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Kreishaus
Wewelsburg

Jagdangelegenheiten

Der Kreis Paderborn ist als Untere Jagdbehörde zuständig für den Vollzug des Bundes- und Landesjagdgesetzes NRW.

Dabei werden insbesondere folgende Dienstleistungen angeboten:

  • Beratung der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer in jagd- und pachtrechtlichen Fragen
  • Organisation und Abnahme der Jägerprüfung
  • Jagdscheinerteilung
  • Genehmigung der Abschusspläne für  Rot-, Dam- und Muffelwild
  • Bestellung von Jagdaufsehern

Kundige Person im Sinne des gemeinschaftlichen Hygienerechts

Auf Grund des Erlasses des Ministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen vom 23.04.2009 besteht die Möglichkeit bei der Unteren Jagdbehörde den Eintrag in den Jagdschein vornehmen zu lassen.

Bei Vorlage der Teilnahmebescheinigung wird ein entsprechender Vermerk mit dem Wortlaut

"Jagdscheininhaber ist "Kundige Person" nach Anhang III Abschnitt IV Kapitel I Nr. 4 Verordnung (EG) Nr. 853/2004 und für die Entnahme und Kennzeichnung von Trichinenproben gem. § 22a Abs. 1 Satz 3 Nr. 2 Fleischhygienegesetz geschult"

eingetragen.

Jagdrecht

In § 2 Bundesjagdgesetz sind die Tierarten festgelegt, die dem Jagdrecht unterliegen („Wild“). Die Länder können weitere jagdbare Tierarten bestimmen. Die Bundesjagdzeiten-Verordnung legt fest, auf welche Wildarten in welchen Zeiträumen die Jagd ausgeübt werden darf. Die Länder können die Jagdzeiten abkürzen oder aufheben bzw. die Schonzeiten aus besonderen Gründen aufheben. Die Jagdzeiten für Nordrhein-Westfalen finden Sie als PDF-Dokument am Ende dieses Artikels.

Der Abschuss des Wildes ist so zu regeln, dass die berechtigten Ansprüche der Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft auf Schutz gegen Wildschäden gewahrt bleiben, die Belange von Naturschutz und Landschaftspflege berücksichtigt werden, ein gesunder Wildbestand erhalten bleibt und der Schutz von Tierarten gesichert ist, deren Bestand bedroht erscheint.

Der Jagdausübungsberechtigte hat über den Abschuss des Wildes und über das Fallwild (nicht erlegtes, aus sonstiger Ursache – z.B. Krankheit, Verkehrsverluste – tot aufgefundenes Wild) eine Streckenliste zu führen. Die jährliche Jagdstrecke ist der Unteren Jagdbehörde bis zum 15. Aprileines jeden Jahres anzuzeigen.

Die bejagbare Fläche des Kreises Paderborn beträgt ca. 111.984 ha. Diese ist in 265 Jagdbezirke aufgegliedert. In befriedeten Bezirken (z.B. Hofräume, Hausgärten, Friedhöfe, Bundesautobahnen, Kleingartenanlagen, Dauerkleingärten) ruht die Jagd.

Die Jagdzeiten im Land Nordrhein-Westfalen sind auf den Internetseiten der Obersten Jagdbehörde abrufbar.

Die Oberste Jagdbehörde hat in Abstimmung mit der Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadenverhütung die Formblätter zur Antragstellung auf Aufhebung der Schonzeit für

  • Rabenkrähen,
  • Grau-, Kanada- und Nilgänse und
  • Ringeltauben

erstellt. Diese finden Sie weiter unten bei Downloads und Formularen.

Seit dem 12.4.2014 ist die Untere Jagdbehörde für Schonzeitaufhebungen zuständig.

Bitte beachten Sie, dass eine zeitnahe Bearbeitung nur möglich ist, wenn diese Formulare vollständig und leserlich ausgefüllt vorgelegt werden.

Schonzeitaufhebung für Schwarzwild-Überläufer im Kreis Paderborn

Mit Verfügung vom 11.01.2017 und Verfügung vom 20.07.2017 hat die Untere Jagdbehörde die Schonzeit für Schwarzwild-Überläufer in den Gemeinschaftlichen- und Eigenjagdbezirken des Kreises Paderborn zur Vermeidung übermäßiger Wildschäden und zur Verringerung des Risikos einer Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) vom 16.01.2017 bis zum 31.03.2018 aufgehoben. Einzelheiten entnehmen Sie bitte den Verfügungen.

Effektive Schwarzwildbewirtschaftung

Hier finden Sie Informationen zur effektiven und zeitgemäßen Schwarzwildbejagung (nicht nur) im Kreis Paderborn.

Wer Schwarzwild im Revier hat, weiß nur zu gut über die Probleme, die die Schwarzkittel mit sich bringen können, bescheid: Sie gelten als sehr intelligent, können besonders in der Landwirtschaft hohen Schaden anrichten und bei zu hoher Dichte Überträger von Krankheiten (z. B. Schweinepest) sein.
Als Jäger ist man hier vor schwierige Aufgaben gestellt, Schwarzwild richtig zu bewirtschaften.
Gemeinsam mit dem Kreis Gütersloh hat der Kreis Paderborn daher am 27.05.2015 in der Polizeischule Stukenbrock eine Informationsveranstaltung zur effektiven und zeitgemäßen Schwarzwildbewirtschaftung gemeinsam mit dem Wildmeister Peter Markett, der Landwirtschaftskammer NRW und den Kreisjägerschaften Paderborn und Gütersloh für betroffene Reviere angeboten.
Die zusammenfassenden Informationen der Veranstaltung nebst den Vorträgen können Sie sich auf den Internetseiten des Kreises Gütersloh runterladen. Aus datenschutzrechtlichen Gründen ist der Vortrag von Herrn Markett jedoch nur in der Zusammenfassung abrufbar.

Amt
Ordnungsamt
Straße
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