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Kreishaus
Wewelsburg

Naturschutzgebiet „Rabbruch und Osternheuland“


Bereich Rabbruch

Nasswiese (Foto: Biologische Station Kreis Paderborn - Senne e.V.) 
Nasswiese (Foto: Biologische Station Kreis Paderborn - Senne e.V.)

Der Bereich „Rabbruch“ ist ein großflächig, strukturreiches Feuchtgrünlandgebiet im Auenbereich des Geseker Bachs. Das Zentrum ist durch einen Niedermoorkern geprägt.

 
 
 
Quellsumpf (Foto: Biologische Station Kreis Paderborn - Senne e.V.) 
Quellsumpf (Foto: Biologische Station Kreis Paderborn - Senne e.V.)

Das oberflächennah auftretende Grundwasser, das ganzjährig das Gebiet beeinflusst, entstammt nicht nur Niederschlägen, sondern es entspringt auch aus mehreren kleinen Quellen.

 
 
 

Durch mehrere im Gebiet angelegte Flachwasser-Blänken und Kleingewässer konnte die Lebensraum-Qualität für typische Feuchtwiesen-Arten noch gesteigert werden. Ein ca. fünf Hektar großer alter Buchen-Mischwald liegt an der südlichen Grenze innerhalb des Naturschutzgebietes.

Das Feuchtgrünland gehört sowohl aus ornithologischer als auch floristisch-vegetationskundlicher Sicht zu den besonders wertvollen Feuchtwiesen-Schutzgebieten, nicht nur im Kreis Paderborn, sondern in Nordrhein-Westfalen.

Schlüsselblume (Foto: Biologische Station Kreis Paderborn - Senne e.V.) 
Schlüsselblume (Foto: Biologische Station Kreis Paderborn - Senne e.V.)

Das Feucht- und Nassgrün- land weist großflächig landes- weit gefährdete Pflanzen-gesellschaften auf, z.B. Sumpfdotterblumenwiesen, Kohldistelwiesen, Seggenriede und Röhrichte. Diese beherbergen eine Reihe gefährdeter Pflanzenarten, z.B. Breitblättriges Knaben-kraut, Wiesen-Schlüssel-blume, Teufels-Abbiss und Gelbe Wiesenraute. 

Das Feucht- und Nassgrünland weist großflächig landesweit gefährdete Pflanzengesellschaften auf, z.B. Sumpfdotterblumenwiesen, Kohldistelwiesen, Seggenriede und Röhrichte. Diese beherbergen eine Reihe gefährdeter Pflanzenarten, z.B. Breitblättriges Knabenkraut, Wiesen-Schlüsselblume, Teufels-Abbiss und Gelbe Wiesenraute.

Als Brutvögel wurden unter anderen Großer Brachvogel, Bekassine, Kiebitz, Rohrweihe, Steinkauz, Feldschwirl und Wiesenpieper im NSG „Rabbruch“ nachgewiesen.

Etwa 96 % der Fläche des Rabbruches konnten im Rahmen eines Bodenordnungsverfahrens in das Eigentum des Landes Nordrhein-Westfalen überführt werden. Dadurch war es unter anderem möglich, einzelne ehemals im Gebiet vorhandene Ackerflächen in Grünland umzuwandeln.

Luftaufnahme Rabbruch (Foto: Kreis Paderborn - Umweltamt) 
Luftaufnahme Rabbruch (Foto: Kreis Paderborn - Umweltamt)
 

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