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Digitalisierung

Digitale Modellregion OWL

Seit Mitte 2018 arbeiten fünf vom Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIDE) geförderte Digitale Modellregionen an der Digitalisierung der Verwaltung und ausgewählten Lösungen für digitale Städte und Regionen der Zukunft. Die Region Ostwestfalen-Lippe ist mit der Leitkommune Stadt Paderborn, den Städten Bielefeld und Delbrück und dem Kreis Paderborn Teil dieses Landesprojekts. Die weiteren Modellregionen sind Aachen, Gelsenkirchen, Soest und Wuppertal. Durch die Modellregionen wurden seit dem Start im Jahr 2018 bereits über sechzig Projekte angestoßen, welche die Digitalisierung im Land Nordrhein-Westfalen nachhaltig nach vorne bringen sollen.

Weitere Informationen zu der Arbeit der Modellregionen in Nordrhein-Westfalen und im Speziellen in OWL finden Sie unter den folgenden Links.

Landesweite Informationen zu Projekten: Landesweite Projekte

Informationen zu den Projekten in OWL: Projekte aus OWL

Digitale Modellregionen in NRW
Digitale Modellregionen in NRW (Grafik: MWIDE)

Nachfolgend werden Ihnen der Digitalkongress „DigitaleZukunft@OWL“ im Jahr 2022 und die Projekte des Kreises Paderborn in der Digitalen Modellregion OWL näher vorgestellt.

gefördert durch:

Logo des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie das Landes Nordrhein-Westfalen
Logo Digitales Nordrhein-Westfalen Modellregionen

Herr Dr. Wassong
Stabsstelle CDO
Chief Digital Officer

Tel. 05251 308-9100
Fax 05251 308-8888
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Einführung eines Serviceportals als Basis eines servicefreundlichen digitalen Bürgerbüros

Wo stehen wir heute?

Das Einführungsprojekt konnte mittlerweile abgeschlossen werden. Viele Online-Dienstleistungen und Anträge lassen sich seit Dezember 2020 bereits im Serviceportal unter https://mein.kreis-paderborn.de nutzen. Die Anzahl der Online-Dienstleistungen und dessen Qualität wird seitdem fortlaufend ausgebaut.

Der volle Funktionsumfang wird durch die Anmeldung mit dem einheitlichen und behördenübergreifenden Nutzerkonto zugänglich - dem Servicekonto.NRW. Nach einmaliger Registrierung besitzen Sie einen persönlicher Postkorb, mit dem bereits für einige Online-Dienstleistungen eine einfache und sichere Kommunikation mit Ihrer Kreisverwaltung erfolgen kann.

Für bestimmte Dienstleistungen, wie der internetbasierten Fahrzeugzulassung, müssen Sie sich zwingend persönlich ausweisen. Hier haben Sie nun auch die Möglichkeit die Online-Ausweisfunktion (eID) von Ihrem Personalausweis zu nutzen, sofern Sie diese bei Ihrem Einwohnermeldeamt aktiviert haben. Ein gesondertes Kartenlesegerät benötigen Sie inzwischen nicht mehr, sondern können hierfür Ihr Smartphone mit installierter "AusweisApp 2" verwenden.

Projektbeschreibung

Das Projekt Serviceportal wurde im Rahmen des Förderprojekts "Digitale Modellregionen in NRW" vom Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen zu 80 % aus Landesmitteln gefördert.

Schon früh haben sich die Beteiligten innerhalb der Digitalen Modellregion OWL, mit der Leitkommune Stadt Paderborn und der Stadt Bielefeld, auf eine einheitliche Softwarelösung für ein Serviceportal verständigt, sodass durch eine regelmäßige Abstimmung untereinander doppelte Entwicklungsarbeit verhindert wird und eigene Schwerpunkte gesetzt werden konnten.

Neben der Einführung von Basis-Komponenten für die digitale Antragstellung beim Kreis Paderborn musste bei der Entwicklung neuer integraler Serviceportal-Module der Wissenstransfer und die Übertragbarkeit auf andere Regionen und Kommunen sichergestellt werden.

Der stetige Austausch und die Vernetzung mit anderen Behörden und kommunalen IT-Dienstleistern in NRW sorgten dafür, dass sich Erfahrungen und Neuentwicklungen schneller übertragen ließen.

Ausgangspunkt und Zielsetzung

Auf der Website https://www.kreis-paderborn.de hat sich zu Projektbeginn unter der Rubrik "Bürgerservice" bereits ein umfassender Überblick über Dienstleistungen, Ämter, Ansprechpersonen und die hierfür benötigten Unterlagen befunden. Vereinzelt waren bereits erste Online-Dienstleistungen in den Unterseiten verlinkt.

Der Internetauftritt wird auch weiterhin die zentrale Informationsplattform der Behörde bleiben. Für die Anbindung an einen Portalverbund mit Zuständigkeitsfinder und den Austausch von Antragsformularen, Bescheiden und weiteren Unterlagen, bedurfte es jedoch einer Portaltechnologie. Diese bietet ein Benutzerkonto mit einem persönlichen Postkorb, einen Formular-Server, der die Datenübernahme medienbruchfrei in die Software der Sachbearbeitung ermöglicht und einer zentralen E-Payment-Lösung, mit der die Online-Dienstleistung direkt bezahlt werden kann.

Konkreter Handlungsbedarf für ein Serviceportal als elektronische Kommunikationsplattform hat sich durch das Onlinezugangsgesetz (OZG) ergeben, welches die Verknüpfung der Verwaltungsportale auf den drei Ebenen Kommunen - Länder - Bund in einem Portalverbund für digitale Dienstleistungen fordert. Darüber hinaus lassen sich somit auch die Vorgaben aus dem Gesetz zur Förderung der elektronischen Verwaltung in Nordrhein-Westfalen (E-Government-Gesetz NRW) umsetzen.

Das Serviceportal "Mein Kreis Paderborn" (https://mein.kreis-paderborn.de) bildet somit das Fundament für flächendeckend verfügbare Online-Dienstleistungen an einer zentralen Stelle.

gefördert durch:

Logo des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie das Landes Nordrhein-Westfalen
Logo Digitales Nordrhein-Westfalen Modellregionen

Herr Schwabe
Stabsstelle CDO
Digitalisierungsprojektleitung

Tel. 05251 308-9103
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Um der Region passgenaue Fachkräfte für digitalisierte Prozesse zur Verfügung stellen zu können, sind zunehmend Lernorte für Digitalisierung erforderlich. Diese Bildungsinfrastruktur wird im Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg in Paderborn geschaffen werden, um verschiedene Szenarien automatisierter Prozesse eines Maschinenbaubetriebs komplett abbilden zu können. Durch wissenschaftliche Begleitung werden im Projekt neue und nachhaltige Unterrichtskonzepte entwickelt.


Beispielhafter Aufbau eines Bestandteils des automatisierten Maschinenbaulernbetriebs
Beispielhafter Aufbau eines Bestandteils des automatisierten Maschinenbaulernbetriebs (Bildrechte: Kreis Paderborn, Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Meike Delang)

Mit dem automatisierten Maschinenbaulernbetrieb, dessen Investitionskosten aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert werden, wird das Ziel verfolgt realitätsnah, berufsidentisch und dem Stand der Technik entsprechend sowie zukunftsweisend auszubilden. Dabei wird angestrebt, die strikte Trennung zwischen Vertrieb, Konstruktion, Fertigung und Qualitätssicherung zu durchbrechen und so die Schülerinnen und Schüler in die Lage zu versetzen, Prozesse auch abteilungsübergreifend zu optimieren.

Der Maschinenbaulernbetrieb soll hierbei sowohl durch externe Schülerinnen und Schüler, als auch durch Schülerinnen und Schüler des Richard von Weizsäcker Berufskollegs genutzt werden. Während externe Besucherinnen und Besucher ihn als Möglichkeit der Berufs- und Studienorientierung nutzen, soll er für die eigenen Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs als Einstieg in die Thematik Industrie 4.0 dienen, welcher dann in ebenfalls neu entwickelten Lernsituationen im Regelunterricht vertieft werden kann.

Durch die wissenschaftliche Begleitung, welche durch die Förderrichtlinie Digitale Modellregionen des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert wird, wird die Tragbarkeit und Nachhaltigkeit der innovativen Lehr- und Lernkonzeption gesichert. Die Lehrkräfte des Berufskollegs werden durch die Entwicklung musterhafter Lernsituationen unterstützt, die an die verschiedenen Komponenten des Maschinenbaulernbetriebs anknüpfen. Die Übertragbarkeit auf andere berufliche Schulen und der Transfer des erlangten Wissens sollen durch gezielte Veranstaltungsformate (Schulbesuche, Tage des offenen Labors, Fortbildungsangebote, Erfahrungsaustauschforum) untermauert werden.

gefördert durch:

EU - Investionen
EFRE.NRW
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Logo Digitales Nordrhein-Westfalen Modellregionen

Herr Dr. Wassong
Stabsstelle CDO
Chief Digital Officer

Tel. 05251 308-9100
Fax 05251 308-8888
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In Ostwestfalen-Lippe hat die digitale Zukunft bereits begonnen. In kaum einer anderen Region in Deutschland wurde die digitale Transformation so spürbar vorangetrieben wie hier. Unzählige mutige, kreative und zukunftsweisende Digitalprojekte sowie Initiativen machen die Region zum digitalen Vorreiter in NRW.

Dieser Vielfalt möchte die neu ins Leben gerufene Initiative DigitaleZukunft@OWL eine Plattform bieten, sie bündeln und präsentieren. Im Rahmen eines digitalen Ideenpools, einer Veranstaltung am 10. März 2022 in Paderborn sowie einer Content-getriebenen Social-Media-Kampagne soll ein Dialog und Informationsaustausch über etablierte Netzwerke, Branchen und Bereiche hinweg initiiert werden. Damit entsteht Raum für Inspiration und neue Ideen.

Digitale Zukunft OWL

Initiatoren und Ausrichter der Initiative sind die Digitale Modellregion OWL (vertreten durch die Stadt Paderborn, den Kreis Paderborn, die kreisfreie Stadt Bielefeld und die Stadt Delbrück), die Heinz Nixdorf Stiftung und das Heinz Nixdorf MuseumsForum sowie die OstWestfalenLippe GmbH.

Der Kreis Paderborn ist als Initiator Teil der Initiative und freut sich auf den Austausch.

Erleben Sie die digitale Zukunft – made in OWL, seien auch Sie mit dabei und melden Sie sich schon jetzt für die Veranstaltung am 10. März 2022 in Paderborn an.

Digitale Zukunft OWL


Aktuelle Pressemeldungen zum Thema Digitalisierung

Anschrift

Kreis Paderborn
Aldegreverstraße 10 – 14
33102 Paderborn

Kontakt

Telefon: 05251 308 - 0
Telefax: 05251 308 - 8888
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