtungen.

Förderhöhe und Voraussetzungen

Zuschuss für Unternehmen von bis zu 45 % (bei Einzelprojekten) und 60 % (bei Kooperationsprojekten) der zuwendungsfähigen Kosten. Forschungseinrichtungen werden mit einem Fördersatz von bis zu 100 % gefördert.

Die Höhe der zuwendungsfähigen Kosten betragen für Unternehmen: bis 550.000 Euro bei FuE-Einzelprojekten und bis 450.000 Euro bei FuE-Kooperationsprojekten je Unternehmen. Für Forschungseinrichtungen: bis 220.000 Euro. Die Zuwendungshöhe für ein Gesamtprojekt kann maximal 2.300.000 Euro betragen. Pro Unternehmen sind zwei Bewilligungen innerhalb von zwölf Monaten möglich.

Details und Antragstellung

Link zum zentralen Innovationsprogramm Mittelstand

Anträge auf Förderung können laufend gestellt werden.

Unterstützung z.B. durch InnoZent OWL e.V., Michael Kemkes, 05251-2055900, mkemkes@innozentowl.de

Logo Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Logo Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz
 

Hinweis

Diese Übersicht beinhaltet lediglich eine Auswahl aus der Vielzahl von Fördermöglichkeiten. Der Kreis Paderborn übernimmt trotz großer Sorgfalt keine Gewähr für Vollständigkeit / Richtigkeit dieser Information. Bevor Sie ein Vorhaben beginnen, sollten Sie sich unbedingt bei den Fördergebern über die vollständigen Voraussetzungen informieren.

Anschrift

Kreis Paderborn
Aldegreverstraße 10 – 14
33102 Paderborn

Kontakt

Telefon: 05251 308 - 0
Telefax: 05251 308 - 8888
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